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Seminararbeit in 3 Wochen verfassen?!

  • Ersteller henko
  • Erstellt am
Hallo zusammen,

da die Seminar(abgabe)termine nun feststehen und ich mich für das WS / für ein Seminar anmelden möchte, stellt sich mir nun die Frage, ob es physisch und psychisch möglich ist die Seminararbeit in 3 Wochen zu verfassen.

Mein Problem ist, dass ich Mitte September die letzte Klausur zu schreiben habe und die (für mich) interessantesten Seminare direkt Anfang Oktober abgegeben werden müssen.

Kann da jemand aus Erfahrungen schöpfen und mir dazu etwas sagen?
Würde mich sehr freuen!

LG
henko
 
Geht es um Dienstleistungsmanagement? Da hast du ja auch mehr als 3 Wochen, geht ja schon Ende Juli los mit der Vorbesprechung.
 
Ja, das wäre eines von denen, welches ich gerne belegen würde.

Theoretisch stimme ich dir zu, dass ich mehr als 3 Wochen Zeit hätte.
Allerdings weiß ich nicht, ob das zu bewältigen ist mit 2 Klausuren Mitte September, Vollzeit-Arbeit und dann noch das Seminar?!

Habe irgendwie bedenken, dass ich mir da zu viel auf die Karre lege...
 
Ja, das könnte eng werden. Kannst du auch nur eine Klausur schreiben? Dann könntest parallel die Hälfte der Zeit in die Seminararbeit stecken...
 
Bei einigen Seminaren gibt es immer mal wieder Termine zwischendrin (z.B. für ein Exposé) und auch die Gliederung muss besprochen werden. Dass du wirklich die ersten Wochen so rein gar nichts dafür tun kannst, wird eher selten der Fall sein. Das solltest du dir also gut überlegen und vielleicht lieber eine Klausur schieben.
 
Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass die Recherche und das Bücher besorgen soviel Zeit frisst. Entweder man machts per Fernleihe, was ca 1 1/2 Wochen dauert, oder man steuert die Uni Bibs an, was aber auch Zeit frisst. Am Ende hat die ganze Formatierung und das Erstellen des Literaturverzeichnisses auch viel Zeit gefordert. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich sehr pingelig bin und nicht durch formale Fehler runtergestuft werden wollte.
In drei Wochen hätte ich die Arbeit aber auf keinen Fall geschafft. Die Recherche musst du auf jeden Fall schon während der Klausurvorbereitung machen - und vielleicht nur eine schreiben - das Schreiben der Arbeit fand ich machbar (ein Ergebnis habe ich aber noch nicht).
 
Ich würde dir raten, dir für das Seminar wenigstens 6 Wochen zu nehmen. Sicher kann man es irgendwie in kürzerer Zeit schaffen, aber auch irgendwie vergeigen. Dann kannst du es noch mal schreiben und nichts gewonnen. Außerdem ist das mit nem Vollzeitjob und zwei Klausuren echt ungesund.

Am wichtigsten ist aber, dass das Saminar eine "1 zu 1" Übung der Abschlussarbeit ist. Ich habe sie grad geschrieben und die "Generalprobe" Seminar gebraucht, um zu wissen wie man sowas schreibt.
 
Am wichtigsten ist aber, dass das Saminar eine "1 zu 1" Übung der Abschlussarbeit ist. Ich habe sie grad geschrieben und die "Generalprobe" Seminar gebraucht, um zu wissen wie man sowas schreibt.

Sehe ich ähnlich. Ich fand die Abschlussarbeit auch angenehmer, da man schon mal grob wusste was zu tun ist. Bei meinem Studium empfand ich das Seminar am "schwierigsten" von allen zu erbringenden Leistungen.
 
Vielen Dank für die reichlichen Antworten und Erfahrungen!
Ich nehme auf jeden Fall schon mal mit, dass ich umdenken muss.
Befürchte auch, dass man 6 Wochen und mehr einplanen sollte.
2 Klausuren, Seminar und Arbeit ist einfach zu viel.
Zudem habe ich noch 3 Modulklausuren zu absolvieren, sodass es eigentlich kein Problem sein sollte, wenn ich eine Klausur schiebe.

