P3 im SS 2012

Hallo,

ich hatte eigentlich ursprünglich vor, im Herbst 2012 die Klausur in G1 zu schreiben. Nun habe ich festgestellt, dass der Klausurtermin schon am 7.9. ist, und da bin ich mit meiner Familie noch im Urlaub. Ich möchte G1 daher ein Semester zurückstellen und stattdessen P3 machen. Allerdings wird P3 ja wohl zum WS 2012/13 neu gestaltet. Ich bin nun unschlüssig, ob ich P3 noch in der alten Form machen sollte oder in der neuen.

Macht dieses SS noch jemand P3? Was spricht für P3 in der alten Form, was dagegen?
An der Logik soll es nicht scheitern, die finde ich interessant.


Viele Grüße Björn
 
An der Logik soll es nicht scheitern, die finde ich interessant.
Das ist schonmal gut ;-)

Ich persönlich finde P3 interessant und die Hausarbeit insgesamt auch machbar, kann also nicht viel gegen das Modul in der derzeitigen Form sagen. Ich finde einige der formalen Zeichen für die Formale Logik, die in dem Skript verwendet werden, nicht 'schön', bzw habe Logik mit anderen Zeichen kennengelernt und musste mich etwas umstellen, und der Studienbrief zur Formalen Logik ist auch nicht mehr der allerneueste, aber das ist ja alles nichts prinzipiell schlechtes. Für die Hausarbeit ist sowieso die informelle Logik der relevantere Kurs, und den empfinde ich als recht verständlich :)
Ich habe aber gerade hier im StuSe mitbekommen, das P3 allgemein eher vermieden und aufgeschoben wird, ob das beim Einzelnen allein auf einen schlechten Ruf des Moduls oder tatsächliche Probleme mit dem Kurs zurückzuführen ist, weiß ich jetzt aber auch nicht. Ich finde es schade, das Logik in der Form komplett wegfallen soll.
Da ich aber auch nicht weiß, wie die Kurse P3-P5 aussehen, wenn sie neugestaltet sind, kann ich schwer sagen ob das dann später alles schöner ist. Von meiner Seite aus würde ich nicht sofort empfehlen, zu warten; habe genau das aber schon einige male gelesen jetzt, vielleicht weiß ja sogar noch jemand hier mehr über die neugestaltung, und kann genaueres sagen.
 
Vielen Dank für deine Antwort, Aalto.

Meine Tendenz war schon dahingehend P3 im SS 2012 zu machen, nur einige Kommentare hier zu P3 haben mich ein wenig verunsichert. Die Logik scheint auf viele Philo-Studenten abschreckend zu wirken.
Da ich aus dem EDV- und Programmiererbereich komme sind mir mathematische Zusammenhänge nicht fremd und Logik sehe ich daher als etwas positives im Philosophiestudium. Was P3 in Zukunft bringt ist auch noch nicht klar und darum werde ich es im SS in der alten Form machen. Meine Erfahrungen kann ich ja dann mal mitteilen.

Viele Grüße
Björn
 
Was P3 in Zukunft bringt ist auch noch nicht klar und darum werde ich es im SS in der alten Form machen. Meine Erfahrungen kann ich ja dann mal mitteilen.
Und wenn es entgegen aller Erwartungen ganz schlecht läuft, kannst du ja die Prüfung wieder abmelden, und doch nach der Überarbeitung nochmal einsteigen, mit etwas mehrkosten für die neuen Studienbriefe.
Aber du wirst das schon schaffen. Logik für Informatik ist zwar nicht das selbe, aber das Vorwissen hilft mit Sicherheit trotzdem :)
 
Also, P3 ist wirklich kein Grund zur Panik. Die Praxis-HA besteht ja bloß darin, einen Text aus dem Umfeld des Praktikums zu nehmen und auf seine argumentativen Mittel abzuklopfen. Die meiste Arbeit besteht darin, mal dahinter zu kommen, welche logischen und rhetorischen Mittel es so gibt, da lassen dich die Kurse eher im Stich, ausser dem neuen, "
Einführung in die Informelle Logik".

Aber, wirklich keine Hexerei...
 
