Modul 6 Einsendearbeit 2

#1
Modul 6 EA 2

Hallo,

beschäftigt sich zufällig außer mir noch jemand mit der EA 2 Modul 6 (Arbeitsvertragsrecht) der Fernuni Hagen? Ich wäre an einem Austausch sehr interessiert.

Julia
 
#3
EA 2 für Modul 6 im SS 2005

Hi,

ich versuche mal den Anfang zu machen, auch wenn ich vom Kursteil 2 bisher erst die ersten 40 Seiten gelesen habe.

Nach meiner derzeitigen Einschätzung geht es darum erst darzustellen, dass es zum Vertragsabschluss gekommen ist (2 übereinstimmende WE etc) und dann die Inhaltskontrolle des Arbeitsvertrages (§§ 305 ff BGB) durchzuprüfen.

Ist das konsensfähig oder hat jemand von Euch eine bessere Idee?

Viele Grüße
Dieter
 
#4
Hallo Dieter,

ich schließe mich da völlig an. Der Schwerpunkt liegt auf der Inhaltskontrolle der AGB, insbesondere der Vertragsstrafe.
Hierfür scheinen insbesondere die Seite 190ff des Skripts recht interessant zu sein ;) .

Grüße
Orbis
 
#5
Hi und Hallo!

Bin zwar auch noch nicht ganz durch, denke aber, dass dieses die Schwerpunkte sind. Allerdings ist mir das Prüfungsschema noch nicht ganz klar (als Quereinsteiger hat man es schwer...). Muss man sich hier an das Schema des BGB (Anspruch enstanden, Anspruch erloschen) halten?

Viele Grüße
Hendrik
 
#6
Hilfreiche BAG-Urteile

Hallo liebe Mitstreiter,

die für die Lösung der EA 2 hilfreichen Urteile des BAG vom 4.3.04, die im Kurs 2 auf Seite 191 f.) auch genannt sind, gibt es hier:



Damit sollte auch die gutachterliche Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ansichten bzgl. der Zulässigkeit von Vertragsstrafen in Arbeitsverträgen möglich sein.

Hi Hendrik,

das Prüfungsschema hast Du im Grundsatz schon richtig erkannt. Du kannst bzw. musst hier auch Deine BGB-Kenntnisse (z.B. Modul 2 und 4 des BoL-Studiengangs) einfließen lassen. Darüber hinaus dürften für den detailierten Aufbau die Seiten 11-17 und 189-193 des Kurses 2 von Modul 6 hilfreich sein.

Viele Grüße
Dieter
 
#7
Zwischenstand ...

Hallo Dieter, hallo Mitstreiter ...

wie weit seid Ihr denn mittlerweile mit der Bearbeitung gediehen? Ich selbst bin irgendwie noch nicht so recht zufrieden mit dem, was ich so produziert habe zur EA 2. Denke, daß wird ein Last Minute Produkt. ;)

Grüße

Martina
 
#8
Nicht so recht zufrieden

Hi Martina,

mit was bist Du denn bisher nicht so recht zufrieden? Wenn Du es hier vorstellst, hast Du die Chance, dass Dir andere Deinem Lösungsansatz zustimmen oder Verbesserungsvorschläge machen. Also lass mal sehen, was Du Dir so als Aufbau und Lösung vorstellst und Du bekommst bestimmt ein Feedback.

Ich selbst habe übrigens deswegen noch nix eingestellt, weil ich bisher noch nicht einmal eine Lösungsskizze entworfen habe. Bisher lese ich noch an Teil 2 der Kurseinheit.

Viele Grüße
Dieter
 
S

Seelord

#9
Erste Lösungsidee

Moin,
ich bin so vorgegangen:
Ist der Anspruch entstanden?
dazu ist ein wirksamer Arbeitsvertrag Voraussetzung, der auch § 11 des Vertragsformulars umfasst.
Arbeitsvertrag ist nach 145ff. zustandegekommen.
Aber: ist § 11 AV evtl nicht dessen Bestandteil? Möglich wäre das, wenn § 11 AV eine AGB ist (passt) und § 305 II nicht erfüllt ist - aber: nach § 310 IV Seite 2 gilt der ja nicht im Arbeitsrecht. Also: zurück zu den allgemeinen Vorschriften über Angebot und Annahme, 145ff. Danach passt alles.
Eventuell aber § 11 kein Vertragsbestandteil nach § 305c? Dazu müsst er überraschend oder mehrdeutig sein. Das kann ich nicht sehen. Also auch danach passt alles.
Also ist § 11 zumindest Vertragsbestandteil.

Nun würde ich aber gern wissen, ob er auch wirksamer Vertragsbestandteil ist, zweifelhaft wäre ein Standhalten der Inhaltskontrolle nach § 309 Nr. 6? Dazu müsste § 309 Nr. 6 hier auch gültig sein. Dies verneine ich wegen § 310 IV Seite 2 mit der arbeitsrechtlichen Besonderheit der Nichtzwangsvollstreckbarkeit einer Arbeitspflicht nach 888 III ZPO.
Also: Vertragsstrafe soweit in Ordnung.
Nächster Prüfpunkt: § 307 I: Unangemessene Benachteiligung: Hier sage ich ja: 2-wöchige Kündigungsfrist heisst maximale Vertragsstrafe = Bruttogehalt für 2 Wochen.
§ 306 II verweist dann auf die gesetzl. Vorschriften. Die gibt es nicht, deswegen: Überhaupt keine Vertragsstrafe.

Also lautet mein vorläufiges Ergebnis:
Kein Anspruch A gegen B aus § 611 i. V.m. § 11 entstanden, weil vermeintliche Anspruchsgrundlage unwirksam.

So und nun wäre ich über lebhafte Diskussion froh... Kommentarfeuer frei!
 
#10
Aufbau

Guten Tag!


Ich mache mal einen Vorschlag zum Aufbau. Vielleicht habt ihr ja Lust Euch dazu zu äußern und Euren Aufbau vorzustellen. Somit stimme ich Seelord in der Sache zu, allerdings z.T. mit anderer Reihenfolge.

****
A könnte gegen B einen Anspruch auf Zahlung von 1.700 € aus § 611 I BGB i.V.m § 11 des Arbeitsvertrages haben.


A. Wirksamer Vertrag

B. Wirksamkeit der Vertragsklausel § 11.

1. Vorliegen von AGB, §305 I
a) Vielzahl von Verträgen
b) Einseitig gestellt


2. Wirksame Einbeziehung in den Arbeitsvertrag, §305 II
a) Hinweis auf Klauseln
b) Möglichkeit der Kenntnisnahme
c) Überraschende Klausel, § 305 c I
d) Individuelle Abrede, § 305 b

3. Inhaltskontrolle
a) Überprüfung nach § 309
b) Überprüfung nach § 308
c) Überprüfung nach § 307
****

Viele Grüße

Hendrik
 
#11
EA 2 - Arbeitsvertragsrecht

Liebe MitstreiterInnen,

stimme gs. mit den Vorschlägen von Dieter, Hendrik und Sealord überein.

Wirksamer Vetrag entsanden? (+)

Das Schreiben der B an A würde ich als implizite Kündigung betrachten, die aber aufgr. von § 4 AV nicht zulässig ist (kurz erläutern). Ich bin mir außerdem nicht sicher, ob evtl. auch Rücktritt vom AV zu prüfen wäre.

Der Schwerpunkt liegt in jedem Fall auf der AGB-Prüfung bzgl. Inhaltskontrolle, §§ 309-307. Die Logik kann man sehr gut dem oben zit. BGH-Urteil v. 4.3.04 entnehmen.

Ist § 11 AV wirksam? Prüfe hier evtl. Verstösse gegen:

§ 309 (-), da Vertragsstrafenabrede gs. zulässig + einziges Sanktionsmittel des AG gegenüber AN. Gibt aber auch andere Stimmen, die Zulässigkeit gs. verneinen. s. auch § 310 IV Seite 2 BGB - daher gibt's einiges zu schreiben.

§ 308 (m.E. nicht einschlägig)

§ 309 (+), wg. unangemessener Benachteiligung - s. Vh. v. 2wöch. Probezeit und Vertragsstrafe in Höhe eines Monatsgehaltes. Aufgr. des "Verbots der geltungserhaltenden Reduktion" keine Reduzierung der V-Strafe möglich. + Interessenabwägung von A und B an Durchsetzung der geschuld. Leistung bzw. Lösung vom AV. - Hier muss man, neben § 307, am meisten argumentieren.

Endergebnis: Anspruch des A aus § 611 BGB gegen B (-)

M.E. könnte der A gegenüber der B aber evtl. Anspruch auf Schadensersatz
aus culpa in contrahendo haben. Allerdings wird danach nicht gefragt. Vielleicht reicht ein Satz nur dazu.

Schöne Grüsse

Sandrine
 
#13
Hallo zusammen,


habe soweit das Gerüst für das Gutachten stehen ... und auch schon ein bischen mehr.;) Bin mir nicht sicher, ob man den Vorschlag von Sandrine aufgreifen und eine Kündigung durch B auch noch analysieren sollte ... Was meint Ihr. In der Literatur, die ich dazu vorliegen habe, wurde dieses nicht getan. Dort wurde lediglich der Aufbau wie ihn auch Hendrik vorgeschlagen hat, verfolgt.

Grüße

Martina
 
#14
Fehler im Skript!

Ist zwar nichts weltbewegendes, wollte es aber trotzdem kund tun:

Auf Seite 17 des Skripts Nr. 2 zu Kurs 55105 muß es heißen § 305 BGB liefert die Legaldefinition der AGB ... Angegeben ist dort § 304 BGB.

Habe ich schon beim Lehrstuhl kundgetan ... wird für die nächsten Skripte dann berücksichtigt.

Gruß

Martina
 
M

MariavanHeiden

#15
Hallo alle zusammen,
hab mein Gutachten fast fertig und den Aufbau ähnlich wie Sandrine. Ich finde auch, dass § 308 nicht anzuwenden ist, nur bin ich mir nicht sicher, ob man sozusagen schreibt, wieso nicht oder ob es zulässig ist, § 308 einfach wegzulassen?
LG, Maria
 
#16
§ 308 BGB prüfen?

