Modul 2E

Arbeitet außer mir noch jemand am Modul 2E? Ich würde mich gerne mal austauschen (auch per PN). Nachdem ich den Kurs: "Vormoderne Politik: Rituale und Herrschaftspraxis" gelesen habe, brüte ich jetzt über "Universitäten vor 1800". Ich suche verzweifelt nach der Verbindung zur "Moderne". Gibt es noch andere Suchende?
 
Ich bin seit heute auch an 2E dran. Ich sag dir mal Bescheid, wenn ich weiter vorgedrungen bin. Habe mit 'Epochen und Räume' angefangen.

Mit den Universitäten kann ich dir also noch nicht total konkret weiterhelfen. Der Bezug zur Moderne ist wahrscheinlich, dass die Entwicklung einer 'Universitätslandschaft', wie man heute so sagt, als eine genuin europäische Entwicklung gilt, und dass das Universitäts- und Forschungswesen auch und gerade in der Moderne eine besondere Bedeutung gewann (immense Forschungserfolge und viele neue Entwicklungen in den Wissenschaften).
Also, das könnte ich mir jetzt ganz unwissend vorstellen. ;)
 
Und dann ist da ja noch der 'Bruch' Anfang des 19. Jahrhunderts, der von Humboldts 'Visionen' geprägt ist, die Etablierung neuer Wissenschaften usw. Der Bruch muss ja seine Ursachen haben, es muss wegbereitende Entwicklungen geben. Die findet man sicher irgendwo in der Zeit vor der Moderne.
 
Mit deinen beiden letzten Beiträgen hast du sicher recht. Dennoch wird genau dieses nicht so sehr herausgearbeitet.
 
Stimmt Uli - ich habe diesen Kurs ja auch: Den Bezug zur Moderne kann man sich zwar denken, aber der Kurs an sich hat leider keinen - da wäre es schon schön gewesen, wenn man ihn im Rahmen des MAs auch dahingehend angepasst hätte... ;)
 
Falls Dir ein Versinken in die Welt der Universtitäten schwer fällt, warum gehst du nicht vom 19. Jahrhundert rückwärts? Bei Nipperdey in der deutschen Geschichte ist das Thema ziemlich lesbar dargestellt, wenn du dich mit dem Skript noch nicht so anfreunden kannst. Oder wie wär s zum Einstieg mit "Der Untertan" als Lektüre oder ein Video vom "Blauen Engel". Das auf alle Fälle ist meine Taktik, wenn mir ein Thema anfangs zu sperrig erscheint ...
 
Falls Dir ein Versinken in die Welt der Universtitäten schwer fällt, warum gehst du nicht vom 19. Jahrhundert rückwärts? Bei Nipperdey in der deutschen Geschichte ist das Thema ziemlich lesbar dargestellt, wenn du dich mit dem Skript noch nicht so anfreunden kannst. Oder wie wär s zum Einstieg mit "Der Untertan" als Lektüre oder ein Video vom "Blauen Engel". Das auf alle Fälle ist meine Taktik, wenn mir ein Thema anfangs zu sperrig erscheint ...
Danke für den Tipp (Nipperdey). Den Kurs finde ich gar nicht so sperrig. Mir fehlt dort der direkte Bezug zur Moderne. Die Sperrigkeit bezieht sich auf die im Kurs angegebene Pflichtlektüre (Weber: Die Geschichte der europäischen Universität). Sätze, die sich über bis zu 21 Zeilen erstrecken, kenne ich eigentlich nur aus den Büchern von Thomas Mann, aber die sind dann auch noch unterhaltsam.
 
