Stoffeingrenzung Klausur 2014/15

#5
In BGB IV gibt es keine Eingrenzung ... was soll es da neues geben?! Das wird sich kaum ne Woche vor der Klausur ändern. :rolleyes:

Sachsen Gesaphe stellt meines Wissens die Klausur - also können wir möglicherweise mit etwas mehr ZPO und etwas weniger materiellem Recht rechnen. Aber nichts genaues weiß man nicht.
 
#6
Weiß jemand, was Stoff der Klausur SS 2014 gewesen ist?
Es gibt überhaupt keine Unterlagen zu dem Semester in Moodle dazu. :-( Ist es evtl. ein Hinweis auf etwas?
 
#8
Ups, falsches Forum :ROFLMAO: :ROFL::cool:

Aber in BGB IV kam irgendwas mit Mietrecht dran, wenn ich mich recht erinner. Schau msl hier im Forum, da wurde die Klausur glaube diskutiert
 
#9
Boah, das Forum macht schon wieder total Probleme bei mir...
Also noch mal ein 3. Versuch:

In der letzten Klausur ging es um ne Leistungs- und Feststellungsklage und Mietrecht (Minderung wegen Mangel).

Was uns diesmal erwartet, kann ich absolut nicht einschätzen.
Die o.g. Klagen habe ich einfach mal ausgeschlossen. Und ein VU kommt ja sicherlich auch nicht schin wieder dran?!
 
#11
SS 14 findet sich doch bei den Videoklausurbesprechungen?! Leider lässt mich das Forum die Seite nicht verlinken. Aber wie gesagt, bei den Videoklausurbesprechungen ist sie dabei, erreichbar über Moodle.

Ansonsten schweben wir wohl noch etwas in der Luft - LS Sachsen Gesaphe stellt die Klausur, der Kursbetreuer ist aber ein neuer. Nix genaues weiß man nicht. Hoffen wir das beste und bereiten uns auf das schlimmste vor. ;)
 
#12
Mir ist schon ganz schlecht, wenn ich an morgen denke :(
Meint ihr, dass vielleicht eher Zwangsvollstreckungsrecht drankommt, statt nur Erkenntnisverfahren? Sehr nett wäre es, wenn wie vor einem Jahr mehrer Fragen drankommen würden. War jemand letztes Wochenende bei der Vertiefungsbesprechung vom Lehrstuhl?
Viel Glück und Erfolg euch allen!
 
#14
Ach, Kopf hoch, die kochen auch nur mit Wasser.

Ich verlasse mich auf den Lehrstuhl und hoffe drauf, dass keine materiellrechtlichen Probleme kommen. Und wenn man sich die Klausurbesprechungen so anschaut, dann ist es wohl v.a. wichtig, überhaupt erstmal den richtigen Rechtsbehelf zu finden (so viele gibt's da ja auch nicht). Wenn man da dann den Standard sauber durchgeprüft bekommt, sollte es ja zum Bestehen reichen.

Ich denke darauf kann man sich doch in den letzten zwei Tagen noch konzentrieren.
 
#20
So eine Frechheit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wochenlang Erkenntnisverfahren gepaukt mit der Gesamtheit seiner Probleme und dann so was....
Tut mir leid, ich verstehe den Lehrstuhl nicht...Seit Jahren wird Erkenntnisverfahren abgeprüft...
Aus meiner Sicht vom Prüfer völlig daneben!
 
#22
Hattest du denn eine andere Klausur geschrieben. ?! Ich habe eine Leistungsklage geprüft. Sicherlich musste man da erstmal hinter steigen, weil der Fall mit dem Pfändungs- Überweisungsbeschluss nicht so typisch ist. Aber Aufgabe 1 war aus meiner Sicht Erkenntnisverfahren und Aufgabe 2 Vollstreckung. Ich fand die Klausur aber im ersten Moment auch unübersichtlich. ..
 
#23
Habe auch die erste halbe Stunde gebraucht um herauszufinden, was die eigentlich von mir wollen.

Habe dann eine Leistungsklage in Form der "Einziehungsklage" (s. 167 Skript 3 - das die so heisst habe ich aber leider nicht).
Habe ganz normal Zulässigkeit geprüft, hier hab ich örtliche Zuständigkeit problematisiert da LG Hagen - Sitz der Beklagten Düsseldorf, hier rügeloses Verhandeln, da beide Anwälte nichts einwenden (??); sachlich+, Antrag+ Parteien+, Streitgegenstand+. Habe dann als besondere Zulässigkeitsvss die fehlende Streitverkündung, 841, hab das nach 72 geheilt, da Rechtsstreit noch andauert (??) Dann in der Begründetheit die 829 ff geprüft, aber hier etwas durcheinandergekommen mit der Stundung, da ich hier mit den angegeben Daten nicht zurecht kam. Habe die Klage schlussendlich durchgewunken, war aber wohl eher unbegründet??