Hi Maria,

ich habe die Absicht § 308 BGB in meiner Lösung ganz kurz anzuprüfen und komme dann zu der Feststellung, dass er nicht greift. Nach meiner Auffassung sollte man also § 308 BGB nicht vollständig weglassen, sondern lediglich in der gebotenen Kürze abhandeln. Ob das auch die Auffassung des Lehrstuhls ist, dürften wir wohl mit der Musterlösung sehen, die wir nach dem Abgabetermin erhalten werden.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#17
Zitat von Schneehase82:
Hallo zusammen,


habe soweit das Gerüst für das Gutachten stehen ... und auch schon ein bischen mehr.;) Bin mir nicht sicher, ob man den Vorschlag von Sandrine aufgreifen und eine Kündigung durch B auch noch analysieren sollte ... Was meint Ihr. In der Literatur, die ich dazu vorliegen habe, wurde dieses nicht getan. Dort wurde lediglich der Aufbau wie ihn auch Hendrik vorgeschlagen hat, verfolgt.

Grüße

Martina
Da bin ich mir auch nicht so sicher. Wenn man die mögliche Kündigung anspricht, müsste man ja auch nachprüfen, ob § 4 wirksamer Bestandteil des Vertrages geworden ist. Oder?

Die Frage lautet doch, ob B einen Anspruch aus § 611 BGB iVm § 11 hat.

Also braucht man doch darauf gar nicht näher eingehen oder?
 
#18
Prüfung Kündigung

Hallo Katja,

ich glaube schon, dass man die Kündigung kurz anprüfen sollte, denn wenn sie wirksam gewesen wäre, wäre ja auch die Vertragsstrafe schon aus diesem Grunde hinfällig gewesen. Werde mich mit diesem Problem aber erst am Pfingstwochenende intensiver auseinandersetzen (können).

Herzliche Grüße
Dieter
 
#19
Zitat von Sandrine:
Liebe MitstreiterInnen,

stimme gs. mit den Vorschlägen von Dieter, Hendrik und Sealord überein.

Wirksamer Vetrag entsanden? (+)

Das Schreiben der B an A würde ich als implizite Kündigung betrachten, die aber aufgr. von § 4 AV nicht zulässig ist (kurz erläutern). Ich bin mir außerdem nicht sicher, ob evtl. auch Rücktritt vom AV zu prüfen wäre.

Der Schwerpunkt liegt in jedem Fall auf der AGB-Prüfung bzgl. Inhaltskontrolle, §§ 309-307. Die Logik kann man sehr gut dem oben zit. BGH-Urteil v. 4.3.04 entnehmen.

Ist § 11 AV wirksam? Prüfe hier evtl. Verstösse gegen:

§ 309 (-), da Vertragsstrafenabrede gs. zulässig + einziges Sanktionsmittel des AG gegenüber AN. Gibt aber auch andere Stimmen, die Zulässigkeit gs. verneinen. s. auch § 310 IV Seite 2 BGB - daher gibt's einiges zu schreiben.

§ 308 (m.E. nicht einschlägig)

§ 309 (+), wg. unangemessener Benachteiligung - s. Vh. v. 2wöch. Probezeit und Vertragsstrafe in Höhe eines Monatsgehaltes. Aufgr. des "Verbots der geltungserhaltenden Reduktion" keine Reduzierung der V-Strafe möglich. + Interessenabwägung von A und B an Durchsetzung der geschuld. Leistung bzw. Lösung vom AV. - Hier muss man, neben § 307, am meisten argumentieren.

Endergebnis: Anspruch des A aus § 611 BGB gegen B (-)

M.E. könnte der A gegenüber der B aber evtl. Anspruch auf Schadensersatz
aus culpa in contrahendo haben. Allerdings wird danach nicht gefragt. Vielleicht reicht ein Satz nur dazu.

Schöne Grüsse

Sandrine
Hallo Sandrine!

Wieso bejahst du eine unangemessene Benachteiligung aus § 309 und nicht aus § 307 I 1 wie im Skript auf Seite 192? :hmmm:

Und woher hast du, dass eine Reduzierung der Vertragsstrafe nicht möglich ist. Wir verneinen zwar beide am Ende einen Anspruch, aber mich würde deine Argumentation mal interessieren.:)

Katja
 
#22
§ 309 Nr. 6 BGB und § 310 IV 2 BGB

Hi Katja,

Wie arbeitet Ihr eigentlich die Bedeutung von § 309 Nr. 6 BGB und § 310 IV 2 BGB ein und vor allem wo?
Ich habe dafür folgende Grobstruktur vorgesehen:

V. Inhaltskontrolle

1. Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit (§ 309 BGB)

a) Die Regelung des § 309 Nr. 6 BGB

b) Die Einschränkung des § 310 IV 2 HS 1 BGB

c) Zwischenergebnis

Ich hoffe, das hilft Dir weiter, bitte aber alle Mitstreiter das nicht wörtlich zu übernehmen.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#23
EA 2 AVR

Hallo Katja und alle anderen,

übrigens habe ich mich in meiner Mail verschrieben - meinte im letzten Spiegelstrich natürlich § 307 BGB (Inhaltskontrolle) - pardon, es war schon Mitternacht.

Ob § 309 Nr. 6 bei Vertragsstrafen im Arbeitsrecht greift, ist aus gutem Grund strittig. Um auf "Nummer sicher" zu gehen, schließe ich mich der BGH-Meinung an.

§ 307 BGB: Auch bzgl. der geltungserhaltenden Reduktion habe ich versucht, der Logik des BGH-Urteil zu folgen. Der Verwender von AGB könnte es ja sonst darauf ankommen lassen, ob der (evtl. rechtsunkundige) Adressat - Verbraucher - merkt, dass die Klauseln unangemessen sind. Falls nicht, Pech für den Vertragspartner. Falls doch, könnte er ja noch die Klausel in "abgespeckter" Fassung erhalten. Damit würde der Schutzgedanke ad absurdum geführt.

Auf die Prüfung der Kündigung bin ich aus dem gleichen Grund gekommen wie Dieter. Warum sollte es ans. so ausführlich im SV erwähnt worden sein?! Kündigung ist immerhin ein Schwerpunkt des AVR. Außerdem gibt es aktuellere einschl. Rechtsprechung des BAG zum Thema "Verbot vorzeitiger Kündigung in AV" (Fundstelle habe ich derz. leider nicht präsent).

Schöne Pfingsten an alle wünscht :p

Sandrine
 
#24
Kündigung der B?!

Nochmal "Hallo" an alle, die die EA noch nicht weggeschickt haben...
Mache mir so meine Gedanken wegen der evtl. erfolgten Kündigung der B:
WO soll man das prüfen? Prüft man es am Anfang bei "Wirksamkeit des Arbeitsvertrags"? Nein, das geht ja nicht, denn bei dieser Prüfung muss ich mich ja dann schon auf § 4 des Arbeitsvertrags beziehen. Dazu müsste ich aber erst prüfen, ob es sich dabei um AGB handelt und ob § 4 Vertragsbestandteil geworden ist.

Dann wäre ich ja aber schon mittendrin in der AGB-Prüfung und müsste die gleiche Prüfung mit § 11 nochmal machen (bzw. mich immer auf mein vorheriges Gebrabbel beziehen). Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein, oder? Denn wir sollen doch offenbar § 11 prüfen und uns nicht hauptsächlich bei § 4 aufhalten... Ich glaube also, die Kündigung hat hier nicht DAS Gewicht.

Ich habe deshalb die Kündigung nur im Zusammenhang mit der Inhaltskontrolle angesprochen. Falls es jemanden interessiert:

3.) Inhaltskontrolle der AGB

Die Klausel § 11 des Arbeitsvertrages könnte aber nach den Vorschriften des § 309 BGB unwirksam sein. In Betracht käme hier § 309 Nr. 6 BGB, wonach eine Bestimmung unwirksam ist, die dem Verwender für den Fall, dass der Vertragspartner sich vom Vertrag löst, die Zahlung einer Vertragsstrafe verspricht. Voraussetzung ist, dass sich der Vertragspartner, also B, vom Vertrag gelöst haben müsste. Diese Loslösung könnte hier durch eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses erfolgt sein. Diese Kündigung könnte in dem Schreiben der B vom 17.02.2005 zu sehen sein. Dort teilt sie dem A mit, sie werde das Arbeitsverhältnis nicht antreten. Gem. § 4 des Arbeitsvertrages ist eine Kündigung vor Dienstantritt jedoch ausgeschlossen. Diese Vereinbarung ist laut BAG auch zulässig. Eine wirksame Kündigung der B ist also nicht erfolgt. Die Voraussetzungen für eine Anwendung des § 309 Nr.6 BGB sind demnach nicht erfüllt.
Aus § 309 BGB ergibt sich also auch nicht die Unwirksamkeit der Klausel § 11.

Was meint Ihr?
Lasse mich natürlich auch gern von einer Gegenmeinung überzeugen!

Gruß, Steffi
 
#25
Kündigung der B?

Hi Steffi,

unter § 309 Nr. 6 BGB bin ich garnicht zum Thema Kündigung gekommen, da ich durch § 310 IV 2 HS 1 BGB und § 888 III ZPO zu dem Ergebnis komme, dass § 309 Nr. 6 BGB garnicht für Arbeitsverträge anzuwenden ist. Ich bin hier also der Rechtsprechung des BAG gefolgt, die mir schlüssig erscheint.

Die nach § 4 des Arbeitsvertrages unzulässige Kündigung der B habe ich kurz unter § 308 Nr. 7 BGB abgehandelt und gedenke ich auch unter § 307 I 1 BGB zu thematisieren, da die Kündigungsfrist für die Frage der Angemessenheit der Höhe der Vertragsstrafe von Relevanz ist.

Herzliche Grüße von
Dieter, der seine Lösung auch noch nicht ganz fertig hat.
 
#26
Hi Dieter,

darf ich fragen, wie du das mit der Kündigung bei § 308 Nr. 7 und § 307 I Seite 1 unterbringen willst / untergebracht hast?
Meinen oben eingefügten Text habe ich übrigens wieder aus der EA gelöscht, denn ich habe gemerkt, dass ich da schon kräftig subsumiert habe. Das ist ja Quatsch, es geht ja nur um die Wirksamkeit der Klausel - unabhängig davon, ob A gekündigt hat oder nicht.
Ich habe die Kündigung jetzt nirgendwo mehr angeführt! :eek:
Habe wohl unter mein Ergebnis noch geschrieben, dass wenn § 11 wirksam gewesen wäre, man jetzt Kündigung usw. prüfen müsste.

