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Textanalyse Tristan Thomas Mann

Textanalyse Tristan (Thomas Mann)

Tag,
in der Klausur kommt wohl Tristan an die Reihe. Alles wäre für
mich besser gewesen, aber nun, so ist es Thomas Mann.
Ich habe es noch nie bis dato geschafft, ein Buch am Stück von
Thomas Mann zu lesen. Vorzeiger Abbruch durch erschwerte Glieder
und geistige Ermattung, mit anschließender Tiefschlafphase.
Na ja vielleicht finde ich diesmal (einen) Zugang zu Thomas Mann.
Bei Goethe war es ähnlich,viele Jahre fand ich ihn schwierig, und
nicht mein Fall, doch nun finde ich ihn ganz gut, wenn nicht sogar
genial.
 
Rein theoretisch braucht man den Tristan nicht lesen, da man in der Klausur nur einen Ausschnitt bekommt und diesen nach Genette analysieren muss (und wirklich nur den Ausschnitt).
Thomas Mann ging eigentlich in der Schule, ich bin mehr Büchner-geschädigt. Verwächst sich auch nur sehr langsam.
Aber mit zunehmendem Alter steht man ein wenig über den Dingen und liest dann auch mal Büchner und Thomas Mann.:rolleyes
 
Mit zunehmendem Alter wurde mir auch Goethe "sympathisch". Wenn ich also noch
50 Jahre warten, vielleicht wird es dann mit Thomas Mann. Das mit der Analyse etc.
dessen bin ich mir bewusst, kleinen Ausschnitt etc. Jedoch brauche ich immer ein
Gefühl für die Sache, sozusagen ich muss mich da rein denken können und fühlen.
Den Werther von Goethe konnte ich lange Zeit nicht zu Ende lesen, da ich wusste
das Wertherchen sterben würde und um den Tod hinauszuzögern, lass ich die
letzten Seiten Monate später.

Gruß
 
Thomas Mann finde ich auch schwierig. Ich wollte mich mal an "Tod in Venedig" ranwagen und hatte nach 20 Seiten aufgegeben, weil ich zu dem Zeitpunkt immer noch nicht wusste, worum es ging.... Aber es ist doch bestimmt nicht schlecht Tristan gelsen zu haben, um zu wissen, worum es geht!?
 
Tomas Manns Tristan - halb so schlimm

Hallo!

Soo schlimm war's gar nicht ihn zu lesen, die Sonderlichkeit hat mir sogar schnell eine gewisse interessierte Freude bereitet.

In der Klausur brachen wir aber tatsächlich nur einen Textauschnitt analysieren- ohne Bezug zur Gesamterzählung.

Und, "Tristan" hat (ohne Kommentarteil, von etwa 12 Seiten) nur 47 Seiten! Das ist schnell geschafft.

Nur Mut, es könnte schlimmer sein!

:essen
 
Xenia Gille,

muss Dir Recht geben. Ich bin zwar auch nicht unbedingt Thomas Mann - Fan, aber der Tristan war schnell erledigt und ich muss im Nachhinein sagen, dass ich das Buch ganz amüsant fand.

LG Miss Sophie
 
Habe mir Tod in Venedig und jetzt auch den Tristan als Hörbücher geholt, war zum reinkommen nicht schlecht. Tristan habe ich jetzt auch als Buch hier, und nochmal selber gelesen, schafft man in ein paar Stunden, und so schlimm find ich es auch nicht.
 
Habe mir Tod in Venedig und jetzt auch den Tristan als Hörbücher geholt, war zum reinkommen nicht schlecht. Tristan habe ich jetzt auch als Buch hier, und nochmal selber gelesen, schafft man in ein paar Stunden, und so schlimm find ich es auch nicht.
Zumal es ja für das Erstellen einer Textanalyse unerheblich ist, ob das Buch leicht zu lesen ist oder ob es gut ist. Wie schon gesagt wurde, müsste man das Buch im Prinzip ja noch nicht mal gelesen haben, um in der Klausur dann die betreffende Stelle zu analysieren
 
Nur um es mal zu sagen, auch wenn es eigentlich klar sein sollte:

Auch, wenn man theoretisch den Text vor der Klausur nicht lesen müsste - es empfiehlt sich natürlich es auf jeden Fall zu tun.

Ich hatte mir damals aus dem 'Sandmann' bestimmte Passagen rausgepickt, die mir besonders 'ergiebig' erschienen und auf die Analysekriterien hin durchgecheckt.

