Seminararbeit Prof. Hering WS 15/16

#1
Hallo!

Da es noch keinen passenden Thread gibt eröffne ich hier einen solchen für für das Seminar WS 15/16 bei Prof. Hering.

Darf man sagen was man selbst für ein Thema hatte?
Die Abgabe der Seminararbeit war ja am 28. September 2015. Hat jemand bis jetzt schon eine Rückmeldung bekommen?

LG
 
#2
Ich habe ebenfalls im WS 15/16 bei Prof. Hering meine Seminararbeit geschrieben. Gut zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die noch keine Rückmeldung bekommen hat...:unsure:
 
#4
Hi,

Ich hab auch meine Seminararbeit bei Prof. Hering geschrieben, ich hoffe wir erhalten bis Ende November Mitteilung ob wir zum Präsenzseminar eingeladen werden. Anfang Dez endet nämlich die Anmeldefrist falls man das Seminar wiederholen muss.

Grüße!
 
#6
Hallo. Hab gestern per Mail nachgefragt. Die Bestätigungsbriefe sind Unterwegs. Bin auch bei Prof. Hering mit dem Teil Risikokompetenz. Hat jemand eine Ahnung wie Themen für die Präsenzveranstaltung aussehen könnten?
 
#9
Ich habe gerade versucht mit für das Seminar im Sommer anzumelden (Vorsichtshalber) leider ist die Möglichkeit zur Angabe von Präferenzen gesperrt.
Kennt jemand das Problem? Ist das so gewollt? Muss man dann das ganze Jahr warten, bis man das Seminar evtl. wiederholen darf?
 
#10
Ich habe gerade versucht mit für das Seminar im Sommer anzumelden (Vorsichtshalber) leider ist die Möglichkeit zur Angabe von Präferenzen gesperrt.
Kennt jemand das Problem? Ist das so gewollt? Muss man dann das ganze Jahr warten, bis man das Seminar evtl. wiederholen darf?
Soweit ich weis kann man sich dieses Semester nicht mehr für ein neues Seminar anmelden. Angenommen die Seminararbeit wurde mit 5,0 bewertet, dann bist du im Grunde genommen noch im Seminar, aber du könntest diest 5,0 eben nicht mehr mit der Präsenzveranstaltung ausgleichen. Man muss wirklich ein ganzes Jahr warten in diesem Fall. Ist scheiße, ist aber so.
 
#12
Hallo. Hab gestern per Mail nachgefragt. Die Bestätigungsbriefe sind Unterwegs. Bin auch bei Prof. Hering mit dem Teil Risikokompetenz. Hat jemand eine Ahnung wie Themen für die Präsenzveranstaltung aussehen könnten?
Hast du dazu genauere Infos? Wenn die Bestätigungen schon seit letzter Woche unterwegs sind, sollten sie eigentlich schon angekommen sein....
 
#18
Ich hatte gestern den Lehrstuhl angeschrieben und man hatte mir versichert, dass ich noch am selben Tag per Mail eine Rückmeldung bekommen würde. Leider habe ich immer noch nichts bekommen :(
 
#19
Also die Verblüffung von gestern das ich tatsächlich durchgefallen bin und ich nun ein ganzes Jahr warten muss, ist bei mir jetzt zu bitterem Zorn geworden. Was glauben die an der FernUni eigentlich wozu die Leute studieren? Ich brauche einen Abschluss um einen einigermaßen vernünftig bezahlten Job zu bekommen. Nicht um den Rest meines Lebens wissenschaftliche Texte zu schreiben. Meine Seminararbeit war nicht perfekt, ja. Aber zumindest für eine 4 hätte es doch noch gereicht, wenn ich sehe wer sonst alles sogar einen Doktortitel trägt.
Man wird mit relativ niedrigen Kosten für das Studium geködert. Das bezahlt man dann aber mit verlängerter Studienzeit zurück. Dann hätte man das Studium auch gleich an einer teuren Privatuni machen können und die sind so schlecht auch nicht.
Ich finde die günstigen Gebühren haben die Fernuni Hagen zu einer oder sogar der größten Uni in Deutschland gemacht. Aber wenn sie am Ende auch Punkt und Komma bewerten sollten sie das bei der Immatrikulation auch unmissverständlich kundtun. Sonst ist das nur ein Lockvogelangebot auf Kosten der Erwartungen junger Menschen. Die Fernuni geilt sich daran auf einen Preis für gute Lehre zu bekommen nach dem anderen. An die Gescheiterten und die Schicksale die daran hängen wird nicht gedacht.
Zur konstruktiven Kritik habe ich meine Seminararbeit hier veröffentlicht.
 

Anhänge

#20
Also auf den ersten Blick fallen mir einige formale Fehler auf. Falsche Nummerierung der Seitenzahlen, bei der Gliederung fehlen die Punkte hinter den Zahlen, Punkt 5.2.2.1. ist ein grober Schnitzer. Es ist auch keine automatische Gliederung. Die Form passt da einfach nicht.
Auch bei den Fußnoten fehlt der Punkt am Ende. Das "Vgl." fehlt teilweise.
Inhaltlich kann ich dazu nichts sagen, habe ich mir jetzt auch nicht durchgelesen. Reicht die Quellenanzahl bei euch? Wir mussten um die 30 haben. v.a. auch englischsprachige.

Das wären jetzt ganz grob meine Punkte, die auf den ersten Blick auffallen.
Das auf korrekte Zeichensetzung geachtet wird, sollte einem aber klar sein.
 
#22
Also auf den ersten Blick fallen mir einige formale Fehler auf. Falsche Nummerierung der Seitenzahlen, bei der Gliederung fehlen die Punkte hinter den Zahlen, Punkt 5.2.2.1. ist ein grober Schnitzer. Es ist auch keine automatische Gliederung. Die Form passt da einfach nicht.
Auch bei den Fußnoten fehlt der Punkt am Ende. Das "Vgl." fehlt teilweise.
Inhaltlich kann ich dazu nichts sagen, habe ich mir jetzt auch nicht durchgelesen. Reicht die Quellenanzahl bei euch? Wir mussten um die 30 haben. v.a. auch englischsprachige.

Das wären jetzt ganz grob meine Punkte, die auf den ersten Blick auffallen.
Das auf korrekte Zeichensetzung geachtet wird, sollte einem aber klar sein.
Ja, das meine ich ja da meine Seminararbeit nicht perfekt ist. Aber fällt man schon alleine wegen formalen Fehlern durch? Frau von der Leyen hat eine Doktorarbeit mit 62 (!!) Seiten geschrieben und sogar dabei noch beschissen. Bei mir geht es um eine Seminararbeit in einem Bachelorstudium.
 
#23
Die formalen Dinge machen um die 50 % aus. Man bekommt nach dem Seminar ein Bewertungsformular mit den einzelnen Kriterien und wie man in der jeweiligen Kategorie abgeschnitten hat. Ist man formal korrekt, hat man somit fast schon bestanden.
 