Frage 2 ergibt sich ja aus 835, hier hab ich dann das Risiko des Zahlungsausfalls bei Zahlungs statt zum Nennwert und mich für Einziehung ausgesprochen (insgesamt ca 10 Zeilen??)

Keine Ahnung, ob das reichen kann, aber ich denke es wird doch sehr knapp..
 
#24
Ich war mit der heutigen Klausur auch völlig überfordert und wusste nicht so recht, was von mir gewollt wird....da werde ich im September nich mal ran mössen, das war heute definitiv nix!
 
#26
Hmmm ... war doch eine "normale" Leistungsklage - klar gab es in der Zulässigkeit ein paar Probleme und der Ritt durch 829ff. war schon auch recht speziell, aber ich fand die Klausur eigentlich fair.

Ich würde vermuten, dass man mit den absolute Standards (Zuständigkeit, Prozessvoraussetzungen und dann Anspruch entstanden - untergegangen - durchsetzbar) durchaus bestehen kann.

840 hab ich leider nicht gesehen und mich da an 72 ausgetobt (was dann schon bisserl absurd wurde ^^), aber in Summe fand ich es wie gesagt fair und eigentlich auch einfacher als manches, was sonst schon so geprüft wurde.
 
#27
Ich habe auch eine Leistungsklage geprüft...in der Begründetheit habe ich dann geprüft ob die Zwangsvollstreckung wirksam war, denn nur so wäre der Anspruch gegen K begründet. Hat das noch jemand so gemacht?

Ich war aber auch völlig überfordert und hab 45 min gar nichts geschrieben, sodass mir am Schluss natürlich Zeit fehlte...

Was habt ihr bei Aufgabe 2 geschrieben?
 
#29
Bei Aufgabe 1 habe ich nicht geprüft, ob die Zwangsvollstreckung wirksam war. Lt. Bearbeitungshinweis war der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss wirksam. Gegen K wurde ja auch keine ZV betrieben. Das ist ja der Hintergrund der Leistungsklage, es wird ein Leistungsurteil angestrebt gegen K, welches vollstreckt werden kann. Ich bin mir natürlich nicht 100 % sicher, aber das war mein Ansatz....
 
#30
Also ... nach Klausur und Gesprächen danach und ne Nacht drüber schlafen ...

A) Zulässigkeit
I) Zuständigkeit
1) Zivilrechtsweg unproblematisch § 12, 13 GVG
2) Sachliche Zuständigkeit LG § 71 GVG iVm 1 ZPO
3) Örtliche Zuständigkeit: eigentlich D-Dorf, § 17 ZPO, aber rügeloses Verhandeln, § 39 ZPO
4) ZE: LG Hagen zuständig​
II) Allg. Prozessvoraussetzungen
1) Parteifähigkeit, § 50 ZPO
2) Prozessfähigkeit, § 51 ZPO
3) Prozessführungsbefugnis durch Einziehungsermächtigung, § 835I ZPO
4) Postulationsfähigkeit, § 78 ZPO, durch Anwaltsvertretung​
III) Keine entgegenstehende Rechtskraft, § 322 ZPO
IV) Keine entgegenstehende Rechtshängigkeit, § 261 ZPO
V) RSB
VI) ordnungsgemäßer Klageantrag, § 258 ZPO
VII) Streikverkündung, § 841 ZPO
Hier lag wohl einer der Knackpunkte, aber das dürfte nur eine Pflicht im Innenverhältnis zum Vollstreckungsgläubiger sein und nix mit der Zulässigkeit der Klage zu tun haben.
BeckOK: "Der Drittschuldner kann als beklagte Partei keine Rechte daraus ableiten, dass der Gläubiger es unterlassen hat, dem Schuldner den Streit zu verkünden."​
VIII) Ergebnis: Klage zulässig​
B) Begründetheit
I) Anspruch entstanden
1) Einziehungeberechtigung nach § 835 I ZPO?
a) Vorliegen eines Titels und Handeln des funktionell zuständigen Organs? § 829, 828, 764 I ZPO
b) Bestimmte Bezeichnung der gepfändeten Forderung
c) arrestatorium, § 829I1 ZPO
d) Zustellung an Drittschuldner, § 829 III ZPO​
2) Forderung muss bestehen
3) Forderung muss dem Schuldner zustehen, auch noch im Zeitpunkt der Zustellung an den Drittschuldner, § 829 III ZPO --> Stundung unschädlich, Forderung besteht, kann auch bedingt oder noch nicht fällig sein.​
II) Anspruch untergegangen --> Nö.
III) Anspruch durchsetzbar? --> Nö, wegen Stundung, die gegen N wirkt, weil sie zu einem Zeitpunkt vereinbart war, als A noch verfügungsbefugt war
IV) Ergebnis: Anspruch besteht, ist aber nicht durchsetzbar; Klage unbegründet​
C) Ergebnis: Klage zulässig, aber unbegründet, kein Erfolg