Und bingo! Eine davon kam dran, beinahe der exakte Ausschnitt. Wenn man nicht gerade Nerven wie Drahtseile hat oder mit Herrn Genette verheiratet ist, hilft das doch sehr!
 
Zumal es ja für das Erstellen einer Textanalyse unerheblich ist, ob das Buch leicht zu lesen ist oder ob es gut ist. Wie schon gesagt wurde, müsste man das Buch im Prinzip ja noch nicht mal gelesen haben, um in der Klausur dann die betreffende Stelle zu analysieren ;)
So ist es! Es soll ja schließlich nicht interpretiert werden, sondern analysiert.
 
Nur um es mal zu sagen, auch wenn es eigentlich klar sein sollte:

Auch, wenn man theoretisch den Text vor der Klausur nicht lesen müsste - es empfiehlt sich natürlich es auf jeden Fall zu tun.

Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Klar empfiehlt es sich den Text gelesen zu haben, aber es MUSS eben nicht sein. Wie vittoriacolonna schreibt: Analyse nicht Interpretation. Und für die zu analysierende Textstelle ist der Rest des Textes ja unerheblich.

Wollte nur denjenigen die Sorgen nehmen, die das Werk oder den Autor nicht so besonders "lieb haben" :p
 
@Miss Sopphie
da gebe ich dir Recht. Aber ich weiß nicht, was gestörter ist, vor den Fernseher zu
hängen und Fußball zu gucken, oder sich mit den alten genialen Köpfen zu beschäftigen.
Lieber Goethe, E.T Hoffmann, Kleist etc. lesen als Gala, Bild Zeitung und s.w.
Und wer weiß, manche Bücher findet man plötzlich wahnsinnig spannend und gut,
die man damals nicht mochte.......
Beim täglichen Ritual, duschen, Zähne putzen und --toilette kann man schnell den
Tristan lesen :)
Gruß an Euch
 
Tristan war gestern meine Badewannenlektüre :D - gefällt mir ganz gut, bin aber noch nicht fertig damit.
 
@Miss Sopphie
da gebe ich dir Recht. Aber ich weiß nicht, was gestörter ist, vor den Fernseher zu
hängen und Fußball zu gucken, oder sich mit den alten genialen Köpfen zu beschäftigen.
Lieber Goethe, E.T Hoffmann, Kleist etc. lesen als Gala, Bild Zeitung und s.w.
Und wer weiß, manche Bücher findet man plötzlich wahnsinnig spannend und gut,
die man damals nicht mochte.......
Beim täglichen Ritual, duschen, Zähne putzen und --toilette kann man schnell den
Tristan lesen :)
Gruß an Euch

Da muß ich Dir völlig recht geben. Ich habe dadurch auch schon manche Autoren richtig "lieb" gewonnen. Und selbst die, über die man sich aufregt sind tausend mal besser als das Bildgeschreibsel.
 
ich klinke mich mal mit ein in die Diskussion hier :)

Ich muss mich so langsam für ein thema für meine Magisterarbeit entscheiden und da dachte ich, dass ich "Tristan" von Th. Mann als Werk nehme.

Meint ihr das ist eine gute Idee???

Gruß...
 
Hallo, ich klinke mich mal mit ein in die Diskussion hier :)

Ich muss mich so langsam für ein thema für meine Magisterarbeit entscheiden und da dachte ich, dass ich "Tristan" von Th. Mann als Werk nehme.

Meint ihr das ist eine gute Idee???

Gruß...
Ich finde absolut. Aber ich bin ja sowieso ein Th. Mann-Fan.
 
Tristan ist ok, aber die erzähltextanalyse macht mir zu schaffen.ich verstehe nich wie man sie aufbauen muss, nach genette.ich kann doch nicht einfach nur schreiben da ist ne null-fokalisierung, da ist es heterodiegetisch usw??
 
Ich habe die Probleme auch. Ich will jetzt erst einmal die ganzen Begriffe lernen, dass sie abrufbar sind und dann nochmal die Ü-aufgabe im Kursbrief vornehmen. "Der goldene Topf". Da hast du ja ein Bespiel, wie es im Endeffekt aussehen soll. Im Moment habe ich auch das Gefühl, ich kriege das nicht hin, aber es ist ja noch Zeit.
Liebe Grüße
martina
 
Doch Theodora,
genau so ist die Übung im Kursband aufgebaut. Mir kommt es auch seltsam vor, so über Nullfokalisierung zu sprechen, aber anscheinend ist das so gemeint.

