Prüfungen zu Recht 1/2

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U

Unregistriert

#1
Hab mal ne allgemeine Frage. Wie sehen die Prüfungen in den Recht-Fächern eigentlich aus. Sind es Aufgaben im Gutachterstil (1 oder 2) oder sind es Multiple Choice-Aufgaben?

Bitte um Info!
 
T

Tazzy77

#2
Hi Sophie!

Also... im März wurden die Klausuren genau wie die EAs im Gutachtenstil geschrieben. Hab auch bisher nicht gehört daß sich daran was geändert hätte... Nur daß komischerweise neuerdings zwei EAs als Lotse-Aufgaben gestellt werden ist seltsam!
Aber sollten sie den ganzen Klausurstil ändern wäre es doch unsinnig uns die ganze Zeit den Gutachtenstil pauken zu lassen - oder? Hab nur mal gehört, daß eventuell Zusatzfragen gestellt werden, also daß man Worte definieren sollte oder so...
Hab die Klausur selber aber auch noch nicht geschrieben, kann Dir also nichts konkretes weiter dazu sagen. Hab auch noch keine alten Klausuren gesehen...
Hoffe daß ich Dir erstmal ein wenig weiterhelfen konnte! :wink:

Tazzy
 
U

Unregistriert

#3
Danke dir! Das hilft mir schon mal weiter. Mir wären nähmlich die Lotse-Aufgaben um einiges lieber!
 
T

Tazzy77

#4
Hi Sophie!

Guck mal - das hab ich in den NG der FernUni gefunden - kam vom Lehrstuhl kurz vor der letzten Klausur....

LG Tazzy



Sehr geehrte Kursteilnehmer,
aufgrund mehrfacher telefonischer Anfragen hier einige allgemeine
Hinweise zur Klausur, um Ihre Sorgen etwas abzumildern:

1. Es wird ein Fall gestellt, der gutachterlich zu lösen ist und der -
entgegen vielfacher Gerüchte - keinesfalls schwieriger ist als die
Einsendeaufgaben, wenn man einmal subjektives Empfinden in der
Klausursituation außen vor lässt
2. Es können alle Kurseinheiten abgefragt werden
3. Es ist kein vertieftes Wissen über den Inhalt der Kurseinheiten
hinaus erforderlich
4. Es wird nicht erwartet, dass Sie die Kurseinheiten auswendig können,
wohl aber, dass Sie die dort erläuterten Zusammenhänge und Methoden
verstanden haben
5. Es wird erwartet, dass der Sachverhalt genau gelesen wird und in der
Lösung nicht verändert, verbogen oder lebensfern ausgelegt wird
6. Es wird erwartet, dass die Lösung n u r die Fallfrage, aber eben
auch genau die Fallfrage beantwortet und auf die im Sachverhalt
angelegten Probleme/Fragen eingeht, also keine zwar Ihnen vielleicht
bekannte, aber n a c h d e m S a c h v e r h a l t fernliegenden
Fragen/Probleme beantwortet
7. Sie müssen nicht einen perfekten Gutachtenstil verfolgen, wohl aber
die relevanten Anspruchsgrundlagen und sonstigen für die Lösung
relevanten Normen finden und deren Tatbestandsmerkmale im einzelnen
prüfen. Prüfen heißt: In Erwägung ziehen, ob der Sachverhalt unter die
Norm fällt und sich mit Begründung dafür oder dagegen entscheiden. Es
kann durchaus auch mal (für eine gute Bewertung) erforderlich sein, eine
Anspruchsgrundlage oder Norm zu prüfen, deren Anwendung dann im Ergebnis
v e r n e i n t wird
8. Das richtige Ergebnis ist unwichtig und bringt für sich genommen k e
i n e Punkte
9. Das Erkennen der im Sachverhalt angelegten Probleme ist wichtig,
ebenso die für Ihre Lösung gegebene Begründung
10. Zeitmanagement ist wichtig: Lieber eine vollständige etwas
oberflächliche Lösung als nur eine Teillösung, die perfekt auf sämtliche
Details eingeht

Mit freundlichen Grüßen
U. Wackerbarth
 
#6
Auch wenn das mit den Gutachten lästig ist....

Da hast Du Argumentationsspielraum!!!!

Unterschätze diesen Vorteil gerade in Recht nicht!

Die Lotseaufgeben, wo Du nicht kommentieren und erklären kannst, warum Du glaubst, der hat den Anspruch, oder der Anspruch verjährt aufgrund der sowieso Grundlage sind viel brutaler...Ehrlich....
 
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