Programmierpraktikum

Hallo
ich habe mich als Akademiestudent eingeschrieben und möchte später den Master of Computer Science machen. Da ich bereits fast zehn Jahre Erfahrung als Software-Entwicker (vorwiegend Windows mit C++) habe, sind mir natürlich die gängigen Software-Entwicklungsmethoden gut vertraut. :)
Aufgrund dieser Tatsache möchte ich mir natürlich meine Berufspraxis als Programmierpraktkum anrechnen lassen. Weiß jemand wie das vonstatten geht bzw. hat jemand damit schon Erfahrung gemacht?
LG
Captain Futures
 
Wo ich das hier gerade sehe... für mein kommendes Mathestudium darf ich ja auch irgendwann mal ein Programmierpraktikum machen, und lt. dem FU-Infoheft (genaue Quelle müsste ich nachschlagen) ists sehr wohl möglich, vorhandene Berufspraxis hierzu anerkennen zu lassen. Hab diesbezüglich auch mal vorsorglich ein Mail ans zuständige PA geschrieben, eine Antwort steht allerdings noch aus. In speziell meinem Fall bilde ich mir sogar ein, dass das Zertifikat meiner bis dahin hoffentlich abgeschlossenen Berufsausbildung (FIAe) ausreichen sollte. Über den weiteren Verlauf kann ich gerne berichten, wenn sich was neues ergibt.
 
Ja genau das war es :) Und zugegeben, der Anreiz, mal ein paar neue Leute kennen zu lernen, wäre tatsächlich ein Argument. Also zumindest braucht sich man dann nicht zu ärgern, wenns mit der Anrechnung nicht klappt.

Blöde Frage: kann man Perl grundsätzlich als "höhere Programmiersprache mit verwandten Konzepten zu PASCAL" einstufen? (also prinzipiell imperativ, mit ein paar draufgepfropften objektorientierten Erweiterungen)
 
@elise
Danke für den Hinweis :)

Dann werde ich mir überlegen, ob ich mir die Berufspraxis anrechnen werden. Eine Hürde wird aber sicher die Tatsache darstellen, daß manche Firmen ungern Quelltexte nach außen geben, auch wenn diese vertraulich behandelt werden.

Die Entscheidung darüber stellt sich jedoch erst in den nächsten Semestern, bis dahin bleibt noch etwas Zeit ;)
 
Dann werde ich mir überlegen, ob ich mir die Berufspraxis anrechnen werden. Eine Hürde wird aber sicher die Tatsache darstellen, daß manche Firmen ungern Quelltexte nach außen geben, auch wenn diese vertraulich behandelt werden.
Da würd ich mich doch mal mit Chef kurzschließen. Vielleicht hat er da ja ein offenes Ohr für, oder was ich mir zumindest bei meinem Chef vorstellen könnte, wäre mir eine Aufgabe zuzuschustern, die den Anforderdungen des Praktikums entspricht, auch wenn sie nicht unbedingt betrieblich notwendig ist (halt als "Übungsaufgabe"), und zum Teil auch in der Freizeit gemacht wird. Und dass ich da entsprechende Sourcen auch ("vertraulich") rausrücken dürfte, steht dann von vorneherein im Konzept drin

Ok, als Azubi hab ich da auch ein paar mehr Freiheiten, aber ich denke, wenn Deine Leute nicht gerade zu jener Sorte gehören, die bei "privaten" Anliegen ihrer Arbeitnehmer pauschal auf stur stellen wollen, so sollte es sicher lohnen, mal ein Wort drüber zu verlieren. Kannst dann sicher auch anführen, dass deine Fortbildungsinitiative auch der Firma zugute kommt, und je schneller das geht, desto besser ;)
 
Naja, das Problem ist, daß ich natürlich in erster Linie bestehende Projekte verwenden möchte. Allerdings war ich schon bei mehreren Firmen tätig, wovon es einige in der Form gar nicht mehr gibt (Umfirmierungen, Betriebsschliessungen etc.) Ein aktuelles Projekt könnte ich natürlich jederzeit bearbeiten, mein jetztiger Chef wird mich dabei auch mit Sicherheit unterstützen. :)
 
Ist hier vielleicht jemand dabei, dem das Praktikum anerkannt wurde? Eine Erfolgsstory wäre nicht schlecht.;-) Ich habe zwar an einigen Projekten mitgearbeitet, von denen ich mir vorstellen könnte, dass sie anerkannt werden könnten, aber ich würde mir ungern die Mühe machen die Sachen aufzubereiten, wenn inzwischen ohnehin keine Praktika mehr anerkannt werden.
 
Hatte meine Frage dereinst an pruefungsamt.mathinf@FernUni-Hagen.de gerichtet. Meine Situation geschildert (siehe Post #3) und bekam als Antwort leider nur den Hinweis auf o.g. Merkblatt, auf welches ich mich aber auch ziemlich direkt bezogen hat. Naja, werd mir da nochmal Gedanken drüber machen, wenns soweit ist - also frühestens in zwei Jahren. Denke mir aber, die Lage ist nicht soo hoffnungslos.