Martina hat Recht, ist noch Zeit. Wahrscheinlich wird auch das Seminar im Januar Erhellung bringen, hoffe ich :confused:

LG Miss Sophie
 
Also ich kann nur soviel sagen ich bin eine wiederholerin, da ich die Klausur letztes semester nicht bestanden habe.
bei der erzähltextanalyse habe ich am allerwenigsten gepunktet, deswegen habe ich davor auch am meißten bammel.
ich hatte sie folgendermaßen aufgebaut:
einleitungssatz, kurze gegliederte wiedergabe des inhalts(vom textausschnitt), und dann habe ich alles nach genette abgeklappert sprich modus, stimme usw.dabei habe ich aber auch geschrieben warum das so ist und was das bewirkt,weil ich dachte man muss seine aussagen irgendwie stüzen, offensichtlich war es wohl nicht so oder ich lag gaaaaaanz daneben
 
Ach, ich hab keine ahnung was für ein thema ich wählen soll :(

Könnt ihr mir nicht vielleicht mal sagen, was ich bei Tristan für ein Thema bzw. Problem nehmen kann?

Oder generell was für ein Thema könnte ich bei den Werken "Der kleine Herr Friedemann", "Tristan" und eventuell "Der Weg zum Friedhof" oder "Der Tod in Venedig" nehmen?

Habt ihr vielleicht einen Vorschlag?
 
Thomas Mann verarbeitet ja im "Tod von Venedig" viel seiner Gedanken, Ängste,.., Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit,....ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Werk von ihm. Da lässt sich bestimmt ein Thema draus bauen.
 
die den Durchblick haben (ob L1er oder Ex-L1er ;) )

Wie erkenne ich bitte genau, ob es sich bei Genette in der Kategorie Stimme um späteres Erzählen mit historischem Präsens oder gleichzeitiges Erzählen handelt?

Am Textbeispiel, um das es mir geht, ist es so nicht für mich ersichtlich. Die Geschichte wechselt ein paar Seiten später in offensichtliches späteres Erzählen im Präteritum, aber die ersten 2 Seiten sind Präsens und für sich allein genommen kann ich da nix an "eyecatchern" ausmachen.

Alles, was ich zum hist. Präsens gelesen hab sagt immer, es dient dem Effekt des unmittelbaren Erzählens von etwas, das schon vorbei ist. Es kommt oft in historischen Zusammenhängen (zB "Hier begeht Napoleon den entscheidenen Fehler") vor.

Und zum gleichzeitigen Erzählen lese ich immer, es sei wie ein journalistischer Bericht. Die Geschichte passiert während des Erzählens.

Darf dann im gleichzeitigen Erzählen kein "schon immer" oder "seit 1 Jahre bereits" etc vorkommen? Ein Satz lautet zB "...,sondern irrt,...., seit einem Jahre bereits am Arm ihrer Privatpflegerin starr und stumm...."

Was ich bisher so seh, scheint gleichzeitiges Erzählen sehr unmittelbar. Wenn der Text aber vor allem beschreibend ist und Dinge und Menschen beschreibt, dann ist das sehr narrativ.

Es ist für mich echt eine Crux. Kann jemand bitte Licht ins Dunkel bringen?
Danke!

Janine
 
smilie_les_037.gif
Das ist nicht nur dir eine Crux. Ich krieg bald die Krise. Damit die Ex-L1 wissen, von welchem Teil des Tristan wir reden:

Online Reader - Project Gutenberg

Ab Anfang bis zu "Aber er heißt Müller und ist überhaupt nicht der Rede wert."

Für weitere Tipps sind wir jederzeit offen.
 
Es geht darum zu bestimmen, wer die Geschichte erzählt bzw. welchen Standpunkt der Erzähler bzgl. des Geschehenszeitpunktes einnimmt.


Genette unterscheidet das spätere, das gleichzeitige und vorzeitige Erzählen.