Aber wenn ihr schreibt, dass das Seminar praktisch eine Übung zur Abschlussarbeit ist, stellt sich mir nun folgende Frage:
Macht es dann nicht mehr Sinn dieses Semester beide Klausuren zu absolvieren und mich erst nächstes Semester für ein Seminar anzumelden?!
Auf der anderen Seite besteht dann ja die Gefahr, dass ich auch nächstes Semester keines zugesprochen bekomme und dann ein ganzes Semester Leerlauf habe?

Und übergeordnet finde ich es nicht gerade gut geregelt von den Lehrstühlen, dass man mit einem Seminar, was eigentlich im WS 15/16 stattfindet, schon ein halbes Semester vorher beginnen muss.

LG
henko
 
Ich würde mich auf jeden Fall zu einem Seminar anmelden, sobald man die Voraussetzung erfüllt, denn Seminarplätze sind Mangelware. Wenn einen dann noch ein oder mehre Seminarthemen interessieren - nix wie ran! Klausuren finden 2 mal im Jahr statt und die kannst Du immer mitschreiben, ob Du beim nächsten mal ein Seminarplatz bekommst ist nicht garantiert.
 
Genau das ist das Problem. Die Zeit zwischen den Klausuren aus dem Vorsemester und dem Abgabetermin der Seminararbeit ist zu knapp. Die Zulassung zum Seminar bekommt man ja schon zur Hälfte des Vorsemesters und dann sollte man eigentlich schon mit dem Bearbeiten beginnen. Ich habe dieses Semester "nur" das Seminar und bin, falls ich zum Seminar endgültig zugelassen werde, für dieses Semester Mitte Juni fertig...Das wäre noch genug Zeit, mich zumindest auf eine Klausur vorzubereiten.
 
Okay, werde mich auf jeden Fall für alles melden, was mich interessiert! Schaden kann es ja wohl nicht...
Bin mal gespannt was dann zurück kommt ;-)

Vielen Dank für die Antworten! :)
 
Ich würde mich auf jeden Fall zu einem Seminar anmelden, sobald man die Voraussetzung erfüllt, denn Seminarplätze sind Mangelware.

Zumindest im aktuellen Semester scheint es dort Besserung gegeben zu haben. Laut der Statistik in der Prüfungsinfo 2 haben sehr viele Studenten einen Platz bekommen. Aber immernoch nicht alle, das ist wahr.
 
Befürchte auch, dass man 6 Wochen und mehr einplanen sollte.
Wie gesagt..manche Lehrstühle setzen auch zwischendrin einige Fristen. Da kämst du dann auch mit 6 Wochen nicht aus, sondern müsstest dir komplette, vorgesehene Zeit einplanen.

2 Klausuren, Seminar und Arbeit ist einfach zu viel.
Das würde ich so pauschal nicht sagen. Ich schreibe dieses Semester auch meine SA und 2 Klausuren. Allerdings ging das Seminar nach den Klausuren im WS los und ich habe 2-3 Monate (je nachdem, wie viel Zeit die Vorbereitung für die Präsentation beansprucht), um mich auf zwei Klausuren vorzubereiten. Natürlich ist das mega stressig, aber sicherlich machbar.

Da du ja aber selbst schon sagst, dass du recht problemlos schieben kannst, würde ich dir empfehlen, das auch zu tun.
 
Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass die Recherche und das Bücher besorgen soviel Zeit frisst. Entweder man machts per Fernleihe, was ca 1 1/2 Wochen dauert, oder man steuert die Uni Bibs an, was aber auch Zeit frisst. Am Ende hat die ganze Formatierung und das Erstellen des Literaturverzeichnisses auch viel Zeit gefordert. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich sehr pingelig bin und nicht durch formale Fehler runtergestuft werden wollte.
In drei Wochen hätte ich die Arbeit aber auf keinen Fall geschafft. Die Recherche musst du auf jeden Fall schon während der Klausurvorbereitung machen - und vielleicht nur eine schreiben - das Schreiben der Arbeit fand ich machbar (ein Ergebnis habe ich aber noch nicht).
Nutzt Citavi!!!
Das gibt es für uns kostenlos. Man muss sich vielleicht 1-2h zu Einarbeitung nehmen, aber danach ist es super einfach!
Sobald ich eine neue Literatur in meine Arbeit einbinden möchte, schreibe ich die wichtigen Angaben in Citavi (zB Name URL, oder gebe sofort die ISBN an). Danach nutze ich die Quelle im Text in einem Zitat und das ganze wird sofort ins Literaturverzeichnis geschrieben (in der richtigen Reihenfolge). So vergesse ich definitiv nichts und muss keine extra Zeit davon investieren.
 