#24
Die formalen Dinge machen um die 50 % aus. Man bekommt nach dem Seminar ein Bewertungsformular mit den einzelnen Kriterien und wie man in der jeweiligen Kategorie abgeschnitten hat. Ist man formal korrekt, hat man somit fast schon bestanden.
50% halt ich jetzt für sehr grob geschätzt. Viele die formal perfekt waren haben trotzdem nur eine 4,0 bekommen. Also formal 3,0, Inhalt 5,0 und man hat dann unter dem Strich eine 4,0?
 
#26
Die formalen Dinge machen um die 50 % aus. Man bekommt nach dem Seminar ein Bewertungsformular mit den einzelnen Kriterien und wie man in der jeweiligen Kategorie abgeschnitten hat. Ist man formal korrekt, hat man somit fast schon bestanden.
Bitte nicht denken ich wehre mich nun gegen Deine Kritik. Die ist mir sehr wichtig und ich nehme sie zur Kenntnis. Wenn das aber wirklich stimmt mit den 50% warum steht dann davon nirgends etwas? Und selbst wenn, wie gesagt: Seminararbeit in einem Bachelorstudium.
 
#28
Die Seminararbeit soll Dich ja auf die BA vorbereiten. Viele (ich auch) haben vorher nie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben. Deswegen wird dort im Bewertungsbogen genau erklärt, wo Deine Fehler sind. So kann man das in der BA besser machen. Mir hat das schon sehr geholfen und ich habe mein Seminar im September auch nur mit einer 3,3 abgeschlossen.
 
#29
Die Seminararbeit soll Dich ja auf die BA vorbereiten. Viele (ich auch) haben vorher nie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben. Deswegen wird dort im Bewertungsbogen genau erklärt, wo Deine Fehler sind. So kann man das in der BA besser machen. Mir hat das schon sehr geholfen und ich habe mein Seminar im September auch nur mit einer 3,3 abgeschlossen.
Also wir haben bei Prof. Hering auch einen Leitfaden bekommen und dort wird auch auf Formalitäten eingegangen. Aber ich habe mich auf den Inhalt konzentriert. Zum Schluss wurde es dann noch hektisch, weil das eben auch meine erste richtige wissenschaftliche Arbeit war, deshalb die groben formalen Fehler. Inhaltlich konnte mir noch gar keiner ein Feedback geben. Nicht mal Leute die schon einen Master haben. Obwohl das Thema Investitionsrechnung Teil eines jeden BWL Studiums ist. So gesehen müsste meine inhaltliche Leistung nicht ganz verkehrt sein. Aber ich habe gestern nur eine Absage bekommen. Ohne Begründung. Und der Lehrstuhl ist nicht zu erreichen, sofern sich der Professor überhaupt die Mühe macht mir seine konstruktive Kritik zu schildern. Ich hätte es besser gefunden aus Fehlern zu lernen, anstatt einfach durchfallen lassen.
 
#34
Ich habe endlich (!) eine Bestätigung erhalten, dass ich zur Präsenzveranstaltung eingeladen wurde. In der Mail stand noch, dass in den nächsten 14 Tagen weitere Infos per Mail und per Post kommen werden.
 
#41
Hi stef,
habe mal kurz über deine Arbeit drüber geschaut. Kann dir folgende Punkte nennen die mir aufgefallen sind:
- Nummerierung falsch: Deckblatt(gar keine Nummerierung), Inhaltsverzeichnis usw.... in römisch ab der Einleitung mit 1 beginnend arabisch
- in der Einleitung fehlt mir die klare Beschreibung der Problemstellung und Zielsetzung (ist aber subjektiv gesehen)
- zu wenig Literatur( min. 15 Quellen) und pro Seite sollten durchschittlich 5 Zitate seien d.h. insgesamt 5x15 = 75 Zitate
- zu viele Kapitel für diese Arbeit (z.B. könnte die Definiton Investitionsrechnung und unvollkommener Kapitalmarkt in die Einleitung eingebaut werden) mein Betreuer meinte das für die Seminararbeit höchstens 4 Kapitel genutzt werden sollten, zudem sollte pro Unterkapitel mind. eine halbe Seite geschreiben werden (das habe ich von jemand andere der nicht an der Fernuni Hagen studiert so eingeprägt bekommen)

So das wären jetzt meine ersten Anmerkungen nach einem kurzen überfliegen. Bitte nicht böse nehmen. Es soll konstruktive Kritik seien.
 
#42
Hi stef,
habe mal kurz über deine Arbeit drüber geschaut. Kann dir folgende Punkte nennen die mir aufgefallen sind:
- Nummerierung falsch: Deckblatt(gar keine Nummerierung), Inhaltsverzeichnis usw.... in römisch ab der Einleitung mit 1 beginnend arabisch
- in der Einleitung fehlt mir die klare Beschreibung der Problemstellung und Zielsetzung (ist aber subjektiv gesehen)
- zu wenig Literatur( min. 15 Quellen) und pro Seite sollten durchschittlich 5 Zitate seien d.h. insgesamt 5x15 = 75 Zitate
- zu viele Kapitel für diese Arbeit (z.B. könnte die Definiton Investitionsrechnung und unvollkommener Kapitalmarkt in die Einleitung eingebaut werden) mein Betreuer meinte das für die Seminararbeit höchstens 4 Kapitel genutzt werden sollten, zudem sollte pro Unterkapitel mind. eine halbe Seite geschreiben werden (das habe ich von jemand andere der nicht an der Fernuni Hagen studiert so eingeprägt bekommen)

So das wären jetzt meine ersten Anmerkungen nach einem kurzen überfliegen. Bitte nicht böse nehmen. Es soll konstruktive Kritik seien.
Aber das ist ja alles nur formal. Im Leitfaden steht als Faustformel 1 Quelle pro Seite. Nicht mind. eine Quelle pro Seite.
 
#43
Ich dachte man bekommt einen Abschluss für seine geistige Leistung. Nicht für das Einhalten oberflächlicher Regeln. Das verstehe ich nicht. Was ist dann ein akademischer Abschluss wert? Das ich gezeigt habe: "Ich kann ein ordentliches Inhaltsverzeichnis erstellen"?
 
#47
Ich habe dir ja auch was inhaltliches geschreiben. Z.B. zur Definition Investitionsrechnung.
Was für eine Problemstellung sollte es bei dem Thema "Investitionsrechnung auf dem unvollkommenen Kapitalmarkt" geben? Für mich heißt das Literaturrecherche. Eine Problemstellung lösen, wie z. B. Optimierung von Methoden der Investitionsrechnung sehe ich da nicht. Bin ich also einfach zu dumm?
 
#48
Problemstellung z.B. dass es nicht wie beim vollkommenen Kapitalmarkt einen risikolosen Zins gibt der als Kalkulationszins angesetzt werden kann. Das hast du ja auch im weiteren Verlauf angesprochen. Ich hätte es in die Einleitung genommen. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung. Darüber kann man natürlich diskutieren.
 
