SS 09

#4
zu 1b:
muss man bei I1 und I2 zwingend 300 GE unverzinst halten? Die Finanzierung wäre ohne Kassenhaltung mit F1 und F3 möglich... (dann käme man auf +175)

zu 1c:
auch wenn man nur I1 realisiert, kann eine verzinste Anlage über 300 das Ergebnis verbessern (F2 hat eine Verzinsung von 10%, die Anlage bringt 15%). Hat aber keine Auswirkungen auf das Maximalergebnis...
 
#7
zu 1b:
muss man bei I1 und I2 zwingend 300 GE unverzinst halten? Die Finanzierung wäre ohne Kassenhaltung mit F1 und F3 möglich... (dann käme man auf +175)

zu 1c:
auch wenn man nur I1 realisiert, kann eine verzinste Anlage über 300 das Ergebnis verbessern (F2 hat eine Verzinsung von 10%, die Anlage bringt 15%). Hat aber keine Auswirkungen auf das Maximalergebnis...
Habe das auch so gerechnet, aber ist das "nach dem Dean-Modell" erlaubt, dass man bei I1 u. I2 F2 auslässt?
 
#8
Hallo zusammen,

um ehrlich zu sein, habe ich den Sachverhalt übersehen. Bis dato würde ich antworten, dass es sinnvoll ist F2 auszulassen, weil man dadurch anfallende Kapitalkosten sparen kann. (Nach meinem Verständnis wäre das dann eine "nachteilige" Ganzzahligkeit innerhalb der Kredite Ft) Denn die Ganzzahligkeit ist ja gefordert und schlussendlich ist der zu erzielende EW Betrag entscheidend. D.h., dass wenn ein höher EW Betrag so zu erreichen ist, dann ist nicht die rendite der Finanzierung sondern die wirkliche Belastung entscheidend.

Grüße
 
#9
Hallo Mitstreiter,
ich habe eine Frage zu 3f)
Verstehe nicht so recht wieso hier gesagt wird das in t=2 ein Kredit aufgenommen wird und somit i2=10% ist. Wird denn nicht in t=1 ein Kredit i.H.v. 26,3771 aufgenommen und demnach müsste doch i1=10% sein? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch...
Kann mir das jemand erklären?
Grüße
 
#10
Hallo Paperboy,
in t=1 wird ein Kredit in Höhe von 26,3771. Der Kredit stellt in t=1 das Grenzobjekt dar, weil ja Reduktion der Geldanlage auf 20 begrenzt ist und demnach voll ausgeschöpft wird (x(j)max).

Somit ist i2 =10% und nicht i1: C(K)=26,377107-29,0148/1,1=0=Grenzobjekt in t=1
 
#11
zu 1b:
muss man bei I1 und I2 zwingend 300 GE unverzinst halten? Die Finanzierung wäre ohne Kassenhaltung mit F1 und F3 möglich... (dann käme man auf +175)

zu 1c:
auch wenn man nur I1 realisiert, kann eine verzinste Anlage über 300 das Ergebnis verbessern (F2 hat eine Verzinsung von 10%, die Anlage bringt 15%). Hat aber keine Auswirkungen auf das Maximalergebnis...
Hat da jemand eine Meinung zu?
 
#12
Hallo zusammen,

@underpricing ich nehme mal an, dass franthoy grundsätzlich recht hat. also entweder es war eine kleine falle vom lehrstuhl oder so garnicht berücksichtigt, dass jemand auf diese lösung kommt. da wir nicht die musterlösungen haben wird das leider auch schwierig herauszufinden.

ich hätte noch eine frage zu aufgabe 3d - 3f:

die gewünschte auszahlung ist doch eigentlich nur 21.383,07 -> wie ist denn das delta zu 22.452,2193 zu verstehen? freut sich da der alt-investor und steckt es sich in die tasche? theoretisch könnte er ja seinen anteil alpha stern noch weiter reduzieren oder sehe ich das falsch? komme zwar auf die selbe lösung wie alexander aber mich hat das delta zwischen gewünschter auszahlung (EN*) und alpha* x Ausschüttung neu aus dem Konzept gebracht...

Gruß,
Ali
 
#14
Bei 1b schaust du dir die 4 Szenarien an, also nur I1, I1+I2, etc. Danach überlegst du, wie viele Finanzierungsobjekte du brauchst. In anderen Worten: du schaust dir an, ob du die Investitionen in t=0 bezahlen kannst.

I1: benötigt in t=0 500 GE, also reicht das billigste Finanzierungsobjekt F1, welches zufällig genau 500 GE in t=0 einbringt.

I1 + I2: benötigen in t=0 500+500 = 1000 GE. Die Finanzierungsobjekte F1 und F2 bringen gemeinsam in t=0 nur 300+500 = 800GE, also nimmst du auch noch F3 dazu. Damit kommst du aber auf 500+300+500 = 1300 GE in t=0. Du hast also 300GE mehr als du in diesem Szenario (I1 + I2) ausgeben kannst. Voila, das sind deine 300GE Kassenhaltung.

Verständlich?

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Habe aber gleichzeitig auch eine Frage:
Wie kommt man bei 3e zu dem Erwartungswert nach Fusion, also zu den 31137,69?
 
#16
Ja, stimmt. Ich habe mir die Musterlösung angeschaut und da steht:

α=Ertragswert vor Fusion/Ertragswert nach Fusion (privates Grenzobjekt ist immer die Geldanlage, also i immer 5%)
= 21383,066/31137,691551 = 68,6726%

Meine Frage war: Wie kommt man auf diesen Ertragswert nach der Fusion? Mittlerweile hab ich es schon rausgefunden, nämlich durch abzinsen aller EN mit 5%. Eigentlich eh recht simpel.
 
#17
Jetzt weiß ich was du meinst...
Du musst die Ausschüttungen NEU für die ganze Jahre abzinsen...
also :
1489,2673/ 1,05 + 1638,1940/ 1,05^2 usw...dann kommst du auf die 31137...
 
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