Hallo zusammen,
ich hab mal ne ganz dumme frage, bevor ich irgendwelche offiziellen menschen damit nerve, wollte ich es mal hier versuchen, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, vor allem diejenigen von euch, die schon länger an der Fernuni sind: offiziell studiere ich vollzeit, in wirklich keit versuche ich aber, innerhalb von zwei semestern drei module zu machen, konkret jetzt im winter 2e und 4l. im sose habe ich prüfung in e1 gemacht, aber schon einiges für 4l gelernt. ich habe mich jetzt für die beiden prüfungen angemeldet, obwohl auf meinem belegbogen für winter 4l gar nciht vorkommt (die unterlagen hatte ich ja schon und durch die prüfung gefallen bin ich nicht, weil ich sie ja gar nicht erst versucht hab) - geht das? oder gibt das irgendwelche schwierigkeiten? ich hab halt noch nicht ganz verstanden, ob es einen zusammenhang zwischen belegung und prüfung gibt...
ich hoffe, ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und freu mich auf eure antworten!
viele grüße
angela
 
hallo zusammen,
ich hab mal ne ganz dumme frage, bevor ich irgendwelche offiziellen menschen damit nerve, wollte ich es mal hier versuchen, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, vor allem diejenigen von euch, die schon länger an der Fernuni sind: offiziell studiere ich vollzeit, in wirklich keit versuche ich aber, innerhalb von zwei semestern drei module zu machen, konkret jetzt im winter 2e und 4l. im sose habe ich prüfung in e1 gemacht, aber schon einiges für 4l gelernt. ich habe mich jetzt für die beiden prüfungen angemeldet, obwohl auf meinem belegbogen für winter 4l gar nciht vorkommt (die unterlagen hatte ich ja schon und durch die prüfung gefallen bin ich nicht, weil ich sie ja gar nicht erst versucht hab) - geht das? oder gibt das irgendwelche schwierigkeiten? ich hab halt noch nicht ganz verstanden, ob es einen zusammenhang zwischen belegung und prüfung gibt...
ich hoffe, ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und freu mich auf eure antworten!
viele grüße
angela
Hallo Angela,
hast du denn die Skripte für 4L schon geordert und dich irgendwann als Wiederholerin zurückgemeldet?
 
Wenn Du alle Kurse von 4L einmal belegt hast, kannst Du Dich auch in den Semestern danach (ich glaube, bis zu 7 Semester lang) zur Prüfung anmelden, selbst wenn Du es nicht als Wiederholer genommen hast.
 
Ja, sie liegen schon seit sommer auf meinem schreibtisch und ich habe auch schon damit gearbeitet, aber als wiederholerin hab ich mich halt noch nicht gemeldet. wenn das aber auch noch länger als ein semester möglich ist, könnte ich mich 4l ja auch erst im sommer 2010 machen und jetzt 3e vorziehen, denn das habe ich im ws regulär belegt und geordert, wie auch 2e...
danke und viele grüße
 
Wie gesagt, es ist dabei egal, ob Du die Kurse als Wiederholer belegt hast oder nicht, zur Prüfung anmelden kannst Du Dich auch so. Wenn Du also für 4L schon so viel gemacht hast, wäre das ja eventuell sinnvoller, aber das musst Du entscheiden! :)

Nur solltest Du Dich dann ggf. schnell für 3E zur Prüfung anmelden, da die Frist dafür morgen abläuft - abmelden kannst Du Dich dann immer noch für den Kurs, den Du nicht machst!
 
Servus miteinander,

nachdem nun die Weihnachtsfeiertage einigermaßen verdaut sind, ist nach kulinarischer Kost wieder die geistige Kost gefragt...;)
Ich würde gerne in 2E die Klausur schreiben - noch jemand mit dabei von euch? Hat irgendjemand eine Ahnung, auf welche Art Fragen man sich da gefasst zu machen hat? In der Prüfungsordnung ist davon die Rede, dass eine Frage zu jedem Modulthema gestellt wird - klingt ja nach umfangreicher Frage. Kann mir da jemand weiterhelfen oder hat vielleicht jemand noch alte Klausurfragen zu Hause, die er mir weiterleiten könnte, um mal eine grobe Orientierung zu kriegen?
Ich sag schon mal danke vorab...
Und allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2010!
 