#49
Problemstellung z.B. dass es nicht wie beim vollkommenen Kapitalmarkt einen risikolosen Zins gibt der als Kalkulationszins angesetzt werden kann. Das hast du ja auch im weiteren Verlauf angesprochen. Ich hätte es in die Einleitung genommen. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung. Darüber kann man natürlich diskutieren.
Das ist ein Post der mich ehrlich gesagt etwas aufmuntert. Das meine Arbeit nicht perfekt ist weis ich. Ich wäre schon zufrieden wenn mir jemand bestätigen könnte das ich bestanden hätte, wenn es in der Arbeit keine formalen Fehler gegeben hätte.
 
#50
Ob du dann bestanden hättest oder nicht kann die keiner bestätigen, weil das subjektive Auslegung ist. Aber wie oben schon beschreiben ist Form 50% der Arbeit. Da sollte man sich sehr bemühen. Ich würde sagen, wenn man penibel auf die Form geachtet hat, dann müsste man schon vollkommen über ein anderes Thema(als komplett neben her) schreiben um nicht zu bestehen.
 
#51
Ich lese in diesen blogs, daß hier Seminararbeiten ohne Begründung mit "Nicht bestanden" zurückgeschickt werden. Was sagt die Universitätsleitung hierzu ? Worin liegt die konkrete Lehrleistung von Herrn "Prof." Hering außer dem Verschicken von Lehrbriefen ? Sind die Lehrbriefe fehlerfrei ? Er ist ja auch für den Lehrstuhl Steuerrecht verantwortlich. Wie sind die durchschnittlichen Durchfallquoten und Durchschnittsnoten in den einzelnen Fächern von "Prof. Hering" ? Wie bewertet ihr sein Engagement ?
 
#52
Ich lese in diesen blogs, daß hier Seminararbeiten ohne Begründung mit "Nicht bestanden" zurückgeschickt werden. Was sagt die Universitätsleitung hierzu ? Worin liegt die konkrete Lehrleistung von Herrn "Prof." Hering außer dem Verschicken von Lehrbriefen ? Sind die Lehrbriefe fehlerfrei ? Er ist ja auch für den Lehrstuhl Steuerrecht verantwortlich. Wie sind die durchschnittlichen Durchfallquoten und Durchschnittsnoten in den einzelnen Fächern von "Prof. Hering" ? Wie bewertet ihr sein Engagement ?
Ich kann das Engagement von Prof. Hering nicht bewerten und ich will mich auch nicht mit ihm vergleichen. Mein Kritikpunkt ist die Absage komplett ohne Begründung. Wenn Fehler angekreidet werden, dann bitte so das die Kritik schlüssig nachvollziehbar ist und der Betreffende etwas daraus lernen kann. Ich kann diesbezüglich nur für mich sprechen und einen Vergleich zu anderen Studenten eines Bachelorstudiums ziehen. Und da sollte man sich nichts vor machen: 90% der Studenten studieren weil sie hinterher auf dem Arbeitsmarkt durch den Abschluss einen Wettbewerbsvorteil haben möchten und nicht um pro Jahr mindestens 4 wissenschaftliche Texte in irgendeinen Fachzeitschriften zu veröffentlichen. Ich arbeite schon viel zu lange als Werkstudent und dort muss ich Akademikern zeigen wie die Programme und die Geschäftsprozesse in der Firma funktionieren. Und die bekommen fünfstellige Gehälter. Ich dachte immer wer mehr verdient kann auch mehr. Jetzt weis ich das das nicht so ist.
 
#53
Die Bedeutung der Formalien wird oft unterschätzt.
Es gibt da eine sachliche und eine unsachliche Ebene.
Auf der Sachebene muss man sich klar machen, worauf die Seminar/Abschlussarbeit vorbereiten soll - nämlich auf die Promotion. Ziel ist nicht, dass da großartig wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, sondern das sauberes wissenschaftliches Arbeiten gelernt wird. Einen fachlichen Fehler kann ich einem Studenten im vierten oder sechsten Semster verzeihen, das kann der unter Umständen gar nicht wissen, einen formalen Fehler verzeihe ich nicht, das kann der nämlich besser. Was ich damit sagen will, ist dass bei fachlichen Schwächen vielleicht ein Auge zugedrückt wird, bei formalen Mängeln auf jeden Fall nicht.
Auf der eher weniger sachlichen Ebene, muss man sich überlegen, wie es auf einen Prüfer wirkt, wenn er eine Arbeit auf dem Tisch liegen hat, in der schon formale Vorgaben nicht eingehalten werden. Das macht einen schlampigen Eindruck, das ist so wie wenn man zu spät und in Badelatschen zum Vorstellungsgespräch erscheint. Da schaut der dann inhaltlich natürlich dreimal so genau hin.

Ich hab mir Deine Arbeit jetzt nicht angeschaut, aber guck sie Dir nochmal selbstkritisch durch, und dann frag halt mal beim Lehrstuhl nach ob Du noch eine Begründung kriegen kannst.
Die Seminaranmeldung läuft übrigens heute noch bis 0:00 Uhr
 
#54
@stef_land1985:
Hi und sorry, dass ich erst so spät antworte. Darf ich fragen, ob Du während der Bearbeitungszeit eine Gliederung an deinen Betreuer schicken und diese besprechen musstest?

Ich hatte das Thema "Zu unsicherheitsverdichtenden Verfahren in der Investitionstheorie
– Überblick und kritische Würdigung". Ich bin bei dem Thema zunächst ausgegangen, dass ich (wie das Thema halt lautet) einen Überblick über die verschiedenen Verfahren geben und diese dann anschließend beurteilen soll. Meine Gliederung hatte zu Beginn 21 Kapitel inkl. Unterkapitel. Die musste ich meinem Betreuer schicken. Am Telefon wurden meine Gliederung und ich gleichermaßen auseinandergenommen, was mich extrem deprimiert hat, da ich zu dem Zeitpunkt bereits einen Monat in Literaturrecherche gesteckt hatte. Die Gliederung oder das, was ich vor hatte, waren schlicht weg zu viel für eine nur 15-seitige Seminararbeit. Mein Betreuer meinte, ich soll mich auf wenige bestimmte Verfahren konzentrieren, diese aber dann sehr ausführlich erklären und miteinander vergleichen. Ich habe zusätzlich noch ein Zahlenbeispiel mit eingebaut. Ich hatte neben der angegebenen Literatur auch noch gezielt nach Fachzeitschriften und Papers gesucht.

Ich habe mir mal dein Inhaltsverzeichnis grob angeschaut und finde persönlich, dass Du zu viele Modelle in deine Seminararbeit aufgenommen hast. Diese kannst Du aber nicht auf nur 15 Seiten ausführlich erklären. Daher fallen deine Unterkapitel teilweise sehr kurz aus. Ich habe mir während der Bearbeitung den Leitfaden gefühlt 1000-mal durchgelesen und glaube, dass Prof. Hering/ sein Lehrstuhl SEHR viel wert auf die formale Gestaltung legt. Kann daher sein, dass die diversen formalen Schnitzer umso schwerer bei der Bewertung wiegen. Inhaltlich kann ich erstmal nichts zu deiner Seminararbeit sagen.
 