Prima Tipp! Werde ich genauso nutzen!!!
Vielen lieben Dank für die Hinweise von euch. Ich denke jetzt habe ich einen ganz guten Plan, wie ich dieses und nächstes Semester angehen werde :)
 
Ich würde das mit dem Seminar auch nicht so pauschal beantworten. Letztendlich hängt es davon ab, was für ein Lerntyp du bist.
Ich hatte beim ersten Seminar auch zwei Klausuren in dem Semester geschrieben und beim zweiten Seminar waren es dann sogar vier Klausuren. Das war zwar schon heavy, aber machbar!
 
Also ich denke es ist physisch zu schaffen, aber psychisch nicht. Es könnte üble Folgen haben und eventuell einen bleibenden Schaden hinterlassen :D...Nein, im Ernst, es ist auch in einer Woche zu schaffen, wenn du genug Zeit und ausreichend Quellen hast. Ich habe meine in zwei Wochen geschrieben und bestanden. Alles eine Frage des richtigen Zeitmanagements, sollte man ja im Rahmen des Fernstudiums drauf haben ;).
 
Meine Seminararbeit habe ich auch in zwei Wochen runter geschrieben. Jeden Tag so zehn bis zwölf Stunden, dazu habe ich mich in einem netten kleinen Hotel an der belgischen Küste eingemietet, brauchte also nix kochen oder putzen und die übliche Ablenkung, die mann zuhause so hat, viel auch weg. Kann ich nur empfehlen.

Klar, einen Teil der Literatur hatte ich vorher recherchiert und gelesen, zudem kannte ich mich im Thema ganz gut aus. Zu guter Letzt: 1,0....

Weiterhin soll es Leute geben, die, wenn der Geldbeutel nicht zu knapp aber die Zeit dafür um so knapper ist, die Literaturbeschaffung und (erste) Grobauswertung "outsourcen". Dies ist natürlich nicht erlaubt und im Sinne der Wissenschaft auch äußerst unrühmlich ! :rolleyes:
 
Nicht schlecht @MartinINF . 2 Wochen im Hotel kostet doch dann aber auch oder? Dazu muss man auch 2 Wochen durchgehend Zeit haben. Heisst: Keine Termine, Kein Job bzw. Urlaub.

Dennoch finde ich den Gedanken mehr als reizend. Kannst du mir mal das Hotel sagen, hab grad Lust das anzuschauen.
 
Nicht schlecht @MartinINF . 2 Wochen im Hotel kostet doch dann aber auch oder? Dazu muss man auch 2 Wochen durchgehend Zeit haben. Heisst: Keine Termine, Kein Job bzw. Urlaub.

Dennoch finde ich den Gedanken mehr als reizend. Kannst du mir mal das Hotel sagen, hab grad Lust das anzuschauen.

Hm ja, ich habe Urlaub genommen ! Ich bin selbständig und daher ist man eigentlich ständig im Job. Dazu lebe ich "privat" nicht "enthaltsam" :confused:.....
Auch war ich es trotz Erststudium nicht mehr gewohnt, "wissenschaftlich" zu arbeiten.

Kurz, das Leben lief weiter und die Zeit wurde knapp. Daher Hotel und die "Auszeit", ich habe halt nur die absolut "notwendigen" Sachen und wenig "Termine" zwecks minimaler Ablenkung mitgenommen. Ich bin halt ein wenig ...nennen wir es "radikal". Klar, es kostet, aber nicht sooo viel...(es war keine Session, November).

Gerne genaues Hotel: PM
:rolleyes:

Ach, Bachelor-Arbeit lief dann wieder besser so in Richtung "Zeitmanagement" gesehen, man gewöhnt sich halt wieder an das "wissenschaftliche" Arbeiten....:)
 
2. Wochen Hotel klingt super.
Bei meiner ersten Seminararbeit war es ein Sonntag im Büro und das ein Tag vor Abgabeschluss....:whistle: :whistling: :whistles:
 

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