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Optimierung EPK

Ich habe in den Aufgaben-Infos zu alten Klausuren den Aufgabentyp "Optimierung von EPKs" gesehen.
Kann mir jemand sagen, was genau ich mir darunter vorzustellen habe?
Wird da ein EPK als Diagramm gegeben und man muss das gute Stück neu zeichnen?
Geht es bei der Optimierung um zulässige Zusammenstellungen von Objekten (Funktion, Ereignis, Operator) oder um logische Optimierung im Sinne der Prozessabwicklung?

Ich habe im Kurstext keine Optimierungs-Regeln gefunden, nur Aufbau-Regeln für EPKs allgemein..?
 
Evt ist da weniger die Optimierung des EPK selbst gemeint (sowas wie 3te Normalform oder so gibts da nicht), sondern die Optimierung des zugrundeliegenden Prozesses - und dann ein aktualisiertes EPK erstellen.
 
Denke ich auch. Vermutlich wird ein Prozess mit sequentiellen Ereignissen/Tätigkeiten gegeben sein und man muss dann (wenn möglich) Tätigkeiten parallelisieren und dazu ein EPK aufmalen. Ich tippe mal, dass EPK mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Prüfung vorkommen wird, genau wie XML/DTD und eine Wirtschaftlichkeitrechnung...
 
Okay, unter den infos kann ich mir was vorstellen.
während der Klausur auf komplett unbekannte aufgabentypen zu treffen ist einfach nicht sonderlich prickelnd...

danke!
 
Denke ich auch. Vermutlich wird ein Prozess mit sequentiellen Ereignissen/Tätigkeiten gegeben sein und man muss dann (wenn möglich) Tätigkeiten parallelisieren und dazu ein EPK aufmalen. Ich tippe mal, dass EPK mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Prüfung vorkommen wird, genau wie XML/DTD und eine Wirtschaftlichkeitrechnung...

dazu noch was mit dem generischen Architekturrahmen mit SOA, SOM oder ARIS....

Mfg Frank
 
Okay, ich hab doch noch ein paar Regeln gefunden und möchte euch die nicht vorenthalten:

Knoten:
- Ein EPK beginnt und endet mit mind. einem Ereignis ( Sonderfall: Prozesswegweiser ).
- Es existieren keine isolierten Knoten, d.h. Knoten ohne Kantenbeziehung.
- Ereignisse und Funktionen müssen alternierend angeordnet sein.
- Vor einer Funktion muß mind. ein auslösendes Ereignis und nach einer Funktion mind. ein resultierendes Ereignis spezifiziert sein.
- Mehrere auslösende oder resultierende Ereignisse müssen mit Verknüpfungsoperatoren verbunden sein.

Kanten:
- Jedes Objekt darf nur über eine eingehende bzw. ausgehende Kante verfügen.
- Jede Kante muss zwei unterschiedliche Objekte verbinden.
- Verzweigungen und Synchronisationen werden über Verknüpfungsoperatoren modelliert

Verknüpfungsoperatoren :
- Die Eingänge eines Verknüpfungsoperators sind entweder alle vom Typ Ereignis oder alle vom Typ Funktion, ebenso sind seine Ausgänge entweder alle vom Typ Ereignis oder alle vom Typ Funktion.
- Es ist Verboten, auf ein Ereignis einen OR- bzw. XOR Konnektor folgen zu lassen, da Ereignisse als passive Elemente keine Entscheidungen treffen können ( dies können nur Funktionen ).
- Verknüpfungen können mehrere Eingänge ( Join ) oder mehrere Ausgänge haben ( Split ), aber nicht beides.

Einiges von dem war mir nicht klar. Vielleicht hilfts ja noch dem einen oder anderem.
Ach ja, Quelle ist hier:
https://www.informatik.uni-ulm.de/dbis/01/lehre/ss03/gs/p_ablauf/EPK.pdf
 
gibt es tatsachenbasierte Informationen zu diesem Aufgabentyp? Geht es hier darum (syntaktische, semantische) Fehler in einem EPK zu finden (solche Aufgaben habe ich bei anderen Unis schon gesehen) oder tatsächlich eine korrekte aber ineffiziente EPK zu "optimieren" (Parallelisierung, etc)

Danke für Hinweise!
 
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