#55
Eine "Nicht-Bestanden" ohne Begründung - ungeachtet um welche Art von Fehler es sich hierbei handelt, ist ein Fall für die Universitätsleitung sowie für das Kultusministerium. Jede Universität und Hochschule unterliegt den selben Rechten und Pflichten. Hier wird das Recht des Studenten auf eine Beurteilung seiner Leistung offensichtlich verweigert. Die Universität kommt damit ihren Pflichten nicht mehr nach.
 
#57
@stef_land1985:
Hi und sorry, dass ich erst so spät antworte. Darf ich fragen, ob Du während der Bearbeitungszeit eine Gliederung an deinen Betreuer schicken und diese besprechen musstest?

Ich hatte das Thema "Zu unsicherheitsverdichtenden Verfahren in der Investitionstheorie
– Überblick und kritische Würdigung". Ich bin bei dem Thema zunächst ausgegangen, dass ich (wie das Thema halt lautet) einen Überblick über die verschiedenen Verfahren geben und diese dann anschließend beurteilen soll. Meine Gliederung hatte zu Beginn 21 Kapitel inkl. Unterkapitel. Die musste ich meinem Betreuer schicken. Am Telefon wurden meine Gliederung und ich gleichermaßen auseinandergenommen, was mich extrem deprimiert hat, da ich zu dem Zeitpunkt bereits einen Monat in Literaturrecherche gesteckt hatte. Die Gliederung oder das, was ich vor hatte, waren schlicht weg zu viel für eine nur 15-seitige Seminararbeit. Mein Betreuer meinte, ich soll mich auf wenige bestimmte Verfahren konzentrieren, diese aber dann sehr ausführlich erklären und miteinander vergleichen. Ich habe zusätzlich noch ein Zahlenbeispiel mit eingebaut. Ich hatte neben der angegebenen Literatur auch noch gezielt nach Fachzeitschriften und Papers gesucht.

Ich habe mir mal dein Inhaltsverzeichnis grob angeschaut und finde persönlich, dass Du zu viele Modelle in deine Seminararbeit aufgenommen hast. Diese kannst Du aber nicht auf nur 15 Seiten ausführlich erklären. Daher fallen deine Unterkapitel teilweise sehr kurz aus. Ich habe mir während der Bearbeitung den Leitfaden gefühlt 1000-mal durchgelesen und glaube, dass Prof. Hering/ sein Lehrstuhl SEHR viel wert auf die formale Gestaltung legt. Kann daher sein, dass die diversen formalen Schnitzer umso schwerer bei der Bewertung wiegen. Inhaltlich kann ich erstmal nichts zu deiner Seminararbeit sagen.
Danke für die Kritik. Vielleicht hilft mein Negativbeispiel auch anderen damit wir alle irgendwann einen Abschluss haben ;-)
 
#58
Hallo Stefan,
ich habe mal die erste Seite versucht zu korrigieren.
Stell Dir mal einen Doktoranden vor, der eh schon zu wenig Zeit hat, und der bekommt eine Arbeit mit Deiner Fehlerquote vorgesetzt (Siehe Anhang).
Du disqualifizierst Dich durch die Menge an Fehlern m.E. selber.
Hat die Arbeit niemand Korrektur gelesen? Mit welcher Software hast du geschrieben, und warum hast Du die Trennungen nicht überprüft?
Inhaltlich kann ich nichts dazu sagen, aber formal stimmts einfach nicht. Sorry.
Aber: Besser jetzt, als in der Abschlussarbeit.
Noch ein Tip: Finde jemanden, der Deine Arbeit durchliest. Vielleicht hättest Du mit einer ordentlichen Korrektur sogar bestanden - aber das ist ja nun leider zu spät.

Grüße
 

Anhänge

#59
Ist "Prof." Hering mit dem Thema "Seminararbeit" auch betraut oder überläßt er das ausschließlich seinen Hilfskräften ? Die Blogs vermitteln jedenfalls diesen Eindruck. Das würde so einiges erklären.
 
#62
Hallo Stefan,
ich habe mal die erste Seite versucht zu korrigieren.
Stell Dir mal einen Doktoranden vor, der eh schon zu wenig Zeit hat, und der bekommt eine Arbeit mit Deiner Fehlerquote vorgesetzt (Siehe Anhang).
Du disqualifizierst Dich durch die Menge an Fehlern m.E. selber.
Hat die Arbeit niemand Korrektur gelesen? Mit welcher Software hast du geschrieben, und warum hast Du die Trennungen nicht überprüft?
Inhaltlich kann ich nichts dazu sagen, aber formal stimmts einfach nicht. Sorry.
Aber: Besser jetzt, als in der Abschlussarbeit.
Noch ein Tip: Finde jemanden, der Deine Arbeit durchliest. Vielleicht hättest Du mit einer ordentlichen Korrektur sogar bestanden - aber das ist ja nun leider zu spät.

Grüße
Es war meine erste richtige wissenschaftliche Arbeit. Und ich habe mich zu 90% auf den Inhalt konzentriert, weil ich so naiv war zu glauben das es darauf ankommt.
 
#63
Und das Punkt und Kommafehler in der Wissenschaft wichtiger sind als der Inhalt hätte ich nicht gedacht. Bekommen die Manager/Akademiker deshalb fünfstellige Gehälter weil sie die Rechtschreibung perfekt beherrschen? Wenn das so ist wundert mich die Finanzkrise nicht.
 
#67
Und das Punkt und Kommafehler in der Wissenschaft wichtiger sind als der Inhalt hätte ich nicht gedacht.
Das ist aber nicht alles..... Sätze nehmen im Verlauf eine andere Wendung, Plural steht, wo Singular erwartet.... man hat den EIndruck, Du hast das g'schwind hingeschrieben und selber nicht noch mal durchgelesen. Da wäre Dir bestimmt das ein oder andere aufgefallen.
Der Schreibstil hat m.E. auch etwas mit dem Respekt vor dem Leser zu tun.
Hier in Foren (insbesondere ohne Bearbeitungsfunktion) mag das was anderes sein, aber ein Artikel, mit dem Du Dich präsentierst, darf das eben alles nicht sein.
Ich denke, ein paar Kommafehler und ein paar wenige Rechtschreib-Typos hätten nichts ausgemacht, aber die z.T. inhaltliche Unkonzentriertheit hat in der Summe dann zur Ablehnung geführt.
Ganz wichtig ist auch die vom Lehrstuhl vorgegebene Zitierweise zu befolgen.
Harvard-Zitation ist Deine m.E. nicht... welche Vorgaben gibt der Lehrstuhl?