Gruß,
Steffi
 
#27
Wie Kündigung bei § 308 Nr. 7 und § 307 I S. 1 untergebracht?

Hi Steffi,

ich sehe das auch so, dass Du beim § 309 Nr. 6 BGB garnicht zur Prüfung der Tatbestandsvoraussetzungen kommst, da Du schon vorher, bei der Frage der Anwendbarkeit dieser Vorschrift zu einem negativen Ergebnis durch § 310 IV 2 HS 1 BGB insbesondere gestützt auf § 888 III BGB kommst.

Bezüglich meiner Formulierungen zu § 308 Nr. 7 BGB glaube ich persönlich, dass dieser Punkt in der Lösungsskizze des Lehrstuhls wahrscheinlich garnicht thematisiert wird, zumal er auch nicht in den BAG-Urteilen erwähnt wird. Wenn uns die Lösungsskizze nach dem Abgabetermin zugeht, werden wir es ja sehen.

Hier die Grundgedanken meiner diesbezüglichen Prüfung zu § 308 Nr. 7 BGB:

§ 11 des Arbeitsvertrages könnte auch ein Klauselverbot mit Wertungsmöglichkeit (§ 308 BGB) sein.
Insbesondere § 308 Nr. 7 BGB (Abwicklung von Verträgen) kommt in Betracht
Danach müsste eine Vertragspartei vom Vertrag zurückgetreten sein oder den Vertrag gekündigt haben.
B hat mit Schreiben vom 17.02.2005 den Arbeitsvertrag gegenüber dem A gekündigt.
Allerdings widerspicht das § 4 des Arbeitsvertrages, der vor Dienstantritt eine Kündigung ausschließt.
Da eine solche Vereinbarung nach ständiger Rechtsprechung des BAG zulässig ist, hat die B nicht wirksam gekündigt.
-> § 308 Nr. 7 BGB (-)
Evtl. kann man auch noch darauf hinweisen, dass auch die anderen Voraussetzungen des § 308 Nr. 7 BGB nicht erfüllt sind [Anmerkung: Dabei muss man dann aber sehr vorsichtig formulieren, damit weder der Eindruck entsteht, man glaubt dem eigenen Ergebnis der vorhergehenden Prüfung der Kündigung nicht, noch der Eindruck entsteht, man prüft weiter, obwohl hier die Prüfung des § 308 Nr. 7 BGB bereits beendet ist.]

Zu § 307 I 1 BGB muss ich die entsprechende Passage noch schreiben. Wenn ich es zeitlich schaffe und nicht vergesse, werde ich die Grundgedanken hierzu dann ebenfalls kurz zur Diskussion stellen.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#28
Ich meine ja eben auch, dass wir gar nicht überprüfen sollen, ob die Tb-Voraussetzungen der einzelnen Vertragsklauseln gegeben sind, sondern die Klausel eher abstrakt anhand der §§ 309, 308, 307 BGB überprüfen sollen.
Du subsumierst meiner Meinung nach auch schon munter drauf los:
Zitat von Dieter:
Danach müsste eine Vertragspartei vom Vertrag zurückgetreten sein oder den Vertrag gekündigt haben.
B hat mit Schreiben vom 17.02.2005 den Arbeitsvertrag gegenüber dem A gekündigt.

Aber ob jetzt die B gekündigt hat oder nicht, das hat ja nun überhaupt keine Auswirkungen auf die Zulässigkeit der Klausel. Oder?
Will hier aber auch nicht bloß rummäkeln...:) Wir werden´s ja bald sehen.
 
#29
Nicht subsumieren?

Hi Steffi,

da bin ich anderer Auffassung als Du.:) :) :) Nach meiner Auffassung ist nur bevor man ggf. subsumiert im Bedarfsfall zu prüfen, ob die jeweilige Vorschrift der §§ 305 ff BGB überhaupt bei Arbeitsverträgen wegen § 310 IV 2 BGB überhaupt angewendet werden kann. Falls nein, ist die Prüfung der entsprechenden Vorschrift damit bereits beendet. Falls ja, dann ist anschließend in die Prüfung der Tatbestandsvoraussetzungen (-> Subsumtion) einzusteigen.

Im Falle des § 309 Nr. 6 BGB kommt man nach meiner Auffassung, der sich auch das BAG angeschlossen hat :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: , garnicht zur Prüfung der Tatbestandsvoraussetzung, sondern kommt zur Nichtanwendbarkeit des § 309 Nr. 6 BGB für Arbeitsverträge.

Bezüglich § 308 Nr. 7 BGB stellt sich nach meiner Auffassung die Frage der Anwendbarkeit aufgrund § 310 IV 2 BGB erst garnicht, da hier das "Regulativ" der Wertungsmöglichkeit durch unbestimmte Rechtsbegriffe (insbesondere unangemessen) besteht. Deshalb habe dort angefangen die Tatbestandsvoraussetzungen (TBV) einer "naheliegenden" Norm (Nr. 7) zu prüfen. Wären alle TBV des § 308 Nr. 7 BGB erfüllt (u.a. auch weil eine Kündigung gegeben wäre), dann hätte dies auch die Unwirksamkeit der Klausel zur Folge! Und dann wäre § 307 BGB als Generalklausel/Auffangvorschrift garnicht mehr zu prüfen.

So ich hoffe, damit habe ich Dir meine Gedanken verständlich gemacht. Dabei möchte ich nochmals betonen, dass ich von einer Nichtnennung des § 308 Nr. 7 BGB in der Lösungsskizze des Lehrstuhls ausgehe, denn diese Vorschrift ist weder im Kurs noch in den entsprechenden BAG-Urteilen angesprochen.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#30
Eingabe von EA02

Hallo zusammen,

da dieses Semster auch für mich das erste an der Fernuni ist, habe ich eine Frage, was das Einsenden angeht. Reicht ein "normaler" Brief, oder sollte man auf Nummer sicher gehen und das ganze per Einschreiben auf den Weg bringen?

Viele Grüße

marty
 
#31
Hallo Marty,

ich habe die EAs immer per Einschreiben verschickt, weil man im Internet nachverfolgen kann, wann es abgeholt wurde.
Diesmal bring ich sie aber glaube ich persönlich weg - ich kann noch jeden Tag bis Mittwoch zum Schreiben gebrauchen... ;)

Gruß, Steffi
 
#32
Hallo Steffi,



danke für die schnelle Antwort. Mal schauen, ob ich bis Montag fertig werde. Würde der Post nicht zutrauen, das Einschreiben von Di. auf Mittwoch fristgemäß zuzustellen. Ansonsten werde ich wohl in den sauren Apfel beissen und am Mittwoch selbst zum Studienzentrum zu fahren. Noch bin ich aber sehr optimistisch, daß ich bis morgen Mittag fertig werde ... mal gucken, was noch so dazwischen kommt. ;)



Viele Grüße



Martina
 
#33
Absenden der EA

Hi Marty,

ich habe bisher meine EAs immer als normalen Brief an die FernUni gesandt oder beim Studienzentrum abgegeben. Bislang hatte ich noch nie Probleme, dass eine EA nicht oder zuspät angekommen wäre.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#34
Absenden der EA

Hi Marty,

ich habe bisher meine EAs immer als normalen Brief an die FernUni gesandt oder beim Studienzentrum abgegeben. Bislang hatte ich noch nie Probleme, dass eine EA nicht oder zuspät angekommen wäre.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#35
Hi Dieter,


irgendwie traue ich der Post nicht ... bei uns im Unternehmen ist schon so die ein oder andere Sendung auf dem Postweg verschwunden. Darauf kann man sich dann wohl nicht berufen, wenn die EA nicht bei der FU ankommt, denke ich. Insofern werde ich wahrscheinlich das Einschreiben wählen. Das nächste Studienzentrum ist doch ziemlich weit weg .. Leider!

Viele Grüße

Marty
 
#36
Hallo ,

naja ich denke die Post ist schon im großen und ganzen zuverlässig. Allerdings habe ich auch schon manche Briefe verspätet d.h. nach einem halben Jahr zugestellt bekommen :D

Gruß

Gordon
 
#37
Hallo zusammen,

um mich auch bei dem Postthema zu beteiligen ;) kann ich euch nur sagen, dass ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht habe und nicht klagen kann. Allerdings verschicke ich meine EAs dann doch lieber als Einschreiben, denn Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel und es wäre schon sehr ärgerlich wenn ausgerechnet mal eine Sendung nach Hagen wegkommt (insbesondere wenn man mehrere EAs in einem Umschlag verschickt). Zudem kostet der Luxus ja auch nur 2,05€ mehr und die knapp 10€ im Semester lass ich mir die Sicherheit dann doch gerne kosten.

Bis die Tage
Orbis
 
#38
Um es mal ganz kleinlaut zuzugeben....:eek: musste im letzten Semester mal ans äußerste Limit gehen, da ich´s absolut nicht mehr hingekriegt hatte, und wollte schon per Eilboten direkt ans Prüfungsamt schicken - wurde aber vom PA beruhigt:

Sehr geehrte Frau Prätorius,

Sie können die Einsendearbeit gern an das Prüfungsamt schicken. Sie können Sie aber auch auf "normalem" Weg an die Aufgabenstelle schicken, da der Poststempel gilt.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Vaerst

Es hatte auch alles wunderbar geklappt (*schäm*muss evtl. diesmal bei Arbeitsrecht wieder von dem Service Gebrauch machen, es wird wieder verdammt knapp:eek:- aber ganz ohne Mentorenbetreuung brauch ich die doppelte Zeit, obwohl mir Eure Hilfe schon wahnsinnig hilft - :dankescho )
Und wenn´s dann so knapp ist, versuche ich trotzdem das Risiko einzugrenzen, indem ich den Brief NICHT IN DEN BRIEFKASTEN stecke, sondern auf die Post fahre, und dann dort stehenbleibe, bis die mir (bzw. meiner EA:rolleyes: ) händisch den Tagesstempel drauf gedrückt haben.
 
#39
Endspurt ...

Hallo zusammen,

habe soeben mein Erstlingswerk final gespeichert und gedruckt ... morgen geht's dann per Einschreiben nach Hagen ... Bin mal gespannt, ob das ganze 'was geworden ist. Denn schließlich liegt die letzte Recht-Klausur "nur" 10 Jahre zurück.