Ich denke, am besten einfach mal die passende Telefonnummer rauspicken und versuchen, jemanden an die Strippe zu kriegen.
 
Anerkennung

Hallo,

ich kenne ein paar Leute, die sich das Programmierpraktikum haben anerkennen lassen. Das hat meines Wissens auch geklappt.

Sie haben sich ihre Abschlussprüfung als mathematisch-technische Assistenten bzw. wissenschaftliche Software-Entwickler anerkennen lassen. Diese Prüfung war eine einwöchige praktische Arbeit, bei der ein Programm mit Tests und Doku und allem drum und dran geschrieben werden musste, das eine bestimmte Aufgabe löst.

Ich werde auch bald meine Abschlussprüfung schreiben, mir diese aber voraussichtlich nicht anerkennen lassen, damit ich gleich den Prof kennen lerne im Praktikum, vielleicht schreib ich ja mal bei ihm meine Diplomarbeit :eek:.

Viel Erfolg bei eurer Anerkennung!
 
Hallo,

hatte auch ueberlegt, mir spaeter im Masterstudium meine Berufspraxis fuer das Programmierpraktikum anrechnen zu lassen *grins*

Aber nachdem ich den Thread gelesen hab', kann ich das wohl vergessen *schnief*

Wir schreiben hier Systemsoftware und bei dem Thema "Dokumentation" werden Entwickler ja immer sehr faul *zwinker* .. Ausserdem gibt 's in der Firma leider eine Anweisung vom Vorstand, dass keine Quellen an Dritte weitergegeben werden duerfen, weil uns Kunden mal beklaut hatten *grrrr*

Naja, das Argument von Elise, bei dem Praktikum mal neue Leute kennenzulernen, hat ja auch etwas fuer sich *grins*
 
Hallo,

Das man das mit der Anrechnung gleich vergessen kann, glaube ich nicht. Ich habe von den Leuten in meinem Betrieb, die sich das haben anerkennen lassen, nicht gehört das die dafür so viel einreichen mussten.

Habe mir gestern mal das Programmierpraktikum für Nebenfachstudenten angeschaut. In der Beschreibung steht, die schätzen einen Stundenaufwand von 300 Stunden!!! Da geht dann leider doch viel Arbeit drauf. Weiterhin stand dort, man trifft sich nur in den Newsgroups und am Ende des Semesters stellt man seine Arbeiten vor, dann ist das mit dem Kennenlernen auch kein Argument mehr.

Ich bin ganz erstaunt, dass sich meine Kollegen ihre nur 40-stündige Abschlussarbeit haben anerkennen lassen können.
 
Hallo,

aber Deine Kollegen hatten Ihre Pruefungsarbeit, die sie einreichen konnten und der Inhalt dieses 1-Wochen-Praktikums war sicherlich auch genau beschrieben.

Wenn man Berufspraxis anerkennen moechte, muss man den Nachweis erst noch erbringen. Eine Pruefungsarbeit liegt ja selten vor *zwinker*

Ob allerdings wirklich diese Masse an Dokumenten fuer die Anrechnung eingereicht werden muss, wird sich zeigen. Jede Firma, die mit ihrer Software Geld verdienen will, rueckt heutzutage die Quellen sehr ungern raus, wo sie den Zugriff dann nicht mehr kontrollieren kann.

Meine Programmierpraktikum ist ja noch eine Weile hin. Mal sehen, wie sich bis dahin die Regelungen geaendert haben *grins*
 
In speziell meinem Fall bilde ich mir sogar ein, dass das Zertifikat meiner bis dahin hoffentlich abgeschlossenen Berufsausbildung (FIAe) ausreichen sollte. Über den weiteren Verlauf kann ich gerne berichten, wenn sich was neues ergibt.
Ich habe auch eine FIAE-Ausbildung und habe auch schon überlegt ob ich nicht versuchen soll mein 70std. Abschlussprojekt (Java) als Programmierpraktikum anerkennen zu lassen...
 
Ich habe auch eine FIAE-Ausbildung und habe auch schon überlegt ob ich nicht versuchen soll mein 70std. Abschlussprojekt (Java) als Programmierpraktikum anerkennen zu lassen...
Naja, ich mach halt "nur" Perl. Aber ich spekulier auch weniger über die Abschlussarbeit (die ich gleich mal definieren darf), sondern vielmehr auf die zwei Jahre zuvor, die ich mit praktischen Tätigkeiten verbracht habe. Ich persönlich würde ja fast vermuten, dass allein diese Praxis - nachgewiesen durch den Abschluss - schon hinreichend für eine Anerkennung sein könnte. Mal abwarten, Anfang nächsten Jahres werd ich den Brief hoffentlich in der Tasche haben, und dann sehen wir weiter.
 
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