Noch ein kleines Beispiel von Seite 17:
Mit diesem Kapitalwert und der und Satz 25 bei HERING, kann das Kapitalwertkriterium auch auf dem unvollkommenen Kapitalmarkt angewendet werden.
Der Satz ist leider nicht verständlich, der Verweis nicht korrekt.
Noch 'ne Kleinigkeit:
S.10: Vollständige Finanzpläne haben üblicherweise eine Form wie in Abbildung 1 dargestellt:
Ist aber Abbildung 2.....
Daß Du in den Footnotes mal mit mal ohne "Vgl." zitierst, wurde ja schon erwähnt.
MUSS aber konsistent sein!

Mach Dir keinen Stress, lerne aus diesen Fehlern, wähl am besten einen anderen Lehrstuhl für die nächste Seminararbeit... hoffentlich hast Du Dich (wie oben bemerkt) noch mal um ein neues Seminar beworben. Dann verlierst Du nur ein Semester und nicht zwei.
Grüße
 
#68
Das ist aber nicht alles..... Sätze nehmen im Verlauf eine andere Wendung, Plural steht, wo Singular erwartet.... man hat den EIndruck, Du hast das g'schwind hingeschrieben und selber nicht noch mal durchgelesen. Da wäre Dir bestimmt das ein oder andere aufgefallen.
Der Schreibstil hat m.E. auch etwas mit dem Respekt vor dem Leser zu tun.
Hier in Foren (insbesondere ohne Bearbeitungsfunktion) mag das was anderes sein, aber ein Artikel, mit dem Du Dich präsentierst, darf das eben alles nicht sein.
Ich denke, ein paar Kommafehler und ein paar wenige Rechtschreib-Typos hätten nichts ausgemacht, aber die z.T. inhaltliche Unkonzentriertheit hat in der Summe dann zur Ablehnung geführt.
Ganz wichtig ist auch die vom Lehrstuhl vorgegebene Zitierweise zu befolgen.
Harvard-Zitation ist Deine m.E. nicht... welche Vorgaben gibt der Lehrstuhl?

Noch ein kleines Beispiel von Seite 17:
Mit diesem Kapitalwert und der und Satz 25 bei HERING, kann das Kapitalwertkriterium auch auf dem unvollkommenen Kapitalmarkt angewendet werden.
Der Satz ist leider nicht verständlich, der Verweis nicht korrekt.
Noch 'ne Kleinigkeit:
S.10: Vollständige Finanzpläne haben üblicherweise eine Form wie in Abbildung 1 dargestellt:
Ist aber Abbildung 2.....
Daß Du in den Footnotes mal mit mal ohne "Vgl." zitierst, wurde ja schon erwähnt.
MUSS aber konsistent sein!

Mach Dir keinen Stress, lerne aus diesen Fehlern, wähl am besten einen anderen Lehrstuhl für die nächste Seminararbeit... hoffentlich hast Du Dich (wie oben bemerkt) noch mal um ein neues Seminar beworben. Dann verlierst Du nur ein Semester und nicht zwei.
Grüße
Ich finde es super wie ihr mitmacht. Ich habe aus diesem Fehlversuch und euren Posts sehr viel gelernt! Ich habe mich gestern noch für Seminare beworben. Ich bin wohl zu naiv an die Sache rangegangen. Vielleicht lernen auch andere aus meinen Fehlern.
 
#69
Ich habe noch eine Frage zur Präsenzphase an der ich wie jeder weis nicht teilnehmen darf: Muss man die Literatur die für die Präsenzphase durchzuarbeiten ist (also ich meine die Liste mit den durchzuarbeitenden Büchern) inhaltlich komplett durchdringen?
Muss man für die Präsenzphase beispielsweise auch das Verfahren "Chance-Constrained Programming" (vgl. HERING, Th. 2008. Investitionstheorie, S. 302) beschreiben können obwohl man das Thema "Bewertung von jungen Unternehmen" hatte?
 
#70
Also die Verblüffung von gestern das ich tatsächlich durchgefallen bin .....
....Zur konstruktiven Kritik habe ich meine Seminararbeit hier veröffentlicht.
Neben den hier schon vorgebrachten zahlreichen Formfehlern sind mir noch zwei Dinge aufgefallen: Das sehr magere Literaturverzeichnis (1 Quelle pro Seite ist die absolute Untergrenze, besonders wenn man ein Werk mehrfach zitiert reicht dies absolut nicht !) und die dadurch teilweise fehlende Untermauerung von Behauptungen durch Literatur. In wissenschaftlichen Arbeiten besonders wenn es sich um Einstiegsarbeiten (Seminararbeiten) handelt, gilt : Behauptung bzw. Argument und dann aufzeigen, wer die Behauptung unterstützt.

Beispiel: Auf unvollkommenen Kapitalmarkt unter Sicherheit bestehen Informationsasymmetrien zwischen den Marktteilnehmern...Wer sagt das ????

Auch immer begründen warum Du ein Argument, Modell,Formel etc. benutzt und nicht etwas anderes oder warum du zu einem anderem Modell etc. wechselst.

Beispiel: In Kapitel 3 wird ein unvollkommener, unbeschränkter Kapitalmarkt unterstellt und ab Kapitel 4 wird der unvollkommene, beschränkte Kapitalmarkt angenommen...Warum ?????

Gerade Lehrstühle wie z. B. die vom Fisch namens Hering legen großen Wert auf wissenschaftliche Strenge und exaktes wissenschaftliches Arbeiten.

Eine Arbeit mit zu vielen Formfehlern führt bei vielen Lehrstühlen automatisch zum Nichtbestehen, aber eine Arbeit die sich zu 100% an die Formalvorgaben hält, führt nicht automatisch zum Bestehen. Es gibt keine "Prozentregel" nach dem Motto 50 % Form und 50 % Inhalt...

Also meine Tipps nochmal zusammengefasst:

1. Literatur, Literatur, Literatur......!!
2. Exaktes wissenschaftliches Arbeiten !!
3. Absolute Formtreue !!
4. UNBEDINGT die Arbeit jemanden zum Korrekturlesen geben !! Notfalls dafür bezahlen, das ist nicht verboten !! Du musst nur die Arbeit eigenständig erstellen !!

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Gruss
Martin

P.S. Das soll jetzt hier keine Angeberei sein: Seminar 1,3, BA-Arbeit 1,3 wegen Beherzigung meiner eigenen Tipss .... :rolleyes:
 
#71
Neben den hier schon vorgebrachten zahlreichen Formfehlern sind mir noch zwei Dinge aufgefallen: Das sehr magere Literaturverzeichnis (1 Quelle pro Seite ist die absolute Untergrenze, besonders wenn man ein Werk mehrfach zitiert reicht dies absolut nicht !) und die dadurch teilweise fehlende Untermauerung von Behauptungen durch Literatur. In wissenschaftlichen Arbeiten besonders wenn es sich um Einstiegsarbeiten (Seminararbeiten) handelt, gilt : Behauptung bzw. Argument und dann aufzeigen, wer die Behauptung unterstützt.

Beispiel: Auf unvollkommenen Kapitalmarkt unter Sicherheit bestehen Informationsasymmetrien zwischen den Marktteilnehmern...Wer sagt das ????