Drücke allen fleißig die Daumen, die noch schreiben.

Marty
 
W

Wassermann

#40
Frage - AN = Verbraucher...

Hallo Leute,

spricht jemand von Euch an, dass die Arbeitnehmnerin B evtl. als Verbraucher anzusehen ist - evtl. hätte das Auswirkungen auf einie Punkte der AGB-Prüfung...wenn auch keine Bedeutung auf das Ergebnis. Ist ohnehin ziemlich umstritten, ob AN als Verbraucher angesehen werden kann.

Vielleicht bin ich aber auf dem Holzweg, aber verglichen mit der SachenR EA scheint mir die hier ziemlich (zu) kurz zu geraten...

Dank und Gruß

Wassermann
 
#41
Die (mögliche, umstrittene) Verbrauchereigenschaft habe ich wie eine heiße Kartoffel liegen gelassen, und bin eigentlich ganz froh, dass ich über die Kette 309VI->310IV->307I (mit der Begründung im Skript, Seite 192, Kleingedrucktes letzter Absatz) "die Kurve gekriegt" hab.
Wenn ich im "Basisstudium Recht - Arbeitsrecht" nachschau, ist´s auch bloß so´n "Gummi": einerseits ist der Vertragspartner im Arbeitsrecht definitiv als Arbeitnehmer bezeichnet...5 Zeilen weiter steht, dass der Wortlaut der Definition des §13 auch den Arbeitnehmer erfasst - aber so richtig verwertbares für die EA habe ich nicht gefunden. Da ich mich auch nicht erinnern kann, in den KE mehr als nur eine Erwähnung der Verbrauchereigenschaft gelesen zu haben, lass ich´s
 
W

Wassermann

#44
Hallo allerseits,

ja, wirklich notwendig ist das nicht mit der Verbrauchereigenschaft des AN und streit- bzw. ergenisentscheidend schon gar nicht. Es verwundert mich nur, dass meine EA ziemlich kurz aufallen wird... so 2 - 3 Seitchen... Reicht das - meine Sachenrechts EA belaufen sich immerhin auf 5-7 Seiten (ich weiss, Quantität ist zwar nicht Qualität). Es sind meine ersten EA, daher fehlt mir noch gänzlich der Realitäts- bzw. Bewertungsbezug hinsichtlich der Anforderungen.:confused:

Dazu bin ich etwas "schreibfaul" und mag keine ausfüllenden Ausführungen.

Dank und Gruß

Wassermann
 
#45
Da bin ich das genaue Gegenteil, ich fülle und führe alles aus. ;)
Meine hat aber auch nur (für meine Verhältnisse "nur") ca. 8 Seiten. Diesmal war ja auch nichts mit großen Meinungsstreits oder Unklarheiten... oder ich habe es bloß nicht gesehen...

Wenn du das auch knapp sagen kannst, wofür andere - wie ich - lange rumlabern müssen, warum sollte es dann nur deshalb nicht richtig sein?!

Gruß,
Steffi
 
W

Wassermann

#46
Danke Steffi für die beruhigenden Worte, bevor ich etwas sinnloses reinschreibe, um den Text zu aufzublähen bzw zu "füllen" lasse ich es dabei. (Man könnte den Zeilenabstand um 0,2 vergrössern....:D).

Meinungsstreitigkeiten gibt es meines Wissens auch nicht, bis auf die Zulässigkeit der Vertragsstrafen - sonst habe auch ich etwas übersehen. Aber etwas Zeit haben wir noch, vielleicht wird uns jemand berichtigen.

Danke nochmal!

Wassermann
 
#47
Umfang der Lösung

Hi Wassermann,

ich habe 14 1/2 Seiten zusammenbekommen, allerdings mit Originalkorrekturrand und 1 1/1 Zeilenabstand. Das muss aber nix heißen. Ich habe bestimmt auch einiges in meinem Gutachten, was überflüssig ist.

Viele Grüße
Dieter
 
F

Frank1807

#48
Hallo zusammen,

kann man die Lösung nicht auch irgendwie ins Internet bei der Fernuni unter meiner Matrikelnummer einspeichern/einstellen, vielleicht eine technisch etwas entblösende Frage von mir....;)

Gibt es an den Studienzentren auch Postkästen in die man die Einsendeaufgaben bis 24 Uhr einwerfen darf oder sollte man die Aufgaben am Mi. abgeben, während das Studienzentrum geöffnet hat ?

Weiß jemand, wo das Studienzentrum in Neuss liegt ?

Danke !!

Christian
 
#49
Zitat von Dieter:
Hi Wassermann,

ich habe 14 1/2 Seiten zusammenbekommen, allerdings mit Originalkorrekturrand und 1 1/1 Zeilenabstand. Das muss aber nix heißen. Ich habe bestimmt auch einiges in meinem Gutachten, was überflüssig ist.

Viele Grüße
Dieter
Hallo Dieter + alle anderen,

endlich auch mal ein Vielschreiber - habe auch fast 14 Seiten mit 11-Punkt-Schrift. Was für einen Zeilenabstand nimmst Du links? (Ich habe 6,5-7 cm, re. 1,5 cm).

Habe die EA heute übr. abgeschickt: Bis zu letzt plagte auch mich der Gedanke, wo ich die "Kündigung" der B einbauen soll. Habe es dann am Anfang unter dem Punkt "Vertrag wirksam geblieben" angeprüft, aber noch offengelassen, ob § 4 AV auch zulässig ist. Letzeres habe ich dann bei der Inhaltskontrolle unter § 308 Nr. 7 mit sehr kurzer Begründung bejaht. Vermutlich führen "einige Wege nach Rom"...

A propos EA 1: Übrigens finde auch ich unsere Diskussionen im Studienservice sehr anregend und nützlich. Die letzte EA habe ich aber so früh losgeschickt, das vieles bei mir schon wieder in Vergessenheit geraten ist.

Viel Erfolg wünsche ich beim Endspurt denen, die noch an der EA 2 "basteln."

Herzl. Gruss

Sandrine
 
#50
Rand, Abgabe der EA und Lage SZ Neuss

Hi Sandrine und Christian,

Was für einen Zeilenabstand nimmst Du links? (Ich habe 6,5-7 cm, re. 1,5 cm).
Da machen wir das sehr ähnlich: 7 cm links, 1 cm rechts.

Ich habe sie zwar noch verbesserungsfähig (hoffentlich nicht auch -bedürftig) fertig, allerdings noch nicht abgeschickt, weil ich sie zusammen mit der BGB II EA in einem Briefumschlag absenden will. Vielleicht muss ich die beiden EAs aber auch am Mittwoch im SZ Leverkusen abgeben.

Bis zu letzt plagte auch mich der Gedanke, wo ich die "Kündigung" der B einbauen soll.
Mich auch. Ich habe sie, um nicht zu sehr ins Schwimmen zu kommen, lediglich bei der Inhaltskontrolle unter § 308 Nr. 7 thematisiert. Ich habe übrigens die Kündigung dann verneint, weil sie nach dem Arbeitsvertrag und der Rechtsprechung (s.a. das im Sachverhalt aufgeführte BAG-Urteil) nicht zulässig war. Bin mir aber bzgl. dieser Lösung zum TB-Merkmal Kündigung nicht sicher und habe dann vorsichtshalber noch die folgenden TBV angeprüft und verneint.

kann man die Lösung nicht auch irgendwie ins Internet bei der Fernuni unter meiner Matrikelnummer einspeichern/einstellen, vielleicht eine technisch etwas entblösende Frage von mir.
Das geht leider nur mit den Multiple Choice EA (Lotse). Die Frage, warum das trotz der heutigen DV-technischen Möglichkeiten bei der FernUni noch nicht geht, ist übrigens eine gute Frage. Rege an, Sie mal ans Prüfungsamt zu stellen. Vielleicht wird es dann eingeführt.

Gibt es an den Studienzentren auch Postkästen in die man die Einsendeaufgaben bis 24 Uhr einwerfen darf oder sollte man die Aufgaben am Mi. abgeben, während das Studienzentrum geöffnet hat ?
Mir ist nicht bekannt, dass SZ Nachtbriefkästen wie Gerichte und manche Behörden hätten. Es bleibt Dir dann nichts anderes übrig, als zu den Öffnungszeiten Deine EA abzugeben, damit sie den aktuellen Poststempel bekommen. In einem Beitrag habe ich vor kurzem gelesen, dass jemand vom Prüfungsamt telefonisch die Auskunft gab, dass auch der Poststempel vom Einsendeschluss auf dem Brief reichen würde. Das aber ohne Gewähr!

Weiß jemand, wo das Studienzentrum in Neuss liegt ?
Ja, ich war während meines BWL-Studiums gelegentlich dort. Hier der Link zu deren Internetseite mit Wegbeschreibung:
http://www.fernuni-hagen.de/STZ/neuss/index.html
Wegen der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle am Besten anrufen, damit man dort nicht plötzlich vor einer verschlossenen Tür steht.

Viele Grüße
Dieter
 
#51
Zitat von Wassermann:
Hallo allerseits,

ja, wirklich notwendig ist das nicht mit der Verbrauchereigenschaft des AN und streit- bzw. ergenisentscheidend schon gar nicht. Es verwundert mich nur, dass meine EA ziemlich kurz aufallen wird... so 2 - 3 Seitchen... Reicht das - meine Sachenrechts EA belaufen sich immerhin auf 5-7 Seiten (ich weiss, Quantität ist zwar nicht Qualität). Es sind meine ersten EA, daher fehlt mir noch gänzlich der Realitäts- bzw. Bewertungsbezug hinsichtlich der Anforderungen.:confused:

Dazu bin ich etwas "schreibfaul" und mag keine ausfüllenden Ausführungen.

Dank und Gruß

Wassermann



Hallo Wassermann,

kann mich nur Deinem Kommentar anschließen, habe auch nur 5 Seiten, da es bei mir ebenfalls die erste EA ist und ich noch nciht so drin bin in allem ... Außerdem kommt es (so hoffe ich) mehr auf Qualität als auf Quantität an. :)

Mal schauen, was die Menschen dazu meinen, die das ganze dann korrigieren. Wenn ich mir so alte Musterlösungen ansehe, könnten 5 Seiten auch genug sein .....

