Studium BWL HAgen

S
#1
Hallo
ich interessiere mich für ein BWL -Studium in Hagen. Weiß jemand, ob es möglich ist, das Studium in 4 Jahren (8Semestern) durchzuziehen oder braucht man mindestens 9 Semester (Vollzeitstudium, ca. 40-45 Stunden Lernaufwand monatlich)?
Danke für eure Hilfe
Simon
 
#2
Hi Simon,

wenn Du wirklich 40 Stunden jede Woche dabei bist hast Du das Studium in zwei Jahren komplett durch ... es hängt von Deinem Lernpensum und natürlich auch individuellen Fähigkeiten ab, wenn man doppelt soviel lernt ist man eben doppelt so schnell ....

Viele Grüße,
Sebastian
 
#4
... man muss eben sehen wieviel Energie man in das Studium hineinsteckt ... wenn Du mit 20 Stunden die Woche vier Jahre brauchst, wäre es doch keine absolut verkehrte Überlegung, mit 45 Stunden die Woche zwei Jahre zu brauchen .... Du kannst es wirklich so machen, es hängt alles von Deinem Einsatz ab ... und natürlich auch von Deiner erwünschten Examensnote ... :)
 
#5
Hallo zusammn,
2 Jahre halt ich auch für übertrieben. Es mag sein, daß es möglich ist die Woche 45 Stunden zu lernen ( Ohne einen Fulltimejob der mal eben nebenher läuft!!) Problematisch wird es nur in der Klausurphase. Da bsplw. alle Klausuren des Grundstudiums in einer Woche stattfinden ist man anschließend reif für die Insel.
 
#6
Hallo,

ich kenne ein paar Leute, die zum Beispiel das BWL - Grundstudium in zwei Semestern gemacht haben, man muss einfach jedes Semester fünf Klausuren schreiben (und leider auch bestehen, das ist der schwierigere Teil ... :) ) und dann ist man nach zwei Semestern fertig. Spaß macht das aber nicht immer, kann ich aus eigener Erfahrung sagen ... :)

Viele Grüße,
Sebastian
 
#8
Die Noten waren gut, ich wollte eigentlich nur sagen dass man schon alles irgendwie machen kann wenn man entsprechend viel arbeitet. Man kann das Grundstudium ja auch ohne Probleme in 8 Semestern machen, dann müsste es ja eben auch umgekehrt gehen ... :)
 
#9
Interessant wäre für mich zumindest dann aber noch, in welcher Kombination man die Fächer Deiner Meinung nach bei zwei Semestern belegen sollte.
Ich werde nächstes Smester mit VZ anfangen und das Semester drauf mit TZ weitermachen.
Wäre super, wenn Du mir Deinen Plan mal auflisten könntest.
Ich habe mir überlegt, im ersten mathe i + II, BWL I und III, sowie EDV zu belegen.
Gruß
 
#10
Ich hatte im ersten Semester Mathe, Info, BWL 1-3. Im zweiten dann Statistik, Makro, Mikro, Recht 1+2. Da gibt es aber bestimmt intelligentere Belegungen, wenn man überlegt dass das Vordiplom später sowieso keinen mehr interessiert, könnte man vielleicht im ersten Mathe, Info, BWL 1+2, Recht 1 schreiben und dann im zweiten Statistik, BWL 3, Recht 2, Makro, Mikro schreiben, so dass man durch die Quotenregelung (Ausgleichen) auch ein paar Klausuren bewusst schlecht schreiben kann.
 
#11
Naja, da liege ich doch mit Meiner Belegung gar nciht mal so weit entfernt von der Empfehlung, die Du Dir gerade überlegt hast.
Und Du hast die Klausuren wirklich alle im ersten bestanden ?
Welche Materialien hast Du denn in welchem Fach zusätzlich zur Vorbereitung hinzugezogen ?
 
#12
Eine Bemerkung zum Aufwand: In der ersten Mail des Themas ist von
40-45 Stunden pro Monat die Rede, in der Antwort darauf von 40
Stunden pro WOCHE. Ein kleiner aber feiner Unterschied...

Ich bin selbst auch gerade dabei, mir ein Bild davon zu machen, wieviel
Stoff in einem Semester möglich ist. Die entscheidenden Faktoren dürften
wohl sein:




  • Die eigene Lernfähigkeit und -geschwindigkeit
  • Verfügbare Lernzeit
  • Ggf. berufliche Belastung. Wenn man abends nach einem 10-Stundentag tot ins Bett fällt, dürfte es schon eine Herausforderung sein, nochmal zwei bis drei Stunden konzentriert zu lernen.
  • Biologische Grenzen. Jedem Menschen sind bestimmte Grenzen gesetzt, wieviele Stunden er am Tag konzentriert lernen kann (auch

    unter der Annahme eines Vollzeitstudiums ohne Beruf). Bei den

    Meisten liegt die Nettozeit etwa bei sechs Stunden, soweit ich weiss

    (und macht dann Brutto in etwa einen vollen Tag aus).
Wie es scheint, ist die erfolgreiche Belegung von zwei Kursen neben einem
Vollzeitjob möglich, entsprechende Disziplin vorausgesetzt. Insofern könnte
ich mir ganz gut vorstellen, dass ein sehr gut motivierter Student auch fünf
Veranstaltungen in Vollzeit hinbekommen könnte.