Auch immer begründen warum Du ein Argument, Modell,Formel etc. benutzt und nicht etwas anderes oder warum du zu einem anderem Modell etc. wechselst.

Beispiel: In Kapitel 3 wird ein unvollkommener, unbeschränkter Kapitalmarkt unterstellt und ab Kapitel 4 wird der unvollkommene, beschränkte Kapitalmarkt angenommen...Warum ?????

Gerade Lehrstühle wie z. B. die vom Fisch namens Hering legen großen Wert auf wissenschaftliche Strenge und exaktes wissenschaftliches Arbeiten.

Eine Arbeit mit zu vielen Formfehlern führt bei vielen Lehrstühlen automatisch zum Nichtbestehen, aber eine Arbeit die sich zu 100% an die Formalvorgaben hält, führt nicht automatisch zum Bestehen. Es gibt keine "Prozentregel" nach dem Motto 50 % Form und 50 % Inhalt...

Also meine Tipps nochmal zusammengefasst:

1. Literatur, Literatur, Literatur......!!
2. Exaktes wissenschaftliches Arbeiten !!
3. Absolute Formtreue !!
4. UNBEDINGT die Arbeit jemanden zum Korrekturlesen geben !! Notfalls dafür bezahlen, das ist nicht verboten !! Du musst nur die Arbeit eigenständig erstellen !!

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Gruss
Martin

P.S. Das soll jetzt hier keine Angeberei sein: Seminar 1,3, BA-Arbeit 1,3 wegen Beherzigung meiner eigenen Tipss .... :rolleyes:
Danke für Deine Kritik. Das hilft mir sehr
 
#72
Gern geschehen !

Dieses System "Wer sagt das" und "Warum" konsequent durchziehen, Wissenschaft ist halt weniger kreatives Arbeiten sondern mehr Abschreiben (Ich weiß, ganz böse Behauptung.. Wer sagt das ? Ich und eine Menge von Docteres und Professores die ich hier nicht alle aufzählen kann. :sneaky:)

Und noch etwas habe ich vergessen: Diejenige Person, die deine Arbeit Korrektur liest, sollte schon vom Fach (Wiwi) sein, also nicht die liebe Omi in der Nachbarschaft, die mal Deutschlehrerin war...

Alles Gute für das nächste mal...wird schon klappen....und bei der BA-Arbeit dann nicht die alten Fehler wiederholen !
 
#73
Neben den hier schon vorgebrachten zahlreichen Formfehlern sind mir noch zwei Dinge aufgefallen: Das sehr magere Literaturverzeichnis (1 Quelle pro Seite ist die absolute Untergrenze, besonders wenn man ein Werk mehrfach zitiert reicht dies absolut nicht !) und die dadurch teilweise fehlende Untermauerung von Behauptungen durch Literatur. In wissenschaftlichen Arbeiten besonders wenn es sich um Einstiegsarbeiten (Seminararbeiten) handelt, gilt : Behauptung bzw. Argument und dann aufzeigen, wer die Behauptung unterstützt.

Beispiel: Auf unvollkommenen Kapitalmarkt unter Sicherheit bestehen Informationsasymmetrien zwischen den Marktteilnehmern...Wer sagt das ????

Auch immer begründen warum Du ein Argument, Modell,Formel etc. benutzt und nicht etwas anderes oder warum du zu einem anderem Modell etc. wechselst.

Beispiel: In Kapitel 3 wird ein unvollkommener, unbeschränkter Kapitalmarkt unterstellt und ab Kapitel 4 wird der unvollkommene, beschränkte Kapitalmarkt angenommen...Warum ?????

Gerade Lehrstühle wie z. B. die vom Fisch namens Hering legen großen Wert auf wissenschaftliche Strenge und exaktes wissenschaftliches Arbeiten.

Eine Arbeit mit zu vielen Formfehlern führt bei vielen Lehrstühlen automatisch zum Nichtbestehen, aber eine Arbeit die sich zu 100% an die Formalvorgaben hält, führt nicht automatisch zum Bestehen. Es gibt keine "Prozentregel" nach dem Motto 50 % Form und 50 % Inhalt...

Also meine Tipps nochmal zusammengefasst:

1. Literatur, Literatur, Literatur......!!
2. Exaktes wissenschaftliches Arbeiten !!
3. Absolute Formtreue !!
4. UNBEDINGT die Arbeit jemanden zum Korrekturlesen geben !! Notfalls dafür bezahlen, das ist nicht verboten !! Du musst nur die Arbeit eigenständig erstellen !!

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Gruss
Martin

P.S. Das soll jetzt hier keine Angeberei sein: Seminar 1,3, BA-Arbeit 1,3 wegen Beherzigung meiner eigenen Tipss .... :rolleyes:
Vielen Dank für Deine Tipps! Das hilft mir sehr weiter. Ich bin wirklich viel zu blauäugig an diese Sache herangegangen. Ich meine, hätte ich dafür was ich als Seminararbeit abgegeben habe in der Schule in der 13 Klasse dafür eine gute oder schlechte Note bekommen? Mir ist schon klar das Uni und Schule zwei verschiedene Dinge. Aber ich brauche den Abschluss um einen Job zu bekommen und nicht um Professor zu werden. Das habe ich echt geglaubt das Prof. Hering das genauso sieht, denn: Als Bachelor kann man froh sein wenn man nach 5-10 Jahren auf ein Jahresbrutto von ca. 50.000 Euro kommt, falls es überhaupt jemals so viel wird.
 
#75
Als ob es allein auf den Abschluss ankommt...aber wenn Du dieser Meinung bist, dann solltest Du Dich dafür eben beim nächsten Versuch ein bisschen mehr anstrengen.
Ohne Abschluss gehört man zur ökonomisch schwächeren Hälfte der Bevöklerung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und ich habe an anderen Unis Bachelorarbeiten mit 50 Seiten und 13 Quellenangaben gesehen. Und die haben gar nicht mal so schlechte Noten.
 
#76
Ohne Abschluss gehört man zur ökonomisch schwächeren Hälfte der Bevöklerung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und ich habe an anderen Unis Bachelorarbeiten mit 50 Seiten und 13 Quellenangaben gesehen. Und die haben gar nicht mal so schlechte Noten.
Du bist da ein bisschen auf der falschen Schiene. Und ich glaube auch da hängt dein Problem, ich will mal versuchen Dir das zu verdeutlichen:

Als meinetwegen Handwerker (auch ich habe nach Abi zunächst eine Handwerksausbildung gemacht) lernst Du meinetwegen eine Mauer gerade zu mauern und wenn Du Maurer bleibst, bleibt das auch so. Du weißt eine Mauer "zehnmeterfuffzich" mal "dreisiebzich" sind so und so viele Ziegel und mit zwei "Mann" steht "datt Ding" an drei Tagen.

