noten im grundstudium relevant?

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U

Unregistriert

#1
Ich bilde mir ein hier einmal gelesen zu haben, dass die noten im grundstudium irrelevant wären...

wie darf ich das verstehen?
sind demnach nur die noten des hauptstudiums bedeutend für für das diplom?
 
U

Unregistriert

#5
Kommt drauf an, ich selbst versuche schon, ganz gute Noten zu bekommen, weil es mir selbst wichtig ist, mein Studium schon mit einem gewissen Anspruch zu studieren (ob die Noten dann auch so sind, ist natuerlich noch eine andere Frage, ne? :wink: ).
Und wenn du dich fuer ein Praktikum oder aehnliches bewirbst, ist auch sicher auch von Vorteil, wenn du nicht nur die schlechtesten hast, aber das haengt ja eh davon ab, ob du auf Praktika etc. angewiesen bist oder sowieso Vollzeit berufstaetig bist. Insofern ist das Vordiplom dann wohl eher fuer dich und wirklich nur das Hauptstudiumsdiplom als solches notentechnisch relevant(er).
 
#6
Gerade wenn man schon Vollzeit arbeitet, sind gute Vordiploms-Noten auch besonders wichtig. Ich vermute mal ganz stark, dass die meisten hier ein Zusatzstudium begonnen haben um sich beruflich zu verändern und weiterzuentwickeln.

Ich denke, dass gerade bei einem Jobwechsel im Studium dem Vordiploms-Zeugnis doch schon eine gewisse Aussagekraft zukommt.

Gruss
Holger
 
#9
Hab grad mal die prüfungsordnung gelesen...könnte alles stimmen...! jetzt frag ich mich aber auch, warum ich in den klausuren immer "gute noten" angestrebt habe (anstreben ist nicht das gleiche wie haben...)...hauptsache 25 punkte und ausgleichsmöglichkeit...mehr ist ja scheinbar nicht notwendig!
 
#10
Irgendein böser Geist hat mir einmal ins Ohr geflüstert, daß die Vordiplomsnoten zum Teil in die Abschlußnote eingehen :confused: .

Dann schicke ich eben wieder mal eine E-Mail an meinen Voodoo- Zauberer, der soll eben wieder mal bei mir die Geister austreiben.......AUA! Mein Fuß!:mad:
 
#11
Arbeitet der voodoo-zauberer bei der Fernuni im prüfungsamt gerry? wenn nicht, würde ich da nämlich mal anfragen, wie das denn nun wirklich ist! ich bin ein wenig verunsichert...!
 
#12
Ich habe mir im ersten Semester genau das vom Prüfungsamt schriftlich bestätigen lasen. Also: Es geht - Notenmäßig gesehen - im Grundstudium nur darum, pro Fach (VWL, BWL, Recht, Mathe-Verfahren) die erforderliche Punktzahl von 100 bzw. 150 zu erreichen, die Noten gehen nicht in die Endnote ein. Lediglich die Klausuren im Hauptstudium und die Diplomarbeit, wobei letztere am stärksten gewichtet wird. Aber man sollte sich auch vor Augen führen, dass die Inhalte des Grundstudiums für das Hauptstudium sehr wohl relevant sind. Wer in Mikroökonomie z.B. geloost hat, wirds in Allokationstheorie in AVWL/VWP sicher nicht zu einem guten Ergebnis bringen. Und ohne in den Produktionsfunktionen fit zu sein, wirds in ABWL auch nicht lustig... Wenn man allerdings eigentlich fit ist und nur mal einen schlechten Tag hatte, kann man sich problemlos auch mal eine schlechte Note gönnen:cool: (oder auch zwei).

Sind soweit alle Klarheiten beseitigt?
 
#13
Super!!!

vielen dank für die umfangreiche antwort!!!
ich spekulier da z.b. auf schlechte noten in wirtschaftsinformatik. diesen alten mist möchte ich eigentlich nur hinter mich bringen...
ist schon klar, dass man sich in gewissem sinne selber keinen gefallen tut, wenn man überall nur so das minimum erreicht. aber bisher war ich wohl zu perfektionistisch veranlagt und daher hat sich alles ein wenig hingezogen.

nun werde ich meine strategie ändern!
 
#14
Ja, leider :( ! Das hat allerdings den Vorteil, daß ich meinen leichtfertig verlorenen Punkten in BWL III nicht mehr hinterhertrauern muß :) .