Hallo!
Ich möchte in diesem Semester auch P3 machen und habe auch schon alle tips gelesen, die hier netterweise weitergegeben werden... Eines ist mir aber noch unklar: Wie würde man so eine Analyse im Hauptteil gliedern?
lg von fanny
 
Vielen Dank für die Antwort! Das hilft mir weiter!
Ich habe die Skripte schon gelesen, mir war nur nicht klar, wie ich den Hauptteil aufbauen könnte.
So wie Du das schreibst, wären das vier Unterpunkte; und dann arbeitet man ein Argument nach dem anderen der Reihenfolge nach ab..?
Wie ist denn Deine Arbeit bewertet worden; streng?
(Die Klausuren finde ich fair und machbar...)
Herzliche Grüsse von fanny
 
Die harten Kommentare hatte ich nur in Klausuren, trotz dort ebenfalls annehmbaren Ergebnisses...
In meiner P3 Arbeit war der Kommentar sehr kurz und knapp, nicht sehr kritisch. Hätte mir fast mehr Kritik gewünscht. Wobei die Note bei mir ebenfalls sehr angenehm war, die will ich schon behalten ;)

Mein Hauptteil ist grob wie folgt eingeteilt gewesen:


3 Formale und rhetorische Textanalyse
3.1 Gliederung und Aufbau
3.2 Sprachlicher Ausdruck
3.2.1 Stilmittel
3.2.2 Schlüsselbegriffe
3.3 Wie ist das Auditorium / Wer ist Rezipient?
4 Logisch-argumentative Textanalyse
4.1 Erste Hauptkonklusion halbwegs ausführlich auseinandergenommen...
4.2 Zweite Hauptkonklusion dito.
4.3 Auflistung/Besprechung/Analyse weiterer Argumente in der Reihenfolge, wie sie im Text vorkommen...
(1) ...
(2) ...
(3) ...
usw...
4.4 Fazit der logischen Analyse

(nicht über das Fazit in Kapitel 4 wundern, ich habe dort ein Fazit zur logischen Analyse gezogen, und als Kapitel 5 (also Schlussteil) dann ein Abschließendes Fazit zur ganzen Arbeit im Hinblick auf die in der Einführung gestellten Fragen angehängt. Ist so vermutlich nicht immer sinnvoll oder gar "muss". Habe mich bei der Arbeit nach einigem hin-und-herschieben von Absätzen dazu entschieden das so zu teilen...)

LG Aalto
 
Hallo, einen schönen Tag wünsche ich euch und eine Frage habe ich auch.

Wie lang waren eure Texte, die ihr in P3 bearbeitet habt? In den Hinweisen zum Modul steht ja, dass der Text 10 Seiten nicht überschreiten sollte. Jetzt habe ich einen schönen, passenden Text gefunden, der aber 19 Seiten umfasst. Wenn man die Einleitung und den Schluss weglässt kommt er auf 12 Seiten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Text überhaupt vorschlagen soll oder ob ich mir gleich einen anderen, kürzeren suche.

Viele Grüße Björn
 
hm, 19 klingt schon ganz schön viel, wobei das natürlich auch auf die Seiten ankommt. Mein Text hatte etwa 11 Seiten dinA5 Format... und ich hatte für mein Gefühl eigentlich schon genug Inhalt, den in analysieren konnte. (Seiten ist ja eigentlich auch eine etwas ungenaue Angabe, "Wörter" wäre vielleicht besser vergleichbar..)
12 Seiten klingt schon besser, wobei ich nicht abschätzen kann, wie sinnvoll das wäre einfach einen Teil des Textes wegzulassen. Es geht ja auch um die formale Analyse im Hinblick auf Aufbau, Rhetorik etc, das würde das ja schon verfälschen, oder nicht?

Aber Fragen kostet ja nichts, du solltest deinen Betreuer einfach fragen was er davon hält, vielleicht ist der Text ja wirklich gut und lässt sich trotz der Länge gut bearbeiten. Fragen würde ich schon =)

LG Aalto
 
Jetzt habe ich einen schönen, passenden Text gefunden, der aber 19 Seiten umfasst. Wenn man die Einleitung und den Schluss weglässt kommt er auf 12 Seiten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Text überhaupt vorschlagen soll oder ob ich mir gleich einen anderen, kürzeren suche.

Viele Grüße Björn
nach allem was ich hier lese, ist es schwer genug einen überhaupt passenden text zu finden. wenn du jetzt sogar einen schönen text hast, würde ich auf jeden fall den betreuer fragen anstatt ihn zu verwerfen. eventuell kannst du auch nur bestimmte teile nehmen und das dem betreuer als alternative vorschlagen.
 