Man könnte das Kennzahlen nennen. Und genauso gehst Du an eine wissenschaftliche Arbeit und so siehst Du auch dein Studium und das spiegelt auch dein Schreibstil nebst Inhalt in deiner Arbeit wieder:

Einsatz für Dich ist so und so viele Klausuren plus x mal Quellen in den Abschlussarbeiten = Bachelor = mindestens 50.000 Kröten Brutto...

Ich habe das jetzt auch überzogen dargestellt, aber in einem Studium sollst Du eben Dir Kompetenzen aneignen, die über die "Milchmädchenrechnungen" hinausgehen.

Ehrlich, ich mein´ DASS jetzt nicht vom hohen Ross herunter, Denk mal darüber nach,was motiviert Dich an deinem Studium, warum machst Du das, WAS willst Du mit dem Abschluss erreichen ?

Mehr Kröten ? Höheres Ansehen beim "Partner" oder in der Gesellschaft ? Oder Anderes ?

Klär´ das mal mit Dir selbst bevor Du an den nächsten Versuch mit der Seminararbeit gehst....
 
#77
Ohne Abschluss gehört man zur ökonomisch schwächeren Hälfte der Bevöklerung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und ich habe an anderen Unis Bachelorarbeiten mit 50 Seiten und 13 Quellenangaben gesehen. Und die haben gar nicht mal so schlechte Noten.
Es mag durchaus Lehrstühle geben, die gerade auf Bachelorniveau auch mal fünf gerade sein lassen. Ich hab mir jetzt mal den Leitfaden von Hering für schriftliche Arbeiten durchgelesen, und zitiere mal:
"Die formale Qualität stellt eine Mindestanforderung dar, damit eine Arbeit überhaupt
zur inhaltlichen Bewertung akzeptiert wird."
Das ist genau die Hürde, an der Du gescheitert bist. Guck bei der nächsten Seminararbeit genau nach, was der Lehrstuhl für Vorgaben macht, und dann halt Dich daran. Wenn der Hering sich schon die Mühe macht, da 19 Seiten zu dichten, kann man sich eigentlich denken das auch Wert darauf gelegt, dass man sich danach richtet.
 
#78
Nachtrag:
Für die Zahl der Quellen gibt es keine Formel, das hängt einfach vom Thema ab. Bei manchen Sachen hat man 1000 Publikationen, bei manchen Themen gibt es nur zwei oder drei.
In der Seminararbeit wird normalerweise erwartet, dass man die Standardliteratur findet und dann noch ausschnittsweise den aktuelleren Forschungsstand und abweichende Meinungen drin hat (Papers).
 
#79
Es mag durchaus Lehrstühle geben, die gerade auf Bachelorniveau auch mal fünf gerade sein lassen. Ich hab mir jetzt mal den Leitfaden von Hering für schriftliche Arbeiten durchgelesen, und zitiere mal:
"Die formale Qualität stellt eine Mindestanforderung dar, damit eine Arbeit überhaupt
zur inhaltlichen Bewertung akzeptiert wird."
Das ist genau die Hürde, an der Du gescheitert bist. Guck bei der nächsten Seminararbeit genau nach, was der Lehrstuhl für Vorgaben macht, und dann halt Dich daran. Wenn der Hering sich schon die Mühe macht, da 19 Seiten zu dichten, kann man sich eigentlich denken das auch Wert darauf gelegt, dass man sich danach richtet.
Sehr schön gesagt. Mehr ist dem eigentlich nicht hinzuzufügen.
 
#80
@stef_land1985 : Du hast die Sache richtig erfaßt. Die Qualität einer Bildungseinrichtung, egal ob Uni oder Hochschule, läßt sich an den Abschlußnoten, Abschlußquoten, Studienverweildauer und am positiven Feedback der Absolventen ablesen, was wiederum vom persönlichen Einsatz und der Qualifikation des Lehrpersonals abhängig ist. Eine gute Hochschule wird stets darum bemüht sein, seine Studenten bestmöglich zu unterstützen. Studenten sind immer auch "Kunde" und SPRACHROHR nach außen. Ein Prof. möchte ja vielleicht auch mal an eine andere Uni wechseln und das könnte schwierig werden, wenn unter seiner Verantwortung überwiegend schlechte Leistungen erzielt werden und/oder von unzureichender Kommunikation mit den Studenten berichtet wird. Ein bloßer Verweis auf 19seitige Richtlinien und keinerlei sonstige Unterstützung durch den Lehrstuhl während der Erstellung der Arbeit, wie es in Deinem Fall scheinbar zutrifft, ist selbstsprechend.
 
#81
@stef_land1985 : Du hast die Sache richtig erfaßt. Die Qualität einer Bildungseinrichtung, egal ob Uni oder Hochschule, läßt sich an den Abschlußnoten, Abschlußquoten, Studienverweildauer und am positiven Feedback der Absolventen ablesen, was wiederum vom persönlichen Einsatz und der Qualifikation des Lehrpersonals abhängig ist.
Ja alles schön und gut...aber müssen die Studenten nicht auch etwas dafür tuen ?



[COLOR=#000000]Das tut doch die Fernuni und die allermeisten Lehrstühle ! Ausnahmen bestätigen da eher die Regel.

Ich will mal eine unvollständige Aufzählung beginnen: Es gibt die Studien- bzw. Regionalzentren mit den entsprechenden Veranstaltungen, [B]oft[/B] hatte ich am Wochenende Veranstaltung zur Klausurvorbereitung, während meines Seminars und meiner BA-Arbeit standen mir meine Betreuer auch abends nach 21:00 Uhr zur Verfügung, das habe ich auch von vielen anderen Kommilitonen gehört....

[B]Nur[/B], man muss das Angebot auch annehmen, dazu gehört auch [B]Eigeninitiative[/B]. Ans Händchen nehmen gibt´s im Kindergarten und vielleicht noch in der Grundschule. Leute, die Fernuni ist eine [B]Universität[/B], dort wird eine gewisse "Problemlösungskompetenz" seitens der Studierenden erwartet.[/COLOR]

[QUOTE="Einstein, post: 1162550, member: 28277"][USER=41661] Ein Prof. möchte ja vielleicht auch mal an eine andere Uni wechseln und das könnte schwierig werden, wenn unter seiner Verantwortung überwiegend schlechte Leistungen erzielt werden und/oder von unzureichender Kommunikation mit den Studenten berichtet wird.
[/QUOTE]

[COLOR=#000000]Och, um einen Ruf an eine andere Uni zu bekommen zählen andere Dinge. Es ist sehr selten, dass bei einem Prof nur schlechte Leistungen erzielt werden.....[/COLOR]

[QUOTE="Einstein, post: 1162550, member: 28277"][USER=41661]Ein bloßer Verweis auf 19seitige Richtlinien und keinerlei sonstige Unterstützung durch den Lehrstuhl während der Erstellung der Arbeit, wie es in Deinem Fall scheinbar zutrifft, ist selbstsprechend.
[/QUOTE][/user][/user]

Wir sind wieder beim Händchenhalten. Ich darf doch von einem angehenden Akademiker erwarten, dass er sich zunächst mit den "Regeln", nach denen er eine wissenschaftliche Leistung erbringen soll, eigenständig vertraut macht.