Servus miteinander,

nachdem nun die Weihnachtsfeiertage einigermaßen verdaut sind, ist nach kulinarischer Kost wieder die geistige Kost gefragt...;)
Ich würde gerne in 2E die Klausur schreiben - noch jemand mit dabei von euch? Hat irgendjemand eine Ahnung, auf welche Art Fragen man sich da gefasst zu machen hat? In der Prüfungsordnung ist davon die Rede, dass eine Frage zu jedem Modulthema gestellt wird - klingt ja nach umfangreicher Frage. Kann mir da jemand weiterhelfen oder hat vielleicht jemand noch alte Klausurfragen zu Hause, die er mir weiterleiten könnte, um mal eine grobe Orientierung zu kriegen?
Ich sag schon mal danke vorab...
Und allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2010!
Hallo Spezl,

ich habe mich auch schon für die Klausur zu 2E angemeldet und von Frau Prof. Schmieder die Auskunft erhalten, dass zu jedem Kurs eine Frage gestellt wird. Keine Ahnung, wie speziell das wird. Aus diesem Grunde schwimme ich auch ein bisschen. Ich will ganz gerne zu den "Universitäten" schreiben, wüsste aber natürlich auch gerne, was da auf mich zukommt. Ich glaube nicht, dass jemand Erfahrung damit hat, was da im Master als Klausurfragen gestellt werden wird. Der Studiengang ist in dieser Form ja ziemlich neu.

Ich habe mir einige Fragestellungen aus dem Kurs heraus selbst überlegt und versuche, mich daran zu orientieren. Wenn nun ganz andere Fragen kommen, bin ich aufgeschmissen.

Fragen:
Welche Vorläufer hatten die mittelalterlichen Universitäten als Vermittler von Wissen und Bildung (rückblickend bis zur Antike)?


Welche Umstände konnten zur Gründung von Universitäten führen und welche gesellschaftlichen Kräfte waren wirksam?


Wie entwickelte sich die mittelalterliche universitas zur landesherrlichen Universität der Frühen Neuzeit vor dem Hintergrund des Humanismus, Erfindung des Buchdrucks, Konfessionalisierung und Ausbau der Landesherrschaft?


Welchen grundlegenden Wandel waren die Universitäten durch das Gedankengut der Aufklärung sowie durch die preußischen Bildungsreformen unterworfen?

 
Servus Uli,

so ähnlich sehe ich das auch - vielleicht gibt es ja dennoch jemanden im Forum, der mit einer Klausur in 2E schon Erfahrung hat? Ich kann mich noch an meine Diplomprüfung erinnern, da gabs tatsächlich ebenfalls nur eine Frage und man hat sich die Finger wundgeschrieben...
 
Hallo Uli,
wie geht´s? Jetzt stoße ich ja endlich auch zu den Masteranwärtern, werde in diesem SoSe E1 und E2 angehen. Deshalb auch meine Frage, wie es bei dir so läuft mit der Klausurvorbereitung für E2? Hast du inzwischen Austausch mit irgendwem aus E2 gefunden? Kann es eigentlich sein, dass den Master bisher nur sehr, sehr wenige machen?
Ich versuche, die mündliche Prüfung für E1 ganz an den Beginn des Semesters zu legen, habe ja im Herbst noch G1 und L1 geschrieben, und hoffe, das Wissen ist noch frisch genug. Arbeite mich gerade durch die Unterlagen und sehe viel Wiederholung. Neu ist im Grunde nur die ausführlichere Beschäftigung mit dem Konzept der Moderne und die vertiefende Lektüre. Mal schauen, was ich für einen Schwerpunkt wähle, ganz sicher was Geschichtliches, evtl. Frz. Revolution. Hat dich damals der Kruse geprüft? Für E2 strebe ich dann eine HA im Juli an, weil mir der Klausurtermin September aus zeitlichen Gründen gar nicht passt...
Wäre schön, noch mal was von dir zu hören!
LG
Korinna
 
Hallo Korinna,

die Klausur ist vorbei. Ein bisschen kannst du in meinem Blog nachlesen.

Was die Anzahl der Masterstudenten angeht, gibt es hier einen Anhaltspunkt: Wenn man Kurse belegt hat, kann man eine Kontaktliste freischalten und da sind beim Modul 2E ca. 30 Personen. Das ist wirklich nicht viel.

Ich wünsche dir auf jeden Fall einen guten Start. Wir bleiben sicher in Verbindung - oder?
 
