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Stellenanzeigen der Fakultät

Ich bin ja etwas verwundert, dass die Fakultät noch nicht mitbekommen hat, dass es LLM gibt.

Bei den Stellenanzeigen (aktuell: Vormbaum und Kubis, Stellenangebote - Rechtswissenschaftliche Fakultät - FernUniversit) wird immer das Staatsexamen verlangt.

Wenigstens der eigene Fachbereich könnte doch ein "oder LLM" anfügen.
 
Na dass die Uni ihre eigenen Abschlüsse nicht mal kennt oder für nicht ausreichend erachtet.
 
ist mir auch schon aufgefallen. Gibt es eine Möglichkeit, das mal zur Sprache zu bringen? über den AStA oder so?
 
Den LL.M. gibt es aber noch gar nicht so lange an der Fernuni. Hat ihn ueberhaupt schon einer in der Tasche? Ich glaube, keiner, oder irre ich mich? Vielleicht liegt es daran?
 
Doch, es gibt schon Hagener Master of Laws: Der Erfolg gibt ihnen Recht - Oktober - Universität - FernUniversit
 
Guten Tag,

Ich möchte das Thema des Threaderstellers gern nochmal aufgreifen!
Ich beschäftige mich seit einiger zeit mit dem Thema Master of laws/Staatsexamen. Ich habe nun die oben erwähnte, durchaus berechtigte Kritik von Bothobull, stichprobenartig nachvollzogen. An dem Zustand hat sich bis heute rein gar nichts geändert!!!

Ich finde es persönlich an Bigotterie nicht zu überbieten, dass eine Universität, die mehr oder weniger erfolgreich versucht die Bologna Reform neben dem traditionellen juristischen Staatsexamen zu etablieren, sich selbst damit ins abseits befördert.

Da wird nun also versucht etwas gleichwertiges neben den, zu Recht kritisierten, Staatsexamen aufzubauen. Es wird damit geworben einen Studiengang geschaffen zu haben, welcher:

grundlegend und interdisziplinär unter Berücksichtigung der gewandelten Anforderungen an den Rechtsberuf Fachkenntnisse und Fertigkeiten vermittel(t), die von der herkömmlichen Juristenausbildung bislang weitestgehend vernachlässigt wurden.

Nur um sich am Ende von den eigenen Lehrstühlen bzw. dessen Professoren selbst konterkarieren zu lassen. Es heißt „Staatsexamen oder einen gleichwertigen Abschluss“ als Voraussetzung. Wobei völlig offen ist, ob hiermit auch die BoL und MoL gemeint sind. Ein selbstbewusstes Auftreten hätte hier zumindest den Hinweis in Klammern gefordert, dass bspw. der MoL als ein solcher gleichwertiger Abschluss anerkannt wird (wenn auch mit guten Noten).
Aber die Lehrstühle wollen bei aller wissenschaftlicher Arbeit anscheinend ihre nationale Reputation nicht einbüßen. Sich vermutlich nicht lächerlich machen als Rechtswissenschaftlicher Lehrstuhl (nur) Bachelor und Master Studenten zu beschäftigen. Es lässt wahrlich tief blicken, wie wenig die hier beworbenen Abschlüsse zählen, wenn selbst die Fernuni Hagen ihre eigenen Abschlüsse intern als nicht ausreichend erachtet.
Das Staatsexamen zählt unter Juristen und bei allen die damit zu tun haben; sei es die Kanzlei, in der Behörde, bei Gericht oder in der Forschung (Uni), am Ende doch mehr. Nicht nur das, es sticht alles andere aus!

Möge man mir, durchaus provokativ, die Antwort auf die Frage geben: Wie wollen die Verantwortlichen den BoL/MoL etablieren, wenn sie ihn selbst verschmähen und bevorzugt auf Volljuristen setzen?

Mit anderen Worten: Für den gehoben oder höheren Dienst in der Verwaltung soll der MoL reichen; um für die FernUni Hagen zu arbeiten nicht...
 
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