Da lernt man wie verrückt, um dann festzustellen, daß ich meinen Kakadu zur BWL III und Makro-Prüfung hätte schicken können, der hätte die 25 Punkte auch geschafft.

Sag`mal, Seth, andere Frage: Firmierst du als ägyptischer Gott der Wüste und des Unwetters, der in der Spätzeit der ägypt. Blüte die Verkörperung des Bösen darstellte (gewisse Parallelen ....) oder als der dritte Sohn Adams und Evas?
Deine Namensgegung finde ich hochinteressant (als Zweit-/Deck-E-Mail-Adresse hatte ich auch einmal Nabopolassar, den Gründer des Neubabylonischen Reiches nach seinem Sieg über Assyrer und Ägypter).
 
#16
@gerry

Nein, mein Nickname hat nix mit ägyptischen Gottheiten zu tun. Ich bin leidenschaftlicher Freerider (bekannt als Extrem-Skifahren:cool: ) und es gibt einen amerikanischen Rider, der auf den Namen Seth Morrison hört. Dieser Herr fährt Berge runter, die man als Normalsterblicher für unbefahrbar hält, weil fast senkrecht, 30 m hohe Klippen, extreme Lawinengefährdung. Seth ist also nur als Tribut an meinen persönlichen Ski-Hausgott zu sehen. Man kann ihn übrigens in der K2-Ski-Werbung bewundern, die diesen Winter im Fernsehen lief.
Meine Beweggründe waren also eher trivialer Natur, wie Du siehst...;)
 
#18
Dankedanke. Wobei man eigentlich meist alles unternimmt, um die Risikofunktion zu minimieren... Um mal wieder den Bogen zur BWL zu kriegen:D

Protektoren, Lawinenpiepser etc. sind dann die Lagrangefaktoren. Und der Gewinn? Eine Extraportion Adrenalin!
 
#20
Weiche Knie und nasse Hosen hat man im Angesicht der Abfahrt:eek: . Dann konzentriert man sich auf die Line, senkt die Atemfrequenz und lässt sich einfach nach vorne fallen:cool: . Wenn dann die Gravitation die Gedärme an die Wirbelsäule drückt, der Fahrtwind in den Ohren dröhnt, die Ski auf dem Powder gleiten und das Surf-Feeling anfängt, werden Sekunden zu Stunden und jede Faser des Körpers pulsiert im Rhythmus der Schwünge. Der Kopf ist frei von allen Gedanken und man nimmt jede kleinste Bewegung, jede Veränderung der Oberfläche, über die man rast, 100% wahr. Diese Grenzerfahrung ist so intensiv, dass mir beim bloßen Gedanken daran die Hände feucht werden!
Wenn man dann mal wieder vor einer lästigen Cobb-Douglas-Funktion sitzt und sich fragt, ob man das jemals schaffen wird, erinnert man sich einfach schnell an das Freeride-Feeling, grinst breit und beißt sich durch (...und wieder elegant die Kurve zum Thema gekriegt:D ). Solange man also heil unten ankommt, kann man durchaus von Gewinn sprechen. Gegen Adrenalin allergisch? Mein Beileid, Du versäumst die Beste Erfindung des menschlichen Organismus´! So zumindest die vorherrschende Meinung unter aktiv Süchtigen...
 
#21
Was auch eine schöne methode ist, adrenalin zu pumpen. Einfach mal die termine der ea`s nicht gleich zu semesterbeginn anschauen, sondern erst nach ca. einem monat.
habs letztes semester mal probiert :eek: und habe dann versucht in 15h 2 mikroskripte zu lesen und anhand dessen die erste ea zu schaffen. dazu noch musterlösungen von dieser seite mit unendlichen diskussionen - hat dann für 52% gereicht -
hat für die Klausur dann aber die auswirkung gehabt, dass sich der stoff natürlich nicht abrufen ließ. könnte natürlich spekulieren, dass ich mit makro ausgleiche, aber die folgen werden sich wohl bis ins hs durchziehen...und irgendwann reicht es dann nicht mehr

ich denke, dass es wichtig ist, dass man die Grundzüge und die systematik begreift. die note halte ich für weniger relevant, gerade wenn es nur multiple choice aufgaben sind.
Immer unter der bedingung, dass man das vordiplom nicht braucht (z.B. um eindruck beim chef oder sonstigen geldgebern zu schinden etc.). ich habe auch den eindruck, dass sich einige jetzt im vordiplom schon voll reinhängen und verausgaben, um auch die letzten 3% eines kurses zu können, ihnen dann aber im laufe des hs etwas die puste ausgeht.