Häufig fehlen in Erzählungen, Romanen etc. die Angabe von Ort und Zeitpunkt. Einzig die Benutzung des Präteritums legt nahe, dass der Diskurs vor dem Zeitpunkt des Erzählens abgelaufen sind. Das ist der Regelfall und bei einem homodiegetischen Erzähler ohnehin. Andererseits liefert das Präteritum keine Antwort auf die Frage, wieviel Zeit zwischen Ereignis und Bericht abgelaufen ist. Man könnte also von einer Art Genrekonvention sprechen. In der Heterodiegese liegt das spätere Erzählen auf jeden Fall vor, wenn der heterodiegetische Erzähler etwas erzählt, dass in seine Welt gehört und vor seiner Zeit passiert ist.


Beispiel: Schimmelreiter: Die Geschichte um Haike Hauen passieren in der Region, in der der Schulmeister lebt.


Das gleichzeitige Erzählen finden Erzählen und Erzähltes im selben Augenblick statt, d.g. Geschichte und Diskurs sind deckungsgleich. Beispiele sind hier die Fußballübertragung oder der Brief- und Tagebuchschreiber, wenn er berichtet, was rundherum um ihn passiert. Das geschieht meistens im Präsens.


Beispiel:


Wilhelm Raabe: Die Chronik der Sperlingsgasse


Ich öffne das Fenster und schaue in die dunkle, stille, warme Nacht hinaus. Hier und da flimmert ein einsamer Stern an der schwarzen Himmelsdecke. Wie feierlich er Glockenton in der Nacht klingt! Zwölf! (...)
Meine Lampe flackert und ist dem Ausgehen nahe. Mit müder Hand schließe ich das Fenster und schreibe diese letzten Zeilen nieder:
Seid gegrüßt, alle ihr Herzen bei Tage und bei Nacht; sei gegrüßt, du großes, träumendes Vaterland, sei gegrüßt, du kleine, enge, dunkle Gasse; sei gegrüßt, du große schaffende Gewalt, die du die ewige Liebe bist! - Amen! Das sei das Ende der Chronik der Sperlingsgasse.


Wenn man es nun recht bedenkt, kann eigentlich kein gleichzeitiges Erzählen vorliegen, denn der Ich-Erzähler kann nicht in die Nacht hinausschauen und gleichzeitig schreiben. Aber: es handelt sich um gleichzeitiges Erzählen, weil das andauernde Geschehen unabhängig vom Erzähler (Flackern der Lampe) stattfindet. Gefühlszustände und Ansichten können ebenfalls gleichzeitig erzählt werden.


In Romanen des ausgehenden 20. Jahrhunderts (also Mann) wurde das Präsens benutzt, um eine Wirkung zu erzielen, z.B. eine dramatische Unmittelbarkeit. Das historische Präsens wurde häufig eingesetzt, um eine kürzere Passage aus einem im Präteritum geschriebenen Kontext hervorzuheben.


So – und was bedeutet das nun für den „Tristan“? Eingeordnet in den Tristan-Kontext könnte man nun für das historische Präsens beim späteren Erzählen plädieren. Was aber ist das besondere an dieser Eingangspasse? Hier wird ja nur Auskunft gegeben über den „Background“.
Meiner Ansicht nach liegt gleichzeitiges Erzählen vor, weil es sich um andauernde Geschehnisse handelt. Fräulein von Osterloh arbeitet immer noch unermüdlich und Doktor Leander ebenfalls. Immer noch kommen höchst unterschiedliche Patienten an und immer noch stirbt irgendjemand.



Frau Dr. Gretz wies in der Einführungsveranstaltung darauf hin, dass es die richtige Analyse nicht gibt. Wichtig ist die argumentengestützte Analyse!
 
P.S. Dass Ihr das ganze Umfeld des gleichzeitigen, späteren Erzählens etc. kennt, ist mir klar. Die einführenden Worte habe ich zu meiner eigenen Orientierung gemacht.
 
Danke Grenoble, auf deine Erklärung hatte ich gehofft.;) Ich hatte das historische Präsens an diesen Worten wie "nach wie vor" etc. festgemacht, da dies für mich in der Vergangenheit lag. Ich habe vorhin auch noch einmal über die verschiedenen Argumentationen nachgedacht (bei meiner Sonnenscheinspazierrunde:D) und kann auch dem gleichzeitigen Erzählen zustimmen.
Könnte man das so sagen, dass die Handlung im historischen Präsens abgeschlossen sein muss, um späteres Erzählen zu sein, wobei das Präsens beim gleichzeitigen Erzählen zwar in die Vergangenheit hineinreicht, aber in der Gegenwart noch nicht abgeschlossen ist? Ich suche noch nach einer Eselsbrücke.
Wobei ich auch noch eine Eselsbrücke für Dehnung, Raffung und Pause suche. Einige sahen nämlich in diesem Abschnitt eine Pause und einige eine Raffung bzw. beides. Anscheinend machts eine schlüssige Begründung.
Ich hoffe nur, dieser Abschnitt kommt nicht in der Klausur.:aergern
 