Nochmals Glückwunsch zu überstandenen Klausur, Uli!
Und in Verbindung bleiben - aber sicher! Wenigstens mit den paar Leutchen, die sich als Masterstudenten zu erkennen geben, würde ich sehr gern Kontakt halten/bekommen, da ja anscheinend in moodle nicht viel stattfindet und ich ungern gaaanz allein auf weiter Flur dastehen mag. Außerdem bist du ja ein hell leuchtendes Vorbild :) ;)
LG
Korinna

P.S. Habe eben von Finou gehört, dass ihr auch Schwierigkeiten hattet, KE 3 des Studienbriefs Europäische Moderne zu finden...ich dachte, ich hätte ihn verschlampt, dabei steht nur nicht drauf, dass er das ist, was er ist.....
 
Ich bin auch im MA. Ich hab jetzt ein Semester hinter mir (wenn auch die Prüfungen noch nicht :confused:). Ich fand es bis jetzt auch ein klein wenig einsam. Ich würd mich also freuen, wenn es ein bisschen Kontakt zu anderen Studis gäbe.
 
Modul 2E, SoSe 2010

Hallo zusammen,

nachdem ich die erste Schockstarre überwunden habe, bin ich jetzt dabei, das ganze Modul einmal querzulesen, um herauszufinden, was mich am meisten interessiert und welchen Leistungsnachweis ich erbringen möchte. Im Moment schwanke ich noch zwischen Hausarbeit und Klausur. Sobald ich etwas mehr gelesen habe, werde ich sicher klarer sehen, aber darf ich trotzdem mal ein, zwei Fragen losschießen? :)

Hat jemand von Euch eine Hausarbeit geschrieben, und wenn ja, zu welchem Thema? Ich könnte mir etwas in Richtung Frauenherrschaft bei den Ottonen vorstellen, habe aber noch nicht sondiert, ob das nahe genug am Kursmaterial ist.

Und in Sachen Klausur -- mittlerweile habe ich ja verstanden, dass nur eine der drei Fragen beantwortet werden muss. Könnt Ihr Euch erinnern, wie viele Seiten Ihr etwa geschrieben habt? War Euch von der Art der Fragestellung spontan klar, wie weit und tief Ihr bei der Bearbeitung gehen musstet/solltet/wolltet?

Lieben Dank und frühlingshafte Maigrüße
Bianca
 
Hallo zusammen,

ist zwar schon etwas länger her, dass hier das letzte mal was geschrieben wurde, aber ich möchte trotzdem das Thema mal wiederzubeleben versuchen.
Ich bin jetzt "frisch" im Masterstudiengang Europäische Moderne und bearbeite seit ein paar Wochen die Matierialien zu den Modulen 1E und 2E. Mir kommt alles noch sehr viel vor und ich weiß nicht so recht, wie ich alles bewältigen soll. Mir erscheint es unrealistisch sich alles gleichmäßig aneignen zu wollen und so wie ich bis jetzt vorgehe - drei Tage die Woche jeden Tag 2-3 unterschiedliche Kurse lesen - habe ich den Eindruck, dass nicht wirklich viel hängen bleibt.
Ich habe mich bereits entschieden, das Modul 2E mit einer Klausur abzuschließen. Ist es sinnvoll, sich jetzt bereits auf einen Kurs festzulegen, zu dem man dann die Klausuraufgabe bearbeitet, und alles andere erst mal links liegen zu lassen? So wirklich "richtig" kommt es mir nicht vor und ich habe ein wenig Sorge, dass ich mit der Klausurfrage auf dem falschen Fuß erwischt werden könnte und dann zu den beiden anderen zur Wahl stehenden Aufgaben auch nichts anfangen kann. Außerdem kann ich zu diesem Zeitpunkt kaum sagen, welcher der drei Kurse mir am besten liegt, aber erst einmal alles zu lesen, kostet wie gesagt zu viel Zeit, glaub ich...
Mir kommt es ein bisschen verzwickt vor, oder sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Es wäre toll, wenn mir jemand Tipps geben könnte!:)