Viele Grüße

Marty
 
F

Frank1807

#52
Hallo an alle,

Eine Frage noch zu § 11 des Arbeitsvertrages:

zweiter Spiegelstrich (Vertragsstrafe wegen dauerhafter Verweigerung der Arbeitsleistung, ohne dass ein wichtiger Grund i.s.d. § 626 BGB vorliegt) und

dritter Spiegelstrich (Vertragsstrafe wegen außerordentlicher Kündigung) ist in Eurer Prüfung gar nicht aufgetaucht. Ist das bei der Inhaltskontrolle der AGB(Angemessenheitsprüfung) nach § 307 BGB zu integrieren ?

Sind diese Passagen unwirksam, ist doch der ganze § 11 des Vertrags ebenfalls unwirksam...oder ist das falsch ? :eek: :rolleyes:

Gruß
Christian
 
#53
§ 11 des Arbeitsvertrages

Hallo Christian,

auf die Frage, ob auch die Spiegelstriche 2 und 3 des § 11 unwirksam sind, musst Du m.E. nicht eingehen, da sie nicht zum Sachverhalt passen und daher nicht geprüft werden müssen.

Natürlich macht es mehr her, wenn man "am Rande" des Gutachtens fallen lassen kann, dass die beiden anderen Spiegelstriche auch an denselben Kriterien scheitern wie der erste Spiegelstrich, aber zur Lösung der Fallfrage ist das m.E. unerheblich.

Ich gehe daher stark davon aus, dass es völlig ausreicht, den ersten Spiegelstrich zu prüfen und am Ende einfach zur Feststellung zu kommen, dass § 11 des Arbeitsvertrages unwirksam ist, wobei man, wenn man gut argumentiert, auch eine andere Auffassung vertreten kann und bestimmt auch darf. Mehr werden wir wissen, wenn wir die Musterlösung und unsere korregierten EAs zugesandt bekommen haben.

Viele Grüße
Dieter
 
S

Silli

#54
Hallo Marty,

dann wünsche ich dir viel Glück bei deiner ersten Einsendearbeit nach so langer Zeit. Komme mir noch verstaubter vor. Bei mir ist das Examen schon 20 Jahre her. Am Wochenede habe ich hier erst einmal verzweifelt überlegt, was eigentlich ein Gutachtenstil ist. Oh Gott war das ein Wochenende. Hoffe zumindest ein Bestanden hinzubekommen.

Du erwähnst etwas von Musterlösungen. Die hätte ich auch gerne gefunden, bin aber vermutlich doch noch zu ungelenk. Kannst du mir einen Tip geben, wo bzw. wie ich diese Musterlösungen mir ziehen kann ?

Vielen Dank und wie gesagt: Toi, toi, toi.
 
S

Silli

#55
Hallo Christian,

da mir sehr sehr grosse Bedenken gekommen sind und ich vermutet habe, auf dem letzten Drücker abzugeben, habe ich mich auch erkundigt, wie so die allerletzte Lösung sein könnte.

Ich weiss zwar nicht, wo du herkommst, aber es gibt noch die Möglichkeit in Hagen direkt einzuschmeissen. Da ist der Briefkasten 24 Stunden zugänging.

Adresse:
Fernuni Hagen
- Aufgabenstelle
Profilstrasse 8
58084 Hagen

Hoffentlich musst du diese letzte Möglichkeit nicht ausnutzen. Auch dir viel Glück.
 
S

Silli

#56
Hallo Steffi,

du bist ja ein richtiges Arbeitstier. Mit so vielen Seiten kann ich glaube ich nie mithalten. Mir würde es aber reichen, beim nächsten Tema mal wieder aktiv mitzuwirken. Hier war ich mehr auf mich in 'Einzelarrest' angewiesen und hätte euch nur mit unfachmännischen Geplapper genervt.

Du hattest in einer deiner vorherigen email erähnt, dass du normalerweise die EA per Einschreiben verschickst und dann per Internet verfolgst. Kannst du mir bitte sagen, wie man das machen kann ?

An Dieter wollte ich jetzt noch schreiben und ihn fragen, wie er denn die Lösung der EA 1 kontrollieren will. Bestimmt weisst du das aber auch, oder ? Bei mir war nur die Meldung 100%. Ist ja toll, ist das alles ? Kommt da keine Erläuterung, mit der man was anfangen kann ?

Danke für deine Hilfe und - falls noch nicht abgegeben - viel Erfolg auch für dich. Wobei ich mir bei dir keine Gedanken mache. Du bist mir eher etwas unheimlich. Bist du schon mit Jurabüchern im Kindergarten gewesen :D Super, mach so weiter.
 
F

Frank1807

#57
Zitat von Silli:
Hallo Christian,

da mir sehr sehr grosse Bedenken gekommen sind und ich vermutet habe, auf dem letzten Drücker abzugeben, habe ich mich auch erkundigt, wie so die allerletzte Lösung sein könnte.

Ich weiss zwar nicht, wo du herkommst, aber es gibt noch die Möglichkeit in Hagen direkt einzuschmeissen. Da ist der Briefkasten 24 Stunden zugänging.

Adresse:
Fernuni Hagen
- Aufgabenstelle
Profilstrasse 8
58084 Hagen

Hoffentlich musst du diese letzte Möglichkeit nicht ausnutzen. Auch dir viel Glück.
Danke Silli,

ich werde morgen während der Geschäftszeiten meine Lösungen für Arbeitsrecht und BGB II in Neuss abgeben. Oder gibt es für die Studienzentren auch Nachtbriefkästen ?

Warum sind Dir denn wegen Arbeitsrecht so große Bedenken gekommen ?

Gruß
Christian
 
F

Frank1807

#58
Hallo,

Noch eine Frage an Euch:

also wenn ich morgen meine Lösungen zur Post bringe und den Beamten dort sage, sie sollen den Stempel vom 25.05 drauf hauen, wäre das dann eine pünktliche Einlieferung der Lösungen beim Studienzentrum.

Gruß
Christian
 
S

Silli

#59
Hi Frank,

kenne bisher nur das Studienzentrum in Leverkusen und da habe ich nichts gesehen. War ja schon froh hereingelassen worden zu sein.

Vermutlich gibt es aber diese Briefkästen nicht, so wie Dieter schon erwähnt hat.

Und warum ich wegen Arbeitsrecht Bedenken hatte: Naja, ich sass da recht lange vor einem leeren Papier (Worddokument) und wusste einfach nicht, was, bzw. wie zu schreiben. Die Thematik war schon klar, die Lösung so einigermassen auch. Aber wie bekommt man das geordnet auf Papier.

Ach ja: Danke Steffi für deinen Tip. Ich weiss nicht mehr an wen gerichtet, aber ich habe am Samstag über Google einiges über den Gutachtenstil gezogen. Dann etwas zusammengekritzelt und am Sonntag alles wieder umgeschmissen. War aber ein super Erlebnis. Total tot und übernächtigt, habe ich dann gestern das 'DING' abgegeben. Schaun wir mal.
 
F

Frank1807

#60
:eek: :eek:

geht doch, mir steht die Abgabe morgen noch bevor. Du wirst schon bestanden haben....so schwer finde ich diesen Fall nicht, aber die Formulierung und der Gutachtenstil bereiten mir Probleme.

Außerdem haben wir ja noch eine weitere Chance. Bereitest Du Dich auf die Klausuren mit Hilfe von Arbeitsgemeinschaften vor ?

Wie viel Seiten hast Du zu diesem Fall geschrieben ?

Ich hätte grds. ziemlich großes Intesse an den Unterlagen Modul BGB I. Hast Du davon zufällig Deine aktuellen Unterlagen ?

Gruß
Christian
 
S

Silli

#61
Hallo Christian,

Gutachtenstil, genau das gleich Problem bei mir. Da ich hier erst Mitte April so langsam aufgeschlagen bin, habe ich noch nicht mit Arbeitsgemeinschaften begonnen. Hätte auch sehr grosses Interesse daran. Weiss nur noch nicht, wie am besten anpacken. Vielleicht gibt mir einer der Erfahrenen da einen Tip :)

Ansonsten habe ich alle Unterlagen von Modul I bis Modul 6. Bin Sicherheitsfanatiker und da ich einiges angerechnet bekommen habe, war mir klar, dass mir einiges an Grundwissen fehlt.

BGB I hat einiges Skripte:
- Teil 1: Das Rechtsgeschäft und die Instrumente des Privatrechts => 34 Seiten
- Teil 2: 48 Seiten
- Teil 3: 53 Seiten
- Teil 4: 39 Seiten
- Teil 5: 69 Seiten
- Teil 6: 73 Seiten
- Teil 7 : 43 Seiten
- Teil 8: 43 Seiten

Tja guter Tip. Hätte ich selbst mal reinsehen sollen. Vorher. Du kannst das natürlich gerne haben. Die Frage ist nun aber wie ? Ich habe das Zeug nur in Papierform. Habe zwar einen Scänner aber noch nie benutzt. Vielleicht bekomme ich es ja hin. Ansonsten müsste es über Papier und Post laufen. Andere Idee ?
 
F

Frank1807

#62
Das wäre auf jeden Fall super.

Woher kommst Du denn, wir können ja bei Bedarf und Interesse eine klausurvorbereitende Arbeitsgemeinschaft im Sommer (mit noch jemand anderen) bilden.

Leider ist dieses Semester auch für mich mein erstes Semester an der Fernuni...

Aber für die Arbeitsgemeinschaft macht das keinen Unterschied.

Ich kann Dir dafür - bei Interesse - Recherchemöglichkeiten via Beck-Online anbieten.

Herzliche Grüße
Christian
 
S

Silli

#63
Hi Christian,

ich schau mal was ich da so zusammenbekomme und melde mich wieder bei dir. Danke für das Angebot der Online-Recherche. Habe mich vor zwei Wochen bei Beck angemeldet. Aber das ist ja immer nur der eine Teil - man muss ja was finden :D

Komme übrigens aus Ortenberg - klar, kennt kein Mensch. Liegt in Hessen zwischen Wetterau und Vogelsberg. Beruflich bin ich jedoch im Moment Leverkusen. Und dies wird auch - zumindest bis Ende des Jahres so bleiben.

Wo steht denn deine Wiege ?
 