Hmh, meiner Ansicht nach besteht die Eselsbrücke - hört sich blöd an - in der Argumentation.
Th. Mann könnte hier das historische Präsens dem empischen Präteritum vorangestellt haben, weil er
a) die Zeitform variieren wollte
b) etwas Bedeutsames hervorheben wollte
(damit verbleibt er aber im späteren Erzählen)
c) in dem er "gleichzeitig" erzählt, einfach das Dauerhafte und Permanente unterstützen wollte.

Das läuft auf die Begründung hinaus. Entschuldige!

Raffung/Dehnung/Pause
Klassisches Beispiel für Zeitraffung ist Nietzsches Zarathustra. Im Alter von dreißig Jahren verläßt er seine Heimat, geht ins Gebirge, lebte in der Einsamkeit und dies zehn Jahre lang. Die erzählte Zeit, die Geschichte oder das Was der Erzählung, umfasst ein längeren Zeitraum als der des Diskurses, dem Wie der Erzählung.
Die extremste Form innerhalb der Raffung ist die Ellipse. Klassisches Beispiel ist die Marquise von O. Der Gedankenstrich steht für die Vergewaltigung.

Bei der Zeitdehnung ist der Informationsgehalt sehr hoch für den Leser. Die Erzählzeit ist sehr ausgedehnt und die erzählte Zeit ganz kurz. Ein Beispiel wäre eine Gedankenschilderung.

Es war zwölf Uhr. Herbert rief seine Ehefrau KuniKühn zu, dass in einer Minute das Essen fertig sei und sie gleich kommen solle. KuniKühn sass gerade über ihrem Studienmaterial und grübelte über Fallen und Stricke zum Thema der Erzähldauer. Ihr ging durch den Kopf, zu welcher Krise diese ganzen Überlegungen schon geführt hatten. Nächtelang hatte sie schon darüber gebrütet. KuniKühn fragte sich, ob sie jemals zu einem Ergebnis kommen würde oder sich auch weiterhin hoffnungslos in kreisenden Gedanken verstricken würde usw., usw.

Du verstehst, was ich meine (Heißt Dein Mann zufällig Herbert?). Möglich ist aber auch die Schilderung eines Ereignisses, dass nur Sekunden dauert, aber total ausgeleuchtet wird. (Beispiel: "Dein Mann Herbert klatscht" das Fleisch auf die Teller und der Erzähler geht auf die Konsistenz vom Fleisch ein, auf die Farbe, die Form der Teller etc..

Der extremste Fall innerhalb der Zeitdehnung stellt die deskriptive Pause (also das gegenteil zur Ellipse). Der Erzähler versorgt den Leser mit zusätzlichen Informationen. Der Diskurs geht weiter, aber innerhalb der Geschichte passiert nichts.

Beispiel: Es war zwölf Uhr. Herbert rief seiner Ehefrau KuniKühn zu, dass in einer Minute das Essen fertig sei und sie gleich kommen solle. KuniKühn sass in ihrem Zimmer am Schreibtisch mit der gläsernen Schreibtischplatte. Das Zimmer hellrosa gestrichen, auf der Fensterbank ein Usambaraveilchen, die geerbte kupferne Gießkanne von Oma Hertha usw., usw..

Möglich ist auch ein Kommentar vom Erzähler.

So, hoffentlich war das nicht nur Blabla für Dich, sondern hat Dir geholfen!
 
Auch von mir vielen Dank! Wir waren doch arg verunsichert und es hilft sehr, wenn von verschiedenen Seiten sich eine Meinung herauskristallisiert und vor allem Erklärungen gesammerlt werden!:dankescho
(Sehr illustrative Beispiele, übrigens;))
 
Danke Grenoble.

Wenn ich das richtig verstehe, dann spricht sehr viel dafür den Beginn vom Tristan als gleichzeitiges Erzählen zu deuten, dass dann in späteres Erzählen wechselt?

Denn die Geschichte von Spinell und Fr Klöterjahn ist doch späteres Erzählen.