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias,
schön, dass sich noch jemand mit E2 beschäftigt :)
Ich mache auch E1 und E2 und werde erstmal alles lesen (und direkt excerpieren). Ich habe herausgefunden, dass das bei mir am besten funktioniert und ich finde auch alle Kurse interessant. Meine Erfahrung ist, dass es gar nicht soviel Material zu lesen ist, wie es erscheint (ich war von E2 echt "erschlagen", aber so gings mir mit G1 im letzten Semester auch. Das ging dann viel schneller zu lesen als befürchtet). Was allerdings in der Prüfung auf einen zu kommt, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. In der Klausur zu G1 bekommt man 3 Fragen (zu 3 Gebieten) und sucht sich jeweils eine aus. Ich meine aber, dass das in anderen Klausuren nicht der Fall ist. Ich habe vor, in E2 eine mündliche Prüfung zu machen. Ich bin ja für E1 eh in Hagen und würde das dann direkt anschließen. Ist einfach praktisch und mündlich liegt mir auch eher. Aber ich habe da schon ganz viele, unterschiedliche Meinungen gehört und versuche mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen. Ob man die Prüfunf mit querlesen der Materialien "sehr gut" schafft? Also, ehrlich gesagt bezweifle ich das. Man muss ja Bezüge herstellen und die Kurse und Themen greifen ineinander. Aber wissen tue ich das natürlich nicht und stimme dir zu, dass man nicht alles "gleichwertig" lernen kann.
Hast du die Aufgabe in KE1 über den Öffentlichkeitsbegriff im Zedler gemacht? Ich kann das so schlecht lesen und will morgen mal in die Bib fahren.
Viele Grüße
Ellie
 
Hallo Ellie,
die Klausur in 2E wird laut Infoblatt genau so gestellt wie in G1: Drei Aufgaben zur Auswahl, eine zu jedem Kurs. Da ist es natürlich verlockend, sich auf einen Kurs zu stürzen und den Rest stiefmüttlerlich zu behandeln ;)
Ich habe im Bachelor zwei mündliche Prüfungen in Geschichte gemacht und konnte mich dort jeweils so auf ein Thema spezialisieren, dass ich von den Kursen inhaltlich gar nicht wirklich viel lesen musste. Das hat mir zwar jeweils eine 1,0 eingebracht, aber so ganz Sinn der Sache ist das wohl nicht, schätze ich...
Eine Garantie, dass das nun in jeder Prüfung so klappt, ist das außerdem ja auch in keinster Weise.
Deshalb wollte ich es jetzt im Master eigentlich auch anders angehen lassen, aber gerade darin liegt nun mein Problem.

Den Kurs über Öffentlichkeit mache ich gar nicht. Ich hab mir alle Kurse aus 2E bestellt und erst kürzlich gesehen, dass man nur drei von vier Kursen wählen soll - was den Stoff erheblich reduziert. Zur Aufgabe kann ich deshalb gar nichts sagen.

Zwei mündliche Prüfungen am Stück fänd ich ganz schön hart! Da hast du dir ja echt was vorgenommen, Hut ab!

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias,
hmmmm, du stimmst mich nachdenklich:rolleyes:
Um ehrlich zu sein, hat sich je mehr ich meine E2-Unterlagen durchdringe, die Idee einer Hausarbeit als Prüfungsform heraus kristallisiert. Mal schauen, ein paar Tage habe ich noch bis zur Anmeldung. Hast du den Bachelor auch an der Fernuni gemacht, in KuWi?
Ich verstehe übrigens sehr gut, was du mit "nicht Sinn der Sache" meinst. Geht mir ganz ähnlich: Ich lese zwar alles, aber so wirklich effektiv ist das nicht. Aber irgendwie ist es ja auch Sinn des Studiums (so wars an meiner Präsenzuni zumindest auch), dass man in gewissen Themen in die Tiefe geht und selbstständig weiter recherchiert. Tatsächlich fällt mir das relativ schwer, da ich die mitgelieferte Literatur (Reader etc.) ziemlich gut finde. Heute in der Bib hab ich mir die Literatur geliehen, die ich sowieso (Ausschnittsweise) im Studienmaterial habe :)
Oh, jetzt geht Fussball los!
Viele Grüße
Ellie
 
