• 9/2021: Zugriff auf mehrere 100 PDFs fürs Lernen zur Klausurvorbereitung ! Du möchtest über dein Studium diskutieren, aber möchtest selbst über deine Privatsphäre bestimmen? Hier kannst du dich unter einem Nicknamen anmelden. Mehr als 40.000 Kommilitonen haben mehrere tausend Dokumente erstellt: Zusammenfassungen, Klausurlösungen und mehr in PDF, Word und Powerpoint. "Internet-Plattformen, wie etwa Studienservice.de, eine private Seite von und für Fernstudenten der FernUni Hagen, ersetzen den Smalltalk in der Mensa" Handelsblatt Karriere

Seminar Geschäftsprozessmodellierung Strecker

hey, wer ist dabei?

Oder: wer ist schon fertig und kann berichten?
LG
 
Hey, bin auch bei Prof. Strecker, allerdings Entwicklung von Informationssystemen.

Weiß jemand wie hier die Kommunikation abläuft (z.B. dass man für Moodle freigschaltet wurde).

gruß
 
Hallo Thomstar87,
habe das Seminar Geschäftsprozessmodellierung gerade absolviert. Was möchtest du wissen?
 
Hey RedRain,

Ich würde gerne wissen:
- wie hoch war der Zeitaufwand bzw hast du in dem Semester noch Klausuren geschrieben?
- Wie sah die Aufgabenstellung aus ?Musstest du was modellieren oder zB einen (englischen) Text analysieren?
- War die Benotung fair?
- Wie war der Vortrag bzw. die Atmosphäre beim Vortrag?
- Ich hab noch nie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben und weiß nicht genau wie ich an die ganze Sache rangehen soll...

Vielen Dank und LG
 
Hi,
was das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit betrifft, wird man schon etwas ins kalte Wasser geworfen, das dürfte aber bei jedem Seminar der Fall sein. Der Lehrstuhl Strecker stellt zur Einführung einen rund 100-seitigen Leitfaden zur Verfügung, in dem es um Grundlagen, Recherche, Struktur, formale Gestaltung etc. geht. Ferner gibt es Veranstaltungen per Adobe Connect zu wissenschaftlichem Arbeiten und Präsentationstechniken, die ich als hilfreich empfunden habe. Im Großen und Ganzen ist die Betreuung für FernUni-Verhältnisse eigentlich sehr gut.
Etwas gestört hat mich, dass seitens des LS eine hohe Erwartungshaltung formuliert bzw. ein gewisser Druck aufgebaut wurde, die/den er aber selber nicht erfüllen konnte. Beispiel: Mit der Bestätigungsmail über die Teilnahme wurde mitgeteilt, dass man sich doch unbedingt sofort und umfassend mit der bereitgestellten Literatur zu befassen habe, diese wurde aber erst Wochen später überhaupt in Moodle eingestellt.

Die Aufgabenstellung besteht aus einer umfangreichen Fallstudie. Es wird ein (fiktives) Unternehmen vorgestellt und eine Reihe von Prozessen wird beschrieben. Jeder Teilnehmer bekommt von LS einen Prozess zugewiesen, den er mit der Modellierungssprache MEMO OrgML in ein grafisches Modell umsetzen muss. Die Herausforderung hierbei ist nun, die stellenweise (absichtlich) unklar formulierten Angaben sinnvoll zu interpretieren und die eigenen Entscheidungen zu begründen sowie sich ein geeignetes Vorgehen zurechtzulegen.
Vorangestellt wird der schriftlichen Arbeit noch ein Grundlagenteil zur Geschäftsprozessmodellierung allgemein, hier muss dann auch auf andere als die vom LS vorgeschlagene Literatur gesetzt werden.

Der Zeitaufwand für den schriftlichen Teil der Arbeit war (für mich) sehr hoch, was aber auch teilweise daran lag, dass man natürlich erstmal ins Arbeiten an sich reinkommen muss. Wer hier etwas Zeit gewinnen möchte, sollte sich schon vorab mit Themen wie Literaturrecherche und der Benutzung einer Literaturverwaltung (Citavi, Zotero...) beschäftigen.
Im mündlichen Teil (= Präsenzphase) wird die Arbeit dann vorgestellt, außerdem soll man auf Optimierungsmöglichkeiten "seines" Prozesses eingehen. Hierbei ist eine 20-minütige PowerPoint-Präsentation zu halten, in deren Vorbereitung man auch noch ordentlich Zeit versenken kann...

Bearbeitungszeitraum für den schriftlichen Teil war von Anfang April bis Ende Mai, wobei man unbedingt von der Möglichkeit Gebrauch machen sollte, nach 3 Wochen ein Exposé einzureichen. Unmittelbar nach der Abgabe habe ich eine Woche Urlaub gemacht, am letzten Tag kam dann die Einladung zur Präsenzphase, d.h. der schriftliche Teil war bestanden. In den 2,5 Wochen bis zur Präsenzphase habe ich dann die Präsentation vorbereitet.
Währenddessen war aber auch keine Zeit mehr, etwas für andere Module zu machen (studiere wie die meisten TZ).
Direkt im Anschluss an die Präzenzphase habe ich mich an die Einsendeaufgaben für ein Wahlpflichtmodul gemacht (war noch eine Woche bis zur Abgabe der 2. EA), d.h. im verbleibenden Semester sind jetzt noch 10 Wochen Zeit, um für diese Klausur zu lernen. Man kann also durchaus neben dem Seminar (oder besser: nach dem Seminar) noch eine Klausur in selben Semester schreiben.

In der Präsenzphase herrschte eine sachlich-angenehme wenn auch leicht distanzierte Stimmung. Prof. Strecker war während der ganzen Zeit anwesend und hat die auf die Präsentationen folgenden Fachgespräche geführt. Letztendlich war alle vorherige Aufregung unbegründet, da einem überraschenderweise niemand den Kopf abreißen wollte. Ich fand die Präsenzphase sehr erkenntisreich, nicht zuletzt aufgrund vieler Ausführungen von Prof. Strecker zum Thema Wirtschaftsinformatik allgemein.

Das Seminar ist mit 22 Teilnehmern gestartet, von denen 18 an der Präsenzphase teilgenommen haben. Ob die restlichen vier zurückgetreten sind oder den schriftlichen Teil nicht bestanden haben, weiß ich aber nicht. Von den 18 haben alle bestanden, der Notendurchschnitt liegt bei 2,3 (Ergebnisse sind jetzt gerade am Freitag gekommen).

Da das Seminar in dieser Form im laufenden Semester erstmalig angeboten wurde, gab es diverse Unstimmigkeiten/Unklarheiten/Planänderungen; zum nächsten Semester sollen die erkannten Probleme behoben worden sein, ich denke aber nicht, dass sich hierdurch etwas am generellen Ablauf ändern wird.

Noch ein paar aus meiner Sicht sinnvolle Tipps:
- Schon jetzt mit Literaturrecherche und -beschaffung beschäftigen (Wie funktioniert eigentlich Fernleihe?)
- Schon jetzt Literaturverwaltungssoftware ausprobieren und sich damit vertraut machen (Citavi kostenlos über Campusvertrag, Zotero kostenlos)
- Sobald der Terminplan bekannt ist, ein Hotel in Hagen buchen; Stornieren kann man ggf. immer noch
- Die Modellierungssprache MEMO OrgML genau so wie in der Literatur beschrieben verwenden. Eigene Variationen sollten unterbleiben, da sie zu syntaktisch falschen Modellen führen, was mit klaren Worten durch Prof. Strecker kritisiert wird.
- Mehr im zugehörigen Moodle-Forum diskutieren. Inhaltliche Debatten gab es in diesem Semester leider kaum.

VG
 
RedRain,

Vielen vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht!!!das ist nicht selbstverständlich:) Das hilft mir wirklich sehr und man weiß schonmal ungefähr was da auf einen zukommt und nicht völlig blind in die Sache geht!!! Auch vielen Dank für deine Tipps die ich natürlich auch umsetzen werde;)

Ich hoffe dein Seminar ist gut gelaufen und bist mit deiner Note zufrieden:)
Ich wünsche dir noch viel Erfolg und alles gute für dein Studium:)

Thom
 
Und falls du mit LATEX schreiben möchtest, am besten auch damit vorher vertraut machen.
 
Vielen Dank!
Womit schreibt man das denn??
Gibt es da Alternativen?
Wo hast du das Programme runtergeladen?
Im Moodle hab ich dazu nichts gefunden...

Vielen Dank

Thom
 
Hey,

Wäre eventuell jmd bereit hier zu posten wie man beim Exposé vorgeht?
Oder evtl sein Exposé zu posten?
Muster gibt es ja keine und eine Orientierungshilfe wäre toll.

LG
 
hallo,
bin auch im Seminar. Hat schon jemand geeignete Literatur für Aufgabenteil 1? am besten Bücher die Online Verfügbar in der UB sind.
ich hab bis jetzt:
Staud: Geschäftsprozessanalyse
Gadatsch: Grundkurs Geschäftsprozess-Management
Best,With: Geschäftsprozesse optimieren
 

Themen im Forum

Oben