Hat das irgendeinen Einfluss auf Kategorie Zeit -> Ordnung?


-----


Für mich unterscheidet sich (derzeit :) ) hist. Präsens im späteren Erzählen von der klassischen Gegenwartsform des gleichzeitigen Erzählens wie folgt:

Hist. Präsens ist eine Spezialform des späteren Erzählens. Anstatt etwas, das vor dem Zeitpunkt des fiktiven Erzählers stattfindet profan in der Vergangenheit zu beschreiben, wird es durch die Gegenwartsform des hist. Präsens hervorgehoben, bekommt einen unmittelbaren Touch.
Dennoch wird entweder durch den Kontext (weil dann Wechsel in Präteritum) oder durch spezielle Zeitangaben klar, dass es sich um das hist. Präsens handelt.

Das gleichzeitige Erzählen (im Präsens) besteht, wenn der Erzähler von etwas erzählt, was im gleichen Moment stattfindet. Dies lässt sich in fiktiven Texten schwerer bestimmen, weil ja nicht immer klar ist, wann der Erzähler das erzählt. Daher ist gleichzeitiges Erzählen wohl eher in Briefen, Tagebüchern etc eindeutig aufzufinden.
Das Geschehen, über das im gleichzeitigen Erzählen berichtet wird, ist noch nicht abgeschlossen, ist im Verlauf. Es ist kein Rückblick auf fertiges. Kann aber stellenweise Rückblickend sein, wenn man davon ausgeht, das Beschreibungen ja nicht nur Minuten dauern.

Für die Tristan-Textstelle würde ich also sagen:

Isoliert betrachtet ist es gleichzeitiges Erzählen, denn für das hist. Präsens gibt es für mich keine wirklichen Anhaltspunkte. Es gibt keine offensichtliche Stelle, die beschreibt, dass der Er-Erzähler über vergangenes erzählt. Es gibt nur Dinge, die im Verlauf sind.

Im Kontext des ganzen Tristan ist es wohl späteres Erzählen im hist. Präsens, dass dann bald ins Präteritum wechselt. Vielleicht mit dem Effekt, dass die Institution "Einfried" einen dauerhaften Touch bekommt. Etwas stabiles, dass nicht nur vergangen ist.

Ich tu mich schwer mit der Idee, dass es auch im Kontext gleichzeitiges Erzählen ist, dass dann in späteres Erzählen wechselt.
Denn das bedeutet ja auch, dass es zu einer Rückschau kommt, oder????
Wenn im ersten Teil der Er- Erzähler von etwas berichtet, was gleichzeitig passiert während er erzählt und dann plötzlich gibts die Verschiebung hin zu "der Erzähler erzählt von etwas, was schon war"...

Das scheint mir auch nicht ganz stimmig zu sein, weil am Anfang steht "auch ein Schriftsteller ist da" und später wird im Präteritum von diesem Schriftsteller erzählt...

Bin leicht verwirrt jetzt :D :eek
 
Vielleicht kann man das so sehen: Die Geschichte mit Frau Klöterjahn ist abgeschlossen: späteres Erzählen. Am Ende ist sie verstorben, Herr Spinell lebt weiter. Und der ist zum Zeitpunkt des Erzählens immer noch da - sozusagen Dauergast, genauso wie Frl. Osterloh, Dr. Leander...

So wie wenn Du einer Freundin von Deiner Tochter erzählst: "Sie (die Tochter) ist ja wirklich schnell im Laufen (Präsens, weil sie es heute ist). Vor zwei Jahren im Wettkampf im Kindergarten war sie auch die Schnellste (abgeschlossene Geschichte, Päteritum). Es war spannend bis zum Schluß, im Ziel dann läuft sie allen anderen davon (abgeschlossene Geschichte, daher historisches Präsens)."

(Blödes Beipiel, mir fällt gerade kein anderes ein. ist Deine Tochter schnell??)
 
D.h. der Anfang ist nicht die Hinführung zur Geschichte sondern etwas was eigentlich nach der Geschichte erzählt wird? Die Geschichte geht rückwärts?

Also erst Erzählt der Erzähler zeitnah von Einfried und dann die vergangene Geschichte?

Ok, das wird jetzt wirr, weil es die Kategorien vermisch (in meinem Kopf) und zumindest für die Klausur nicht relevant ist.