F

Frank1807

#64
Hallo nochmal Silli,

meine Wiege steht schon lange auf dem Sperrmüll. Aber ich wohne zur Zeit in Düsseldorf. Also wenn Du möchtest können wir uns gerne zum Lernen zusammensetzen. Das motiviert mich deutlich mehr als wenn ich alleine lernen würde. Wann wolltest Du mit der Vorbereitung anfangen ?

Meine Mail lautet übrigens:ChristianPeter1@gmx.de.

Viele Grüße
Christian
 
#65
Hallo Silli,

Zitat von Silli:
du bist ja ein richtiges Arbeitstier. Mit so vielen Seiten kann ich glaube ich nie mithalten.
Wie schon gesagt, die Seitenzahl allein ist nicht alles. ;)
Zitat von Silli:
Mir würde es aber reichen, beim nächsten Tema mal wieder aktiv mitzuwirken. Hier war ich mehr auf mich in 'Einzelarrest' angewiesen und hätte euch nur mit unfachmännischen Geplapper genervt.
Keine Sorge, "unfachmännisches Geplapper" gibt es nicht. Man kann fast alles kompliziert ausdrücken oder eben verständlich. Was das Verständliche angeht bin ich übrigens absoluter Verfechter der Braunschneider-Skripte...
Außerdem hilft´s sehr wenn man öfter mal was erklären muss, manchmal merkt man erst dabei, dass man sich in der eigenen Argumentation verrannt hat und diese vielleicht zu überdenken ist.
Zitat von Silli:
Du hattest in einer deiner vorherigen email erähnt, dass du normalerweise die EA per Einschreiben verschickst und dann per Internet verfolgst. Kannst du mir bitte sagen, wie man das machen kann ?
Meine EAs verschicke ich immer per Einschreiben. Dann erhält man eine Quittung, darauf befindet sich eine Sendungsnummer. Unter www.deutschepost.de/briefstatus kann man dann die EA "verfolgen".
Zitat von Silli:
An Dieter wollte ich jetzt noch schreiben und ihn fragen, wie er denn die Lösung der EA1 kontrollieren will. Bestimmt weisst du das aber auch, oder ? Bei mir war nur die Meldung 100%. Ist ja toll, ist das alles ? Kommt da keine Erläuterung, mit der man was anfangen kann ?
Was Dieter mit dem Kontrollieren der EA meint: Du erhältst (meistens mit dem nächsten Unterlagen-Stapel ) eine Musterlösung zu den Multiple-Choice-EAs von der FeU. Dort ist dann erklärt, warum die eine oder andere Antwort richtig oder falsch ist.
Zitat von Silli:
Danke für deine Hilfe und - falls noch nicht abgegeben - viel Erfolg auch für dich. Wobei ich mir bei dir keine Gedanken mache. Du bist mir eher etwas unheimlich. Bist du schon mit Jurabüchern im Kindergarten gewesen Super, mach so weiter.
Ne, meine Kinderbücher waren schon andere :) , habe ein paar Semester Jura in Köln studiert. Vielleicht (hoffentlich) ist davon doch etwas hängen geblieben. Allerdings fühle ich mich momentan zugegebenermaßen schon etwas überfordert von der Wahl meiner Module. Ich reiß mich aber noch zusammen...
Wünsche Dir auch viel Erfolg!

Lieben Gruß,
Steffi
 
F

Frank1807

#66
Fristwahrende Einsendung der Aufgaben

Hallo nochmal an alle,

bezüglich der fristwahrenden Einsendung schrieb mir das Prüfungsamt:

Sehr geehrter Herr Peter,

per Post eingeschickte Einsendearbeiten werden bis zu zwei Arbeitstagen nach dem in den Infos genannten Abgabeterminen ohne weiteres angenommen.

Bitte geben Sie bei jedem Schriftwechsel immer ihre Matrikelnummer mit an, da mehrere Studenten mit Ihrem Namen immatrikuliert sind.

Mit freundlichen Grüßen​

Wolfram Streubel
Prüfungsamt / Dekanat des
Fachbereiches Wirtschaftswissenschaft
Tel. 02331/987-2432
Fax. 02331/987-4759
E-Mail: wolfram.streubel@fernuni-hagen.de

Sehr geehrter Herr Streubel,

ich verstehe Sie demnach so, dass wenn ich meine Aufgaben heute per Einschreiben Rückschein an die Fernuni rausschicke, die Aufgaben also bis Freitag, den 27. Mai 2005, bei Ihnen eingegangen sein müssen ?

Abgabetermin meiner Aufgaben ist allerdings heute: der 25. Mai 2005
Gilt diese Verfahrensweise auch für den Fachbereich Rechtswissenschaft ? Ein heute aufgegebenes Einschreiben müsste also auf jeden Fall die Frist wahren ?

Ist das richtig ?

Mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Versteht Ihr das auch so wie ich oder bin ich auf dem falschem Dampfer ?

Viele Grüße

Frank Christian
 
#67
Betr. "Kündigung" des AV durch die B + 3. EA


Hallo Dieter und die anderen,

ja - die "Kündigung" der B ist auf jeden Fall unwirksam. Nicht nur wg. § 4 AV, sondern da sie ohnehin verspätet war. Das sollte man evtl. kurz erwähnen.

EA 3 / M 6: Habe mitbekommen, dass die 3. EA bereits versendet wurde. Muss an mir vorüber gegangen sein. Wann habt Ihr denn die Post von der Fernuni Hagen erhalten? Bislang habe ich als letzte Sendung die CD-Rom erhalten und den 3. Kurs zum AVR. Daher kann ich noch nicht loslegen.

Schöne Grüsse

Sandrine
 
F

Frank1807

#68
Hallo Sandrine,

spielt das denn hier für den Anspruch des A gegen B eine erhebliche Rolle, ob die Kündigung seitens B wirksam gewesen ist ?

Meines Erachtens nicht, es kommt nach § 11 des Arbeitsvertrages (erster Spiegelstrich) nur darauf an, dass B - wie im Fall - ihr Arbeitsverhältnis nicht zum 01. März 2005 angetreten ist.

Gruß

Christian
 
#69
Hallo Frank,

die Frage nach der Kündigung spielt m.E. sehr wohl eine Rolle: Hätte B wirksam gekündigt, müsste man doch gar nicht so breit prüfen, ob die Vertragsstrafenabrede aus § 11 AV (1. Spiegelstrich) zulässig war.

Dann hätte gar kein Vertrag mehr zwischen beiden bestanden! Ergo kein Anspruch des A gegen B aus § 611 BGB.

Gruss

Sandrine
 
#70
Hallo Frank,

die Frage nach der Kündigung spielt m.E. sehr wohl eine Rolle: Hätte B wirksam gekündigt, müsste man doch gar nicht so breit prüfen, ob die Vertragsstrafenabrede aus § 11 AV (1. Spiegelstrich) zulässig war.

Dann hätte gar kein Vertrag mehr zwischen beiden bestanden! Ergo kein Anspruch des A gegen B aus § 611 BGB.

Gruss

Sandrine
 
F

Frank1807

#71
Hallo,

B hat wirksam vor Arbeitsantritt gekündigt, doch geht es hier um die Zahlung der Vertragsstrafe. Die Kündigung kann man doch hier in einem Satz feststellen, wo soll also das Problem liegen ?

Man könnte natürlich noch prüfen, ob die Kündigung nach § 4 vor Dienstantritt eine unangemessene Benachteiligung der B darstellt, aber hier geht es vor allem um den Anspruch auf Vertragsstrafe seitens des B. So weit würde ich mich vom SV bzgl. der Prüfung der Kündigung nicht entfernen.

Außerdem muss ich jetzt gleich zur Post, :rolleyes: . Reicht es eigentlich, wenn man nur das Deckblatt des Aufgabenzettels samt Lösung abgibt ?

Gruß
Christian
 
#72
Wirksamkeit der Kündigung relevant?

Hallo Sandrine,

Du hast m.E. den Nagel auf den Kopf getroffen.:genau:

In meiner Lösung der EA habe ich jedoch einfach darauf abgestellt, dass das Kündigungverbot vor Dienstantritt im Arbeitsvertrag (§ 4) zulässig und damit die Kündigung unzulässig ist. Ich bin mal gespannt, ob in der Musterlösung auch zusätzlich auf die nichteingehaltene Frist während der Probezeit abgestellt wird. :ka:

Warten wir´s ab.

Herzliche Grüße
Dieter
 
F

Frank1807

#74
Auf jeden Fall ist B ihr Anstellungsverhältnis zum 1. März nicht angetreten und daraus möchte A die Geltendmachung der Vertragsstrafe herleiten. B konnte vor Dienstantritt nicht kündigen und laut SV ist das nach BAG-Rechtsprechung zulässig und B hat diese Vertragsklausel auch unterschrieben.

Wenn dann könnte wiederum nur geprüft werden, ob § 4 der AGB eine unangemessene Benachteiligung der B darstellt, aber dies sehe ich hier nicht.

Gruß
Christian
 
#76
Zitat von Dieter:
... In meiner Lösung der EA habe ich jedoch einfach darauf abgestellt, dass das Kündigungverbot vor Dienstantritt im Arbeitsvertrag (§ 4) zulässig und damit die Kündigung unzulässig ist. Ich bin mal gespannt, ob in der Musterlösung auch zusätzlich auf die nichteingehaltene Frist während der Probezeit abgestellt wird. :ka:


Hallo Dieter und übrige MitgrüblerInnen,

gut, dass ich nicht die einzige bin, die die Kündigungsfrage für wesentlich hält. Im SV gab es m.E. auffällig viele Zeitangaben (4 x). Das hat mich stutzig gemacht. Wäre die Frage von Fristen umwichtig, hätten die Verfasser den Text wie folgt schreiben können: B teilt dem A einige Tage später mit, dass sie das Arbeitsverhältnis nicht antreten wird, B setzt daraufhin ein Schreiben an die B auf...usw.

Warten wir die Lösung einfach ab!

Schöne Grüsse

Sandrine
 
#77
Zitat von Silli:
Du erwähnst etwas von Musterlösungen. Die hätte ich auch gerne gefunden, bin aber vermutlich doch noch zu ungelenk. Kannst du mir einen Tip geben, wo bzw. wie ich diese Musterlösungen mir ziehen kann ?