Hallo Ellie,
da haben wir es den Holländern aber mal gezeigt ;)

Meinen Bachelor habe ich auch in Hagen gemacht, in KuWi, ganz richtig. Aber ich habe vorher in Bochum Philosophie und Klassische Philologie studiert (ist ne längere Geschichte...) und konnte mir vier Module Philosophie anerkennen lassen. Deshalb hatte ich auch Philo als Schwerpunkt und Geschichte nur als Zweitfach. Da habe ich dann nur noch zugesehen, dass ich meine Modulprüfungen hinter mich bringe, um endlich den Bachelor in der Tasche zu haben und habe mich entsprechend fast nur mit den Prüfungsthemen "richtig" befasst. Im Master wollte ich es nun eigentlich anders angehen, aber wie gesagt, es fällt mir nicht so leicht ;)

Vom Präsenzuni-Alltag kenne ich es auch noch so, dass man nicht alles gleichmäßig gemacht hat, sondern sich seine Themen rausgepickt hat, wo es ging. Aber auch da kam es mir immer ein bisschen "falsch" vor, sich in die Veranstaltungen zu setzen und sich einfach nur berieseln zu lassen, wenn man nicht gerade selbst dran war, etwas zu referieren. Allerdings ist das meiner Meinung nach wesentlich einfacher, als das Fernuni-Material einfach "nur" zu lesen. Man bekam doch irgendwie mehr mit. Es war aber, glaub ich, meistens auch weniger Stoff pro Veranstaltung, der vermittelt wurde.

Je mehr ich drüber nachdenke, desto sinnvoller erscheint es mir, auch an der Fernuni nicht mit dem Anspruch zu studieren, nachher über alles oder zumindest den größten Teil des Stoffes gut Bescheid zu wissen.
Allerdings hat mich das in meiner Frage nach einer geeigneten Arbeitstechnik noch nicht zum Ziel gebracht.
Vielleicht muss ich einfach noch etwas mehr herumexperimentieren.

Das selbständige Weiterrecherchieren finde ich auch eigentlich sinnvoll und interessant. Für meine beiden mündlichen Prüfungen in Geschichte im Bachelor habe ich da auch jeweils recht weit vom Studienmaterial lösen können. Beim ersten Mal hab ich in Verbindung mit einem Seminar mein Thema ausgesucht (das zudem noch sehr sprachwissenschaftlich gefärbt war), beim zweiten Mal hab ich thematisch auf einem Praktikum im Römermuseum Haltern aufbauen können. Es ist also eine Menge möglich, solange es noch zum Modul passt, und das finde ich wirklich sehr gut!

Viele Grüße
Tobias
 
Kann hier vielleicht jemand noch aus dem Gedächtnis einige Klausurfragestellungen, natürlich nur sinngemäß :), wiedergeben? Möchte mal überprüfen, ob meine Vorbereitung bisher in die richtige Richtung ging, speziell zu Universitäten vor 1800.
 
Hat jemand im letzten Semester die Klausur zu 2E mitgeschrieben? Ich habe mitgeschrieben, aber noch keine Info über die Note. Dauert diesmal sehr lange...
 
Nachdem Klausurfragen hier ja dünn gesät sind, mal eine Rückmeldung von der gestrigen Klausur (hat noch jemand hier mitgeschrieben?). Erstaunlicherweise war die Klausurfrage für den Kurs "Epochen und Räume" identisch mit der Beispielfrage, die in Moodle eingestellt ist - ob das so gedacht war?

Bei den "Universitäten" ging es sinngemäß um deren Rolle als Lösungen in einem konkreten politisch-sozialen Problem-Umfeld. Zum Kurs über die "Öffentlichkeit" sollten die wichtigesten Formen & Wandlungen dieser im 16.-18. Jhd. im Kontext des jeweiligen "sozialen Ortes" der Öffentlichkeit dargestellt werden. Und bei den "Herrschaftspraktiken" ging es um einen Vergleich Herrschaft im Römischen Reich und zur Ottonenzeit sowie um die Rolle ritueller Inszenierung.

Ich bin froh, diesen Brocken jetzt hinter mir zu haben! :)
 
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