Aber stimmst du meiner Überlegung zu? Also dass es isoliert wohl gleichzeitiges Erzählen ist und im Kontext aber späteres Erzählen im hist. Präsens??
 
D.h. der Anfang ist nicht die Hinführung zur Geschichte sondern etwas was eigentlich nach der Geschichte erzählt wird? Die Geschichte geht rückwärts?

Also erst Erzählt der Erzähler zeitnah von Einfried und dann die vergangene Geschichte?

Ok, das wird jetzt wirr, weil es die Kategorien vermisch (in meinem Kopf) und zumindest für die Klausur nicht relevant ist.

Aber stimmst du meiner Überlegung zu? Also dass es isoliert wohl gleichzeitiges Erzählen ist und im Kontext aber späteres Erzählen im hist. Präsens??
Ja, meiner Meinung nach ist das so. (Muß jetzt weg, Essen und dann Kino, schönen Abend!)
 
*auf die Knie fall* Ein Konsens. Wir haben einen Konsens!!!! *vor rührung weinend vorm PC sitz* :D

*puh*

Hier wird man echt unglaublich schlau. Ehrlich. Nach den Kursen zu den Modulen lernt man hier am meisten. *verbeug*
 
Warum schiebt Ihr Euch nicht in der verbleibenden Zeit Textanalysen zu? Es muss ja nicht im Fließtext sein. Ihr könnt abschnittsweise vorgehen und dann das Genette-Raster abarbeiten.

Liebe "KuniKühn" nicht sauer sein wegen des rosafarbenen Zimmers und Herbert. Irgendwas musste ich mir aus den Fingern saugen, denn ein Literaturbeispiel hatte ich nicht zur Hand.

Also weiterhin fröhliches Schaffen!
 
Warum schiebt Ihr Euch nicht in der verbleibenden Zeit Textanalysen zu? Es muss ja nicht im Fließtext sein. Ihr könnt abschnittsweise vorgehen und dann das Genette-Raster abarbeiten.

Liebe "KuniKühn" nicht sauer sein wegen des rosafarbenen Zimmers und Herbert. Irgendwas musste ich mir aus den Fingern saugen, denn ein Literaturbeispiel hatte ich nicht zur Hand.

Also weiterhin fröhliches Schaffen!

Iwo, wie könnte ich sauer sein? Das sind sehr eingängige Beispiele:D. Wir analysieren ja zusammen den Tristan (daher kamen ja die Fragen) und haben hier im Stuse eine Lerngruppe. Wenn es dich reizt, du findest uns unter Interessengruppen. Du als Erzählanalysenfachfrau bist herzlich eingeladen.:applaus: (Wir sind da ganz selbstlos;):D)
 
Ich fand ja die Pause mit dem rosa Zimmer und dem Usambaraveilchen sooo schön :)
Grenoble, du hast Talent

Ich glaub, viel mehr Analysen als wir bereits gemacht haben, können wir nicht mehr machen. Aber jetzt fallen einem so langsam die ganzen Feinheiten ein.
 
gibt es ein Merkmal, wie ich beim Erzählerbericht zwischen dem narrativen und dem dramatischen Modus unterscheiden kann?


Ein Beispiel dazu: Tobias verharrte unbeweglich in seiner Stellung. Er hatte das Gesicht auf Esaus Körper gelegt und weinte bitterlich.


Wie genau würde man eine solche Stelle analysieren?
Muss man einen Erzählerbericht in der Analyse überhaupt erwähnen?

Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen. :)


Liebe Grüße
Sarah
 
Luno,

ich steh grad auf dem Schlauch. Was meinst du mit "Erzählerbericht"?

Wegen Unterschied zw. narrativem und dramatischem Modus... Tja. Ich merk mir das so:

Im dramatischen Modus ist man nahe dran. Da passiert was und man ist dabei.

Anzeichen für den dramatischen Modus sind:
- Das Fehlen jeglichen Kommentars bzw. von Reflexionen
- Die Wahrnehmungsperspektive einer am Geschehen beteiligten Figur
- Detailreichtum (Realitätseffekt)
- Häufig Szenen

Im narrativen Modus ist man eher weiter weg. Es ist mehr erklärtes dabei.

Anzeichen für den narrativen Modus sind:
- Häufige Erzählerkommentare u. Reflexionen
- In Stimme und Perspektive deutlich wahrnehmbare Erzählinstanz
 
Genau und vielