Seminar Strecker (EvIS) SS 2017

#1
Hallo liebe Mitstreiter des Seminars beim Lehrstuhl Strecker (EvIS),

nach dem doch mittlerweile der Monat April so gut wie gelaufen ist, wollte ich kurz nachhaken wie weit ihr mit der Arbeit seid. Nach dem ich ja eine ordentliche Kurskorrektur von der Betreuung erhalten habe zum eingereichten Exposé, muss ich doch einige Bereiche überarbeiten bzw. ergänzen.

Ich hatte mich zu Beginn relativ schwer getan die Aufgabenstellung zu erfassen und inhaltlich zu strukturieren. Nach dem ich mir aber zahlreiche Paper zum eigentlichen Thema durchgelesen und verglichen habe, ging das einigermaßen mit dem Verständnis. Doch das Feedback zum Exposé hat mich dann doch ein wenig überrascht: zusammengefasst heisst es das Thema wäre zu weit gefasst und würde sich nicht genug an der Aufgabenstellung orientieren; ich solle doch die Aufgabenstellung erneut untersuchen! Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass zentrale Begriffe nur kurz eingeführt werden sollen und den Rahmen der Arbeit nicht sprengen sollen -> ich denke hier ist der Umfang der Arbeit (4T Wörter) gemeint. Wenn ich mir nun die aufgestellte Gliederung noch mal anschaue, dann kann ich die Kritikpunkte ganz gut nachvollziehen. Da habe ich tatsächlich (zumindest im Exposé) zu umfänglich mit den Grundlagen beschäftigt und dabei die "eigentliche" wissenschaftliche Arbeit etwas vernachlässigt.

Ich habe das Thema Agile IS bzw. ein entsprechendes Paper als Grundlage. Da gibt es ja tonnenweise wissenschaftliche Arbeiten dazu, somit stehe ich vor der Herausforderung noch mal zu recherchieren und nur die relevante Exemplare zu untersuchen. Mal schauen was mir da so die nächsten Tage gelingt;-)

Was sind eure Erfahrungen bisher und wie sind eure Exposés so gelaufen?
 
#2
Insgesamt haben die Themen es in sich. Ich habe das Gefühl das der LS die Latte doch relativ hoch setzt.
Von 45 fröhlichen Studenten nur noch 17 Krampfhaft dabei...
Oder haben sich aus dem Modle ausgetragen...
Auch die Beteiligung in Modle ist auf das notwendigste und dringendste von dem notwendigsten beschränkt.
Sehr auffällig insgesamt.

Hast du schon die Einladung zum Präsenzseminar erhalten?
Irgendwie ist es absolute Stille im Karton.
 
#3
Ach ist ja schön, dass es hier noch Mitleidende gibt :)

Arbeit ist zwar abgegeben, Gefühl aber eher mittelmäßig. Von der Einladung habe ich noch nichts gehört, habe hier aber einen Beitrag aus 2014 gefunden, in dem die Einladung am 11.06. kam. Je nachdem wie viele Leute abgegeben haben, dauert die Korrektur vermutlich etwas. Vom Zeitplan her natürlich für arbeitende Leute nicht so toll.... Habe schon etwas Sorge, dass die Präsenzphase verschoben wird und in meinen Urlaub fällt. Das wäre es dann natürlich mit diesem Semester.. :) Mal schauen.
 
#4
Ach ist ja schön, dass es hier noch Mitleidende gibt :)
Gefühl aber eher mittelmäßig. n.
Mittelmäßig bis unterirdisch. Ob es bei einem Lehrstuhl als Expose für die Doktorarbeit durchgehen würde? :whistle: :whistling: :whistles:
Ich glaube nicht das es verschoben wird. Die Folien kriegen die Studenten ja in zwei Tagen zusammen. :(
Das ist echt doof, das ich noch einer praktischen Arbeiten nachgehen muss (n) :thumbsdown: und mein Leben nicht der Wissenschaft geweiht habe, also die zwei Tage am Stück und sofort gar nicht habe... :cry: :crying:
 
#5
Warst du in der AC-Vorbesprechung? Da hat der Prof. ja zumindest begründet, woher der Zeitplan kommt und die Schuld eher der gesetzlichen Regelung bzw. der Möglichkeit zur Einschreibung im nächsten Semester gegeben. Wie das andere Profs regeln wäre als Vergleich mal interessant..

An sich fand ich den Prof. in der Einführung eigentlich ganz sympathisch. Die Aufgabe an sich naja. Das Exposé wurde in der E-Mail ein bisschen zerrissen. War allerdings auch eher eine nächtliche Arbeit bei mir aufgrund des Zeitmangels, daher mögen ein paar Kritiken schon gerechtfertigt sein. Das dürfte zumindest für die endgültige Arbeit nicht mehr zutreffen, da steckte einiges an Arbeit drin.... bin gespannt.

Am liebsten wäre mir sowieso eine Art Ersatzleistung bezüglich der Präsenzphase.. zwei Tage nach Hagen stört mich eigentlich mehr als die geschrieben Arbeit an sich. Aber die gibt es ja nur mit einer wirklich guten Entschuldigung :-( Wenn überhaupt..
 
#6
Warst du in der AC-Vorbesprechung? Da hat der Prof. ja zumindest begründet, woher der Zeitplan kommt und die Schuld eher der gesetzlichen Regelung bzw. der Möglichkeit zur Einschreibung im nächsten Semester gegeben. Wie das andere Profs regeln wäre als Vergleich mal interessant..


An sich fand ich den Prof. in der Einführung eigentlich ganz sympathisch. Die Aufgabe an sich naja. Das Exposé wurde in der E-Mail ein bisschen zerrissen. War allerdings auch eher eine nächtliche Arbeit bei mir aufgrund des Zeitmangels, daher mögen ein paar Kritiken schon gerechtfertigt sein. Das dürfte zumindest für die endgültige Arbeit nicht mehr zutreffen, da steckte einiges an Arbeit drin.... bin gespannt.

Am liebsten wäre mir sowieso eine Art Ersatzleistung bezüglich der Präsenzphase.. zwei Tage nach Hagen stört mich eigentlich mehr als die geschrieben Arbeit an sich. Aber die gibt es ja nur mit einer wirklich guten Entschuldigung :-( Wenn überhaupt..
 
#7
Tja so schnell kann sich täuschen...zwar hatte ich ein mittelmäßig bis gutes Gefühl, aber naja hat nicht gereicht. Gründe bisher keine...nur dass nicht bestanden ist. Wie lief es bei euch?
 
#9
Willkommen im Club!
Das ist doch nur pure Mathematik. Es sind 10-15 Stunden in 2 Tagen für die Präsenz realistisch. Angemeldet haben sich 18.
Also wird gesiebt, z.B. waren die Argumente zu wenig oder zu viel oder die Thematik zu schwach oder zu tief bearbeitet.
Wenn es gewünscht ist, kann in jeder Suppe ein Haar gefunden werden.
Somit Danke für die Zeit die man für die Module besser verwenden könnte.
Mir macht nur Sorgen, das der Lehrstuhl viele neue aufnimmt und viele alte Betreuer gehen …. Hat dies ein Grund?
Schade dass das Spiel nach zwei Runden aus ist.
Was macht man eigentlich wenn man zweimal nicht bestanden hat?
Das ganze Studium für die Katz und ein Dank an die Betreuung für die tolle Unterstützung?
 
#10
Ja, etwas merkwürdig finde ich es auch.. Im Juli darf ich wohl einen Termin für ein Feedbackgespräch vereinbaren. Mal schauen, was dabei raus kommt...
Ich habe für das Seminar neben der Arbeit in kurzer Zeit mehr Zeit aufgebracht als für zwei Module im ganzen Semester.
Da finde ich das Ergebnis schon ziemlich mies. Es wäre mal interessant, wie andere Professoren die identische Seminararbeit beurteilen würden.
Wenn tatsächlich gravierende Fehler gemacht worden sind okay, dann bin ich der letzte der sich beschwert. Aber für eine 5.0 muss meiner Meinung nach schon einiges schief gelaufen sein.
 
#11
Die Erwartungshaltung des Lehrstuhls ist im respektablen Abstand zur Realität.
Natürlich sind die Studenten selber schuld, das Sie sich nicht 3 Monate von der Arbeit freistellen lassen um sich der einzig wichtigen Seminararbeit zu widmen.

Ich habe angenommen, dass für eine 5 einige formale Fehler vorliegen müssen.
- Vergessen abzugeben oder ohne CD oder Kaffeeflecken oder oder oder
- Sinnfreie Zusammenfassung
- Rechtschreibfehler keinen roten Faden
- Plagiat
- Zitierung inkonsistent oder schlicht fehlerhaft. Zitaten passen nicht zu Quellen.
- O.ä.

Es ging meiner Meinung darum, dass der Student sich mit dem Wissenschaftlichen Beitrag wissenschaftlich fundiert Literatur gestützt auseinander setzten kann und nicht die Thematik bis ins letzte Leerzeichen durchleuchtet.

Hier ist es offensichtlich anderes. Es sollen vermutlich Vorlagen für die Doktorarbeit erstellt werden, die einfach 1 zu 1 übernommen werden können. Anders kann ich mir die Benotung nicht erklären.

Ich denke nicht dass alle Lehrstühle dies so benoten würden.
Die Meinung des LS hierzu ist für mich zweitranging es ging nur um Sieben und nicht um die Qualität. Für eine an den Haaren vorbei und aus der Nase gezogenen Argumentation habe ich im Augenblick kein Nerv.

Heute ist die letzte Möglichkeit sich zurück zu melden.
Was machst du bei gleichem Lehrstuhl oder einem anderen.

Ich mache erstmal Pause. Ich habe bisher für keine Abschlussarbeit und Seminararbeit so viel Literatur und Zeit aufgewendet wie hier und dennoch...
Das drückt aufs Gemüt.
 
#12
Schade dass das Spiel nach zwei Runden aus ist.
Was macht man eigentlich wenn man zweimal nicht bestanden hat?
Das ganze Studium für die Katz und ein Dank an die Betreuung für die tolle Unterstützung?[/QUOTE]
 
#13
In den Bachelorstudiengängen kann ein Seminar bei Nichtbestehen zweimal wiederholt werden, in den Masterstudiengängen gibt es eine Wiederholungsmöglichkeit.

Richtig?