muss aber jeder selbst entscheiden, wieviel er investieren möchte (knappheit der güter) und welches ergebnis dabei rauskommen soll
 
H

Hanne

#23
Habe letztens, da ich EDV mit 43 Punkten nicht bestanden habe (45 P. hätte dieses Mal gereicht) beim Prüfungsamt angerufen,da ich genau vor dem Problem stehe, ausgleichen oder noch einmal schreiben? Formal sei das alles richtig. Die Noten aus dem Grundstudium fließen nicht mit ins Hauptstudium ein. Wenn man allerdings ein Seminar belegen möchte, schauen die Profs. schon auf die Noten.
 
B

boehser-onkel82

#24
Ja ist richtig, aber ich find um sich selbst zu fordern sollte man schon gute noten anstreben. So zwingt man sich doch selbst auch zu lernen-was gerade beim fernstudium manchmal sehr schwer ist.
 
#25
Ich finde es zu banal, einfach zu sagen, die Vordiplomsnoten wären nicht wichtig. Es ist richtig, dass sie nicht in die Diplomnote einfließen. Aber wie wichtig die Vordiplomsnoten dennoch sind, hängt doch davon ab, was man damit vor hat. Wenn man sich zum Beispiel während des Hauptstudiums um ein Praktikum oder eine neue Stelle bewirbt, kann man sich doch mit guten Vordiplomsnoten bei dem neuen oder auch jetzigen Arbeitgeber profilieren.

Weiterhin bildet das Grundstudium den Grundstock des Studiums, und das Hauptstudium die Spezialisierung. Es werden viele wichtige Gebiete (Recht, Statistik, Rechnungswesen, Finanzwesen......) vermittelt, die man als Diplomierter später tagtäglich anwenden können werden muss, wenn man erfolgreich sein will. Man kann doch nicht einfach sagen, dass die Noten unwichtig sind.
 
#26
Alit1981, vielen Dank für die Zusammenfassung der Meinung, die hier jeder vertritt...
Hat schließlich keiner gesagt, dass die Vordiplomsnote nicht wichtig ist, oder?
 
#27
Zitat von alit1981:
Ich finde es zu banal, einfach zu sagen, die Vordiplomsnoten wären nicht wichtig. Es ist richtig, dass sie nicht in die Diplomnote einfließen. Aber wie wichtig die Vordiplomsnoten dennoch sind, hängt doch davon ab, was man damit vor hat. Wenn man sich zum Beispiel während des Hauptstudiums um ein Praktikum oder eine neue Stelle bewirbt, kann man sich doch mit guten Vordiplomsnoten bei dem neuen oder auch jetzigen Arbeitgeber profilieren.

Weiterhin bildet das Grundstudium den Grundstock des Studiums, und das Hauptstudium die Spezialisierung. Es werden viele wichtige Gebiete (Recht, Statistik, Rechnungswesen, Finanzwesen......) vermittelt, die man als Diplomierter später tagtäglich anwenden können werden muss, wenn man erfolgreich sein will. Man kann doch nicht einfach sagen, dass die Noten unwichtig sind.
Unwichtig sind Noten niemals ;) sonst wäre es ja überflüssig selbige zu vergeben.
Die Note im (Vor-)Diplom ist jedoch nur ein Baustein des Gesamteindruck den Du als Bewerber hinterlässt. Kriterien wie Fremdsprachen (wieviele und wiegut?), die sog. Softskills und die bisherigen gesammelten Erfahrungen (Praktika, Beruf, Ausland) oder Arbeitszeugnisse ergeben ein Gesamtbild des Bewerbers.
Zum Anwenden des Erlernten im Beruf.... das ist so ne Sache. Es bildet eine Grundlage, aber eben auch nicht mehr, da sollte man sich keine falschen Vorstellungen machen. Gerade als Berufsanfänger ist es wichtig einzusehen, dass Uni und Praxis zwei völlig verschiedene Bereiche sind ;).

Gruß

C.
 
#28
Ich denke es ist trotzallem wichtig gute Notem zu haben, da man es auf den letzten Drücker sonst auch nicht mehr hinbekommt.

Viele Grüße aus München Vera
 
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