Vielen Dank und wie gesagt: Toi, toi, toi.
Hallo Silli,

ich hatte mir in der Universitätsbibliothek vor Ort das Skript vom letzten Arbeitsrechtsmodul und BGB I geliehen, da ich -wie schon erwähnt- mit dem Gutachtenstil nur noch vage etwas anfangen konnte. Da waren dann die Musterlösungen zu alten EA drin. Vielleicht hilft Dir das ja ...

Sorry, daß ich nicht eher geantwortet habe, war aber ein wenig mit der fürchterlichen Erkältung beschäftigt, die mich immer noch plagt :( :(

Viele Grüße

Marty
 
S

Silli

#78
Hallo Marty,

danke für deinen Tip. Habe nun auch einmal in die Unterlagen zum Bürgerlichen Recht I hereingeschaut. Da ist mir so einiges klarer geworden.

Hoffentlich geht es dir bald wieder besser und du kannst das kommende Wochenende etwas geniessen.
 
S

Silli

#79
Zitat Frank
Ich hätte grds. ziemlich großes Intesse an den Unterlagen Modul BGB I. Hast Du davon zufällig Deine aktuellen Unterlagen ?
Hallo Frank/Christian,
ist schon etwas verwirrend :)

Ich habe heute mich 'etwas' mit dem Scanner angefreundet. Jedoch nur unwentlich. Die aktuellen Unterlagen habe in Dateien bekommen, aber nicht sortiert. Also nur zuerst die Vorderseiten und danach die Rückseiten. Eine Sortierung bekomme ich heute nicht mehr hin :)cool: Habe keine Geduld mehr - lese lieber mal noch paar Seiten)

Anbei die acht Dateien. Hoffe, zumindest das funktioniert. Mit dem Zitat haut es vermutlich auch nicht richtig hin. Okay, es gibt noch viel zu lernen :eek:

Ich hoffe es hilft dir was.


 
#80
Hallo an alle,

erst einmal vielen Dank für die vielen Hinweise, die mir bei der Bearbeitung der EA sehr geholfen haben. Das alles zu lesen ist ja fast wie ein Tagesseminar...

Zum Thema Kündigung und Anspruch aus §11 AV: Wenn der §11AV ersatzlos gestrichen ist, weil er unangemessen gemäß §307 I 1 ist, dann kann sich auch gar kein Anspruch daraus ergeben. Der Spiegelstrich sagt ja nur aus, wann diese Klausel gelten würde, wenn sie den überhaupt wirksam wäre. Ist sie aber nicht, also sind alle Spiegelstriche belanglos.

Die Kündigung ist daher m. E. nur wichtig für die Frage, ob der gültige Arbeitsvertrag überhaupt noch besteht:
Wenn B hätte kündigen dürfen vor Dienstantritt, dann entfällt der Anspruch des A, weil keine vertragliche Grundlage (mehr) existiert. Gemäß BAG ist die §4 AV aber zulässig und die Kündigung damit unwirksam. Damit entfällt die Prüfung, ob die Kündigung rechtzeitig oder nicht erfolgte (zwei Wochen Frist vor Dienstantritt) - dies ist m. E. eine gewollte Irreführung im Sachverhalt, hahaha.

Natürlich kann die Kündigung als fristgerecht zum Zeitpunkt des 1. Arbeitstages angesehen werden, d. h. sie würde für den 15.3. wirksam werden, und bis dahin müsste B ihre Arbeit verrichten, verstößt aber gegen diese Pflicht. Dies ist aber unerheblich und ich habe es auch nicht geprüft, weil ja §11AV entfallen ist.
ausblick: Jetzt könnte noch ein Anspruch auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung bestehen, aber danach wurde nicht gefragt!

Fazit: Kein Anspruch aus §611 iVm §11AV.

Gruß an alle aus Mexico

Robert

PS: Ich hoffe, dass ich bei den nächsten Aufgaben etwas früher mitreden kann, ich habe die EA aber erst auf den allerletzten Drücker angefangen und mich daher nicht vorher beteiligt.
Auf ein Neues in den anderen EAs!!!
 
F

Frank1807

#81
Hallo hier alle,

bei den nächsten Aufgaben muss ich mich mehr reinhängen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Aufgaben BGB II und Arbeitsvertragsrecht bestanden habe.

Dir erstmal Silli super riesen vielen tausend Dank für die Mühe, die Du Dir extra mit dem Scannen der Seiten gemacht hast. Jetzt habe ich vorerst schön was zum Lesen und kann die ganzen Grundlagen ordentlich auffrischen...:)

Danke nochmals für Deinen Eifer, das Skript BGB I enthält ja richtig viele Beispiele. Hast Du es Dir mal überlegt bzgl. der Arbeits-/Lerngemeinschaft ?
Von mir aus liebend gern, ich bin mir sicher, das bring viel mehr als alleine zu lernen.

Nochmal zum Arbeitsrechtfall Einsendeaufgabe Teil 2:

Ich habe den Sachverhalt so verstanden, dass eine Kündigung vor Arbeitsantritt zwar gemäß § 4 unwirksam sein soll. Aber A kann B nicht zum Arbeitsantritt zwingen. Um § 4 des Vertrages durch Sanktionsmittel zu flankieren und B zum Arbeitsantritt anzuhalten hat A dies mit § 11 Androhung einer Vertragsstrafe bei Nichtantritt verbunden. Außerdem kann der Arbeitgeber ja einen Schaden häufig nicht nachweisen, wenn der Arbeitnehmer seine Stelle nicht antritt. Die Vereinbarung einer Vertragsstrafe erleichert da die Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Arbeitnehmer. Daher hätte man einfach die Anspruchsgrundlage: Anspruch des A gegen B auf Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe eines Bruttomonatsgehalt von 1.700 Euro aus § 611 Abs. I des Arbeitsvertrages, § 4 (wegen unwirksamer Kündigung des Arbeitsvertrages seitens der B), § 11 des Arbeitsvertrages ergänzen können oder...

Ich habe zu § 4 Kündigung in meiner Musterlösung jedenfalls nichts erwähnt, mal schauen was dabei herum kommt, aber Dieters und Sandrines Ansatz - § 4 des Arbeitsvertrags kurz zu erwähnen und abzuarbeiten - haben mich auch überzeugt.

Gruß
Christian
 
#82
Zitat von Frank1807:
Hallo hier alle,

bei den nächsten Aufgaben muss ich mich mehr reinhängen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Aufgaben BGB II und Arbeitsvertragsrecht bestanden habe.

Dir erstmal Silli super riesen vielen tausend Dank für die Mühe, die Du Dir extra mit dem Scannen der Seiten gemacht hast. Jetzt habe ich vorerst schön was zum Lesen und kann die ganzen Grundlagen ordentlich auffrischen...:)

Danke nochmals für Deinen Eifer, das Skript BGB I enthält ja richtig viele Beispiele. Hast Du es Dir mal überlegt bzgl. der Arbeits-/Lerngemeinschaft ?
Von mir aus liebend gern, ich bin mir sicher, das bring viel mehr als alleine zu lernen.



Gruß
Christian
Hallo Silli, hallo Christian,

wenn irgendwie möglich fände ich es klasse, wenn ihr mich auch noch mit den "vielen Beispielen" versorgen könntet, da ich das Modul BGB 1 auch angerechnet bekommen habe und doch schon ziemlich lange raus bin aus der Materie ... Vielleicht könnt Ihr Euch ja mal melden. Wäre zieeeemlich dankbar!

Viele Grüße

Marty
 
#83
Musterlösung

Hallo Mitstreiter,

habe zwar meine ESA noch nicht zurück, aber mir gestern mal die Musterlösung angeschaut. Zwar habe ich den geforderten Aufbau (war ja auch im Skript), jedoch wundern mich einige Ausführungen, die ich in meiner Fallbearbeitung nicht einbezogen habe.

Da ist zunächst „I. Inhalt der Klausel“. Für die reine Wiedergabe des Sachverhaltes gibt es 5 Punkte? Mir war nicht bewusst, dass dieses sein muss. Außerdem war das dem Prüfungsaufbau aus dem Skript nicht zu entnehmen.

Auch hätte ich nicht gedacht, dass man die Frage der Verbrauchereigenschaft von Arbeitnehmern aufgreifen muss.Na ja, denke trotzdem, dass ich die Aufgabe bestanden habe. Vielleicht fehlt mir da als Quereinsteiger einfach ein wenig Erfahrung mit dem Umfang der ESA.



Viele Grüße
Hendrik
 
S

Silli

#84
Hallo Hendrik,

geht mir genauso. Habe ich ebenfalls nicht so verfasst. Bin ebenfalls Quereinsteigern und war froh überhaupt zu wissen, wie man ein Gutachen aufbaut. Bei den von mir gefundenen Beispielen habe ich auch keinen Hinweis darauf gefunden, das der Klauselinhalt auszuführen ist.

Da es überhaupt in meinem Leben das erste Gutachten war, habe ich mich heute erkundigt, wann denn mit der Bewertung der EA zu rechnen ist. Leider geht es den Korrektoren wie uns, keine Zeit. Wir werden die letzte EA ohne Ergebnis der vorherigen bewältigen müssen.

Hoffentlich liegen wir nicht zu sehr daneben mit unserem Stil.

Weiterhin viel Erfolg. Werde mich vermutlich erst Mitte nächster Woche an den nächsten Part machen, da ich unbedingt noch EA 2 des Verfassungsrechtes anfangen muss. Habe EA 1 vom Verfassungsrecht erst heute abgegeben. Vermutlich fast Spitzenreiter => 17 Uhr.

Naja.

Vielleicht kann uns ja einer der hier sehr sehr erfahrenen Mitstreiter weiterhelfen ;)

Liebe Grüsse
 
#86
Hallo Gordon.

bislang habe ich noch kein Ergebnis vorliegen ... Bin auch mal gespannt, wann die kommen, da ich keine Ahnung habe, ob ich überhaupt den richtigen Stil getroffen habe ...

Gruß

Marty
 
#87
Hallo,

dann bin ich wohl nicht die einzige, die sich wundert, dass nach wie vor nicht mal von EA 2 eine Korrektur zurück ist.
Ich bin dann mal riesig gespannt, ob die Korrektur von EA 3 noch vor der Klausuranmeldung ankommt.

Gruß
Julia
 
F

Frank1807

#88
Hallo,

ich habe die zweite Aufgabe korrigiert zurück bekommen und mit 70 Punkten bestanden.

Kein tolles Ergebnis, aber mehr kann ich auch nicht erwarten, wenn man sich für die Lösung der Aufgaben nicht ausreichend Zeit genommen hat.

Grüße
Christian
 
#89
EA2 Korrektur

Es erging mir genauso: 70 Punkte und bestanden. Freut mich, denn jetzt darf ich zur Klausur...
Gibt es im Arbeitsrecht irgendeine Veranstaltung zur Klausurvorbereitung / Seminar?

Glückwunsch an alle, die bestanden haben...

Gruß

Robert
 
#90
EA 2 Korrektur

Hallo Mitstreiter,

ich bin zur Zeit im Ausland, habe aber telefonisch mitgeteilt bekommen, dass meine korrigierte EA eingetroffen ist, bei der ich 90 Punkte erhalten habe. :freu: :freu: :freu:

Jetzt habe ich für die Module 4 und 6 die Klausurberechtigung erlangt, aber seitdem ich die EA´s 2 abgeschickt habe, nichts mehr dafür getan. :eek: :eek: :eek:

Ich hoffe sehr, ich raffe mich noch rechtzeitig vor den Klausurterminen noch einmal auf. Wie sieht es denn bei Euch aus?

Viele Grüße
Dieter
 
S

Silli

#91
Hallo zusammen,

habe heute auch mein Ergebnis bekommen. :cool: 65 Points. Somit dritter in eurer Runde. Im Ganzen bin ich jedoch zufrieden, da ich kaum Zeit hatte für diese Arbeit. Lag aber an mir selbst. Die Beurteilung finde ich leider bei mir etwas wenig. Lediglich eine Gesamtbeurteilung '.... recht ordentliche Bearbeitung, jedoch .... zu wenig differenziert und übersieht einige Problemstellungen ....' Tja wo ist mehr zu differenzieren, was wurde übersehen...... Weiss jemand wo es Probeklausuren einzusehen gibt ? Scheint mir im Moment ein guter Weg für mich, zu üben, wie man es besser macht.

Weiss nun natürlich nicht, ob ich mich überhaupt zur Klausur melden soll. Okay, das war wieder der Skeptiker. :p

Allen, die noch kein Ergebnis erhalten haben, drücke ich noch die Daumen. :D
 
S

Silli

#92
Hi Dieter,

das ist also der Grund, das man nichts mehr von dir hört. 90 Points - Toll. Aber du hattest ja auch extrem viel reingesteckt. Klar geht es mir genauso. War froh überhaupt die EAs gepackt zu haben. Klausurvorbereitungen habe ich ebenfalls nicht angefangen. Gib doch mal einen heissen Tip aus deinem erfahrungsreichen Semester. Was scheint dir am besten geeignet hier bei der Fernuni: Bücher, alte Klausuren, Skripte am besten auswendig zitieren können.....:eek:

Wie ich so meine Vorschreiber lesen, geht es denen genauso, oder ?
 
#93
Klausurvorbereitung

Hi Silli,

ich befürchte Arbeitsvertragsrecht hat eine unschöne Gemeinsamkeit mit Verfassungsrecht: Das Richterrecht nimmt bei beiden Rechtsgebieten einen bedeutenden Anteil ein, so dass für die Klausur insbesondere auswendig lernen angesagt ist. :( :( :(

Da es in den letzten Jahren einige Rechtsänderungen im Arbeitsvertragsrecht gab (eine davon war ja u.a. Gegenstand der EA 2), sind nicht mehr ganz neue Bücher mit Vorsicht zu geniesen und ggf. mit den Kursmaterialien zu vergleichen/abzugleichen. Zum Lernen sind nach dem was ich bisher gelesen habe die Kursmaterialien ok. Sehr wahrscheinlich ist es auch hilfreich sich einige grundsätzliche BAG-Urteile durchzulesen. ;) ;) ;)

Zum Üben dürfte es hilfreich sein, vor allem alte EA, die teilweise auch Klausuren gewesen sein dürften, zu nehmen. Im Übrigen muss man wohl im Arbeitsrvertragsrecht immer damit rechnen, dass auch BGB-Themen eingebaut sind, wie z.B. Vertragsschluss, Anfechtung etc. :eek: :eek: :eek:

Wie dem auch sei, das sieht nach einer Menge Arbeit aus und ist es wohl auch.

Wenn jemand noch eine gute Idee zur Klausurvorbereitung hat, bin ich selbstverständlich auch daran interessiert und bitte um entsprechenden Forumsbeitrag.

Herzliche Grüße
Dieter
 
#94
Hallo,

also ich werde mich nur über Fälle auf die Klausur vorbereiten. Das ganze Arbeitsrecht ist so umfangreich, dass es nur geht wenn man Schwerpunkte setzt.

Gruß

Gordon
 
#95
Schwerpunkte setzen

Hi Gordon,

ich teile grundsätzlich Deine Auffassung. Man muss Schwerpunkte setzen. Aber um überhaupt wenigstens die Themengebiete zu kennen, sollte man die Kurseinheiten zumindest einmal gelesen haben. Das habe ich bisher nur für die KE 1 und 2 gemacht. Danach geht es bei mir auch los mit Übungsfälle. Wobei ich in Arbeitsvertragsrecht bisher noch keinen blassen Schimmer habe, wo ich da auf Lücke setzen könnte. Bei Verfassungsrecht war es das Europäische Verfassungsrecht, aber was kann man ggf. bei Arbeitsvertragsrecht etwas "schlabbern"? Hast Du da schon eine Vorstellung, wo Du Deine Schwerpunkte thematisch setzen bzw. wo Du Mut zur Lücke aufbringen wirst?

Viele Grüße
Dieter
 
#96
Hallo Dieter,

also ich habe mir schon alle Kurseinheiten durchgelesen. Also ich werde den Schwerpunkt mit Sicherheit auf die Kündigung legen. Wo ich meine "Lücken setzen werde, das weiss ich noch nicht. Das wird dann "kurzfristig" entschieden.

Gruß

Gordon;)


Zitat von Dieter:
Hi Gordon,

ich teile grundsätzlich Deine Auffassung. Man muss Schwerpunkte setzen. Aber um überhaupt wenigstens die Themengebiete zu kennen, sollte man die Kurseinheiten zumindest einmal gelesen haben. Das habe ich bisher nur für die KE 1 und 2 gemacht. Danach geht es bei mir auch los mit Übungsfälle. Wobei ich in Arbeitsvertragsrecht bisher noch keinen blassen Schimmer habe, wo ich da auf Lücke setzen könnte. Bei Verfassungsrecht war es das Europäische Verfassungsrecht, aber was kann man ggf. bei Arbeitsvertragsrecht etwas "schlabbern"? Hast Du da schon eine Vorstellung, wo Du Deine Schwerpunkte thematisch setzen bzw. wo Du Mut zur Lücke aufbringen wirst?

Viele Grüße
Dieter
 
#97
Feedback EA 2 AVR

Liebe MitstreiterInnen,

den Skeptikern unter Euch (Frank & Co) muss ich Recht geben bzgl. meiner Kündigungsprüfung - laut Korrekturanmerkung war danach nicht gefragt. :rolleyes: Habe also (mal wieder) zu umständlich gedacht. Außerdem habe ich der AN eine Verbrauchereigenschaft unterstellt, was ja strittig ist. Schließlich war ich bei dem AGB-Prüfungsteil "Vielzahl vorformulierter Bedingungen" zu oberflächlich.

Trotzdem sind es 82 Punkte geworden. Bei der Inhaltskontrolle nach §§ 307 - 309 BGB habe ich mich ziemlich ausgelassen, was sicher gut war, da Schwerpunkt der EA.

Schöne Grüsse :)

Sandrine
 
F

Frank1807

#98
Vorbereitung für die Prüfungen

Hallo Dieter,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem guten Ergebnis. Also ich habe mit dem Lernen für die Klausuren noch gar nicht angefangen, wollte mich aber ab Juli dazu aufraffen. Ich hoffe, das reicht noch. :rolleyes:

Die einzige Klausurvorbereitung war bisher die Bearbeitung der Einsendeaufgaben. Ich habe noch keine Erfahrung, wie viel und wie lange vorher man für die Klausuren lernen & sich dafür vorbereiten muss. (dies ist mein erstes Studiensemester in Hagen)

Da kannst Du mir sicher einen Rat geben.

Grüße
Christian
 
#99
Vorbereitung für die Prüfungen

Hi Christian,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem guten Ergebnis.
danke für den Glückwunsch. Inwieweit dabei Glück im Spiel war, etwa weil der Korrektor großzügig bewertet hat, bzw. wo mir die 10 Punkte fehlen, werde ich leider erst in 2 Wochen mir ansehen können. :feiff: :feiff: :feiff:

Also ich habe mit dem Lernen für die Klausuren noch gar nicht angefangen, wollte mich aber ab Juli dazu aufraffen. Ich hoffe, das reicht noch.
Da geht es Dir besser als mir. Ich werde wohl frühestens Ende Juli anfangen können. :eek: :eek: :eek:

Die einzige Klausurvorbereitung war bisher die Bearbeitung der Einsendeaufgaben. Ich habe noch keine Erfahrung, wie viel und wie lange vorher man für die Klausuren lernen & sich dafür vorbereiten muss. (dies ist mein erstes Studiensemester in Hagen)

Da kannst Du mir sicher einen Rat geben.
Meine einzige Klausurvorbereitung für Modul 6 waren bisher die beiden EAen 1 und 2. :eek: :eek: :eek: :eek:

Wie viel und wie lange man sich für die jeweilige Klausur vorbereiten muss, hängt sehr stark von den individuellen Vorkenntnissen, Vorarbeiten während des Semesters, den eigenen Fähigkeiten und auch dem jeweiligen Kurs ab - lässt sich also pauschal nicht beantworten. Ich versuche jeweils rd. 2 Wochen vor der Klausur bzw. den Klausuren Urlaub zu nehmen, um den beruflichen Stress "abzuschütteln" und mich dann entspannt vorbereiten zu können. Dazu gehört leider häufig auch noch das Lesen von Kursteilen, die ich noch nicht bearbeitet habe, das Erstellen von Aufbauschematas sowie das Lesen und Üben anhand von alten EAen/Fällen.

Das muss dann normalerweise reichen.

Viele Grüße
Dieter
 
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