Hallo zusammen,
ich brauche eure Hilfe bei den Formalia für die P3 Hausarbeit. Den Leitfaden zur Erstellung von HA´s habe ich mir schon ausgedruckt.Scheint aber von den Leitfäden für G- und L-Module etwas abzuweichen...
- Kommt auf das Deckblatt der Titel der Arbeit + meine persönlichen Daten wie Anschrift, Studiengang etc?
- Muss ich einen Korrekturrand auf der rechten Seite lassen (in G 5cm)?
- In dem Umfang von 12 -15 Seiten ist die Einleitung mit inklusive, oder?
- Wie habt ihr das mit dem Literaturverzeichnis gemacht? Ich habe einen Text, den ich natürlich als Quelle angebe, ansonsten nur noch ein Buch mit rhetorischen Mitteln und die Studienbriefe. Reicht das???

Liebe Grüße und Danke vorab für Eure Hilfe!
Sally
 
Hallo Sally!

Ich habe letztes Semester P3 erfolgreich abgeschlossen, hier meine Ideen zu deinen Fragen:
-Auf dem Deckblatt hatte ich: Name der Uni, Name des Instituts (Philosophie, Lehrgebiet II in deinem Fall), das zur Arbeit gehörige Modul, das aktuelle Semester, der Name des Betreuers, mein Name inkl. Adresse, Wohnort, Matrikelnummer und Emailadresse (weiß nicht, was davon alles "Minimal" nötig ist), und dann natürlich den Titel der Arbeit, und das Abgabedatum.
-Korrekturrand 4 oder 5cm auf der rechten Seite
-im Umfang ist die Einleitung inklusive, es zählt also der gesamte Textteil. Allerdings kannst du zum Umfang auch deinen Betreuer noch genauer befragen, es gibt Richtlinien für die Seitenanzahl, und für Wort-/bzw. Zeichenanzahl. Bei mir war die Seitenanzahl durch großzügige ("übersichtliche") Formatierung sehr hoch, die Zeichenanzahl war aber im vorgegebenen Rahmen.
-Ich hatte ein paar Lexikalische Definitionen verwendet, demnach 2 Wörterbücher im Verzeichnis, außerdem ein paar Monographien für den thematischen Hintergrund, und ein paar thematisch relevante Zeitungsartikel und einen Zeitschriftenaufsatz dazugenommen. Die Studienbriefe habe ich nicht zitiert, da gibt es auch geteilte Meinungen zu. Frage da deinen Betreuer am besten, ob du die Studienbriefe zitieren kannst/sollst, oder besser nicht. Zum Umfang der Literatur ist bei P3 glaube ich viel Möglich, von "gar keine" (außer dem analysierten Text) bis hin zu einer vielzahl an SekundärLiteratur, je nach Textgrundlage... Wie gesagt, Literaturfragen etc am besten direkt mit dem Betreuer klären :)

Ansonsten zu Formalen Fragen: http://www.fernuni-hagen.de/philosophie/richtlinien_wissenschaftliches_arbeiten.shtml
das hier angegebene Werk ist die Referenz für Arbeiten an "unserem" Institut. Hier http://utb-studi-e-book.de.ub-proxy.fernuni-hagen.de/register_page/?action=Member lässt es sich als Ebook lesen, mit deinen Uni-Zugangsdaten. In der UTB Online Bib ist auch "Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten" (Karmasin/Ribing) zu finden, das ich persönlich sehr hilfreich finde :)

LG Aalto
 
Hallo Aalto und MollyleiN,
danke für eure Tipps! Dann bin ich ja beruhigt. 12-15 Seiten ohne Korrekturrand kamen mir ein bisschen viel vor... Ich werde den Prof. mal anmailen, ob ihm meine Literaturangaben reichen, oder ob ich mehr Literatur brauche.
LG
Sally
 
Hallo Aalto und MollyleiN,
danke für eure Tipps! Dann bin ich ja beruhigt. 12-15 Seiten ohne Korrekturrand kamen mir ein bisschen viel vor... Ich werde den Prof. mal anmailen, ob ihm meine Literaturangaben reichen, oder ob ich mehr Literatur brauche.
LG
Sally
Gern geschehen. Die 15 Seiten habe ich aber übrigens leicht voll bekommen ;-) Soll aber Menschen geben, die sich auch kürzer Ausdrücken können, als ich. Vermutlich 97% der Weltbevölkerung. =)
Viel Erfolg mit deiner Hausarbeit!
 
Dann gehörst du vielleicht zu den 3% ;-)
 
Top