So oder so ähnlich ... wo ich nicht so richtig sicher bin, wo die Prüfung der Einziehungsberechtigung (was ich jetzt hier unter "Anspruch entstanden" habe) hin muss. Ich hab es unter der Prozessführungsbefugnis geprüft, das ist sicher falsch. Ggf. müsste man es als Aktivlegitimation als 1. Punkt in der Begründetheit prüfen, aber dann ist ja "Anspruch entstanden" irgendwie auch nur ein Satz, nämlich "s.o., Anspruch besteht".

Und 841 ZPO muss man auch erstmal sehen (hab ich nicht) und dann auch noch wissen oder rumargumentieren, dass das keine Zulässigkeitsvoraussetzung ist bzw. dass sich der Dritte darauf nicht berufen kann. Aber gut, sonst kommt man halt zur Unzulässigkeit der Klage, dürfte ja auch kein Drama sein.

Naja ... jetzt geht das Warten los.
 
#31
Hallo zusammen!
Ich weiß, dass es noch zu früh kommt, aber ich stelle mich schon auf das schlimmste Szenario ein und gehe davon aus, dass ich im SS nochmal an die Klausur ran muss.
Dafür habe ich mir überlegt ein paar Mentoriate zu besuchen. Da ich aus München komme, wird weder hier noch etwas in der Nähe angeboten. Aber in Hagen. Bis vor kurzem hat noch die (ehemalige) Klausurstellerin einen Crashkurs gemacht, der ziemlich gut gewesen sein soll. Jetzt findet der Kurs aber nicht mehr statt. Dann habe ich für dieses Semester ein Angebot von der Fachschaft gefunden. Zwei Kurse je Wochenende mit inhaltlicher Wiederholung des Moduls von RA Christian Kirchhoff und weitere zwei Kurse Falltraining von RA Petra Wilpert. Alles findet in Hagen statt.
Nun zu meiner Frage: hat jemand von Euch über die Kurse und ihre Qualität etwas gehört? Oder sind sie ganz neu?

Da es für mich ein doch sehr weiter Weg dahin ist, würde es mir sehr helfen, wenn ich von Euch ein Feedback zu den Kursen vorab hören würde.
Danke sehr schon mal. :)
 
#32
Ich war im Mentoriat in Karlsruhe, da bekommt man eher einen allgemeineren Überblick, als konkrete Hilfe für die Fallbearbeitung. Also Einstieg/Überblick gut, als hartes Klausurtraining weniger geeignet.

Ich war einmal bei einem anderen FS-Seminar, das war gut. Das hat aber auch der Modulbetreuer gemacht ... Vom Klausurenkurs war ich im vergangenen Semester nicht sonderlich begeistert, für das Geld bekommt man einen Haufen Fallbücher.

Da ja im SS wieder der Lehrstuhl Kubis das Modul betreuen dürfte, würde ich mich zusätzlich auch aufs Schuldrecht stürzen - die Mentoriate in BGB I-III schaden da bestimmt nicht als Wiederholung. Die Klausur ist ja doch immer recht schuldrechtslastig.

Viel Erfolg! Und vielleicht hat's ja doch noch geklappt? Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
 
#35
Die Klausur ist hammergut ausgefallen ...

Sehr gut (1 - 1,5): 10
Gut (1,6 - 2,5): 26
Befriedigend (2,6 - 3,5): 36
Ausreichend (3,6 - 4): 23
Mangelhaft (4,1 - 5): 50
Teilnehmer: 145
Durchschnittsnote: 3,5

Glückwunsch an alle, die bestanden haben!
 
#36
Bin wie erwartet durchgefallen. Hab aber mehr Punkte erhalten, als erwartet ^^
Naja, ich bin über das Erfebnis nicht überrascht, daher ist es nicht so schlimm.
Auf geht's in die 2. Runde...

Glückwunsch an alle, die bestanden haben! :)
 
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