Leute, ich weiß, ich gebe hier den Unsymp. Aber nochmal, die Fernuni ist eine Uni. Dort werden bestimmte Kompetenzen vermittelt und zum Ende des Studiums sollten einige dieser Kompetenzen vorhanden sein, deshalb stehen Seminar- und Abschlussarbeiten auch am Ende des Studiums.

Ohne dem Threadersteller @stef_land1985 zu Nahe treten zu wollen: Er hat schon mal nicht die Grundregeln beachtet, nachdem die ganze Chose läuft. Das Durchlesen und Beachten der 19 Seiten Richtlinien hätte schon mal den Erfolg möglich gemacht. Und dies muss man als angehender Akademiker auf die Reihe kriegen ! Der verliehene akademische Titel soll ja einen gewissen "Wert" haben, sonst zahlt kein Arbeitgeber "ab 50.000" aufwärts.
 
#82
Nein, hat er meiner Meinung nach überhaupt nicht.

So eine "wissenschaftliche Arbeit" abzuliefern ist in meinen Augen einfach eine Frechheit.

Seminare sind für alle Beteiligten zu einem nicht unerheblichen Anteil immer lästige Pflicht. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind dabei nicht zu erwarten, eine Rolle spielen vielmehr das Üben wissenschaftlichen Arbeitens, wozu gerade auch das Verfassen von wiss. Texten, das Präsentieren und Vortragen gehört. Und auch das Beachten der "üblichen" Regeln, die eben - mehr oder weniger willkürlich und höchst unterschiedlich - vom Lehrstuhl vorgegeben werden. Nun wird es dem Studenten hier sogar noch leicht gemacht, weil die Richtlinien ausführlich vorher bekannt sind.

Aus seinen Beiträgen hier spricht hingegen eine gewisse Arroganz und Anspruchshaltung, die Uni möge ihn auf seinem Weg zum baldigen Kohlescheffeln doch bitte nicht unnötig und allzu lange aufhalten. Und Rechtschreibung werde ja sowieso völlig überbewertet, es reiche schließlich schon, dass er sich überhaupt dazu herablasse, ein paar Buchstaben irgendwie zu Papier zu bringen.

Sorry, aber so geht das nun mal nicht. Mit der Haltung wäre er früher oder später sowieso gescheitert. Für den Korrektor war es einfach, weil die formalen Mängel so gravierend waren, dass es auf den Inhalt gar nicht mehr ankam und er sich das Machwerk gar nicht in aller Ausführlichkeit antun musste. Aber Form und Inhalt korrelieren nun mal - oder sollten es wenigstens. Zumal der Inhalt hier auch in keiner Weise überzeugt.

Wenn es nach der "Kundenzufriedenheit" im akademischen Betrieb ginge, müßte jeder noch so unfähige Student in Minimalzeit mit Spitzennoten irgendwie durchs Studium geleitet werden. Dem ist aber - zum Glück - nicht so. Auch das Aussieben als anderes Extrem gehört zum Studium.

Ich würde da wirklich mal ernsthaft in mich gehen und die innere Einstellung und die eigenen Ansprüche an ein Studium überdenken und mit der Wirklichkeit abgleichen und entsprechend anpassen. Sonst wird das nichts. Jedenfalls nicht ohne die Bereitschaft, Regeln zu akzeptieren und ohne Eigeninitiative. Auch das gehört zu den Kompetenzen, die eigentlich schon vor dem Studium vorhanden sein sollten, spätestens aber hier vermittelt werden. Wenn auch manchmal auf die harte Tour.

Viele Grüße
Frank
 
#84
Sei nicht so hart mit ihm :D !!!

Es gibt viele, die glauben, ein Studium ist so etwas wie ein Allinclusive-Urlaub,..ey..ich zahl´ und dafür müssen die dann springen und ich muss nur am Pool liegen und meinen Drink runterschlürfen während die sexy Blondinen an mir vorüberziehen....

Und wenn das nicht so ist, gibt´s `ne schlechte Bewertung, damit die anderen coolen Typen gewarnt sind.

Übertragen auf das Studium: Ey, ich hab´ mich eingeschrieben und ich schreib´ sogar ein paar Zeilen, zumindest hin- und wieder, aber dafür will ich dann auch ´nen Job mit mindestens 50.000 im Jahr, aber Hallo. Und wenn ich die nich´ krich, seid ihr, Profs, da Schuld für, und dann sorge ich dafür, dass ihr auch nich´ an `ner anderen Uni `nen Job kricht.:cool: Jau, das tu´ich !!
 
#85
In den Unterlagen zum Seminar nächste Woche wird daraufhin gewiesen, dass der Vortrag frei zu halten ist. Ich bin mir unschlüssig wie dies wohl gemeint ist... Bezieht sich dies auf darauf keine PowerPoint Präsentation vorzubereiten oder einen Vortrag (mit PPT) zu halten der möglichst frei (ohne ablesen) gehalten werden soll. Hat hierzu jemand mehr Informationen?
 
#86
Hallo,
ich denke hiermit ist gemeint, dass du dich nicht mit deiner Seminararbeit dahin stellst und einfach alles vorliest. Ppt ist auf jeden fall erlaubt (siehe Anleitung zum Erstellen der Seminararbeit).
 
#89
@stef_land1985 : Eine gute Hochschule wird stets darum bemüht sein, seine Studenten bestmöglich zu unterstützen. Studenten sind immer auch "Kunde" und SPRACHROHR nach außen. Ein Prof. möchte ja vielleicht auch mal an eine andere Uni wechseln und das könnte schwierig werden, wenn unter seiner Verantwortung überwiegend schlechte Leistungen erzielt werden und/oder von unzureichender Kommunikation mit den Studenten berichtet wird.
Diese Meinung über die Profs an der Uni hier muss wohl mehrren Massen Bier entsprungen seind.
Ich wünsche mir das auch, keine Frage. Leider sind die Scripte, Betreuung, Klausur aufbau alles andere als von uns gewüscht bzw. erwartet. Ja es gibt Ausnahmen. Wenn aber die Guten die Ausnahmen sind, so ist das gesamt Konstrukt doch reltaiv wackelig oder?
 
#90
Hallo,

hätte mal ne Frage. Schreib gerade meine SA bei Prof. Hering, hab auch bei der Anmeldung das Kreuz gemacht, ob man gleich anschließend seine BA auch an dem Lehrstuhl schreiben möchte. Weiß jemand, ob bei dem Lehrstuhl von Prof. Hering das machbar bzw. möglich ist. Möchte keine Zeit verlieren, da ich beruflich dringend das Studium abschließen muss?

Danke für eure Hilfe

Gruß
 
#91
Das sollte gehen. Du kannst während der Präsenzphase mit den Betreuern sprechen, und dich vormerken lassen. Die echte Anmeldung muss trotzdem über das Prüfungsamt laufen, zu den gegebenen Zeiträumen.
 
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