Gruß
Ralf
 
#13
Wo es hier gerade um Lernpensum und durchschnittliche Belastung geht:

Wer von Euch hat denn Erfahrung mit der Belastung zwischen den
Semestern? Laut Plan dauert ein Semester 16 Wochen, d.h. nach
Adam Riese müssten im Jahr etwa 52-2x16=20 Wochen frei sein. Man
könnte also mutmassen, dass es nach jedem Semester etwa 10 Wochen
vorlesungsfreie Zeit gibt. Ich habe aber bisher noch keinen so großen
vorlesungsfreien Block gesehen...

Gruß
Ralf
 
#14
Die Frage hab ich mir auch schon gestellt. Und bei mir ist rausgekommen, dass es noch nicht mal 16 Wochen pro Semester sind, wo ich Zeit hab fuer die EAs.
Meine letzte EA (fuer's WS) ist Mitte Januar faellig. Offiziell ist aber am 20.02.05 Bearbeitungsende. Find ich etwas unlogisch, da ich ja in dieser Zeit gar keine EAs mehr zu bearbeiten hab. Also muss ich alle KEs theortisch bis Anfang Januar gelesen haben damit ich auch beizeiten die EA bearbeiten kann. Und das sind garantiert keine 16 Wochen, das sind weniger.
Und wenn man nun die Zeit von Mitte Januar (letzte EA) bis 20. Feb. nimmt, dann kommt man auf ca. 10 Wochen frei.
Ich find die ganzen Angaben eh etwas unlogisch.

Gruss
Steffi
 
#15
Unlogisch...

Ganz so unlogisch ist es nicht, find ich, jedenfalls.:eek:

Wenn ich nämlich die korrigierte EA - und dafür braucht es halt seine Zeit - nicht früh genug habe, kann ich aus meinen Fehlern nicht mehr lernen.

Leider hilft das auch nicht wirklich, wenn die Korrektur kryptisch ist und ich auf die Musterlösung nie gekommen wäre.

Was ich echt nicht weiss: Wie soll ich das Recht I lernen.:confused:

cu, Leo
 
#18
Ich denke man kann das schaffen, wenn man sonst nichts vorhat. Läuft dann nach dem Prinzip hinschreiben und direkt wieder vergessen um für neues Platz zu machen. Ich würde eher so rechnen. man kann jede Prüfung mit 4-6 Tagen Lernaufwand schaffen. Minimum also 25 Tage pro Semester wenn man einen Tag Prüfung bedenkt.
 
#21
Das Skript lesen ist falsch gedacht. Das Skript gar nicht so direkt verwenden, sondern einen kurze Zusammenfassung suchen. Dann nur alte Prüfungsaufgaben bzw Übungsaufgaben machen.
Mir wäre das auch zu krass mit fünf Prüfungen und habe auch nur zwei Prüfungen letztes Semester gemacht, aber wenn einer unbedingt will kann er das schon hinbekommen.
 
#22
Mhh.....

Unter Bwl 1 fallen ja z.B 2 Kurse und Mathe 1 + 2 wird ja auch in einer Klausur geschrieben??????

Kann man die Sachen auch einzeln schreiben z.B Mathe 1 und 2 oder Makro 1 und 2 oder müssen die zusammen geschrieben werden?
 
#23
Hallo,

Ich glaube, das dieses Vorgehen (Zusammenfassung besorgen usw.) nicht in jedem Fach funktionieren wird. (z. B. in BWL II garantiert nicht!! und auch Informatik halte ich für bedenklich!!)

Natürlich kann man mit alten Aufgaben gut "trainieren" allerdings was ist, wenn die Klausur plötzlich vom Fachbereich geändert wird oder die Schwerpunkte anders gesetzt werden.


Gruß

Jörg
 
#24
Zitat von toomoon:
Mhh.....

Unter Bwl 1 fallen ja z.B 2 Kurse und Mathe 1 + 2 wird ja auch in einer Klausur geschrieben??????

Kann man die Sachen auch einzeln schreiben z.B Mathe 1 und 2 oder Makro 1 und 2 oder müssen die zusammen geschrieben werden?
Hi!

Für die einzelnen Kurse gibt es keine eigenen Klausuren, die entsprechenden Kurse eines Teilbereiches werden zu einer Klausur zusammen gefasst, ähnlich wie bei Modulen. ;)

Die 3 Kurse Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuerlehre z.B. werden zur BWL1-Klausur zusammen gefasst, die beiden Mathekurse zu einer Matheklausur und die Makrokurse zu einer Makroklausur.
In den anderen Fächern sieht es genauso aus.

Man kann das natürlich auch so machen und auf Risiko fahren, dass man nach z.B. Mathe 1 schon die Matheklausur mitschreibt. Aber in der Klausur kommt natürlich auch Lernstoff aus Mathe 2 dran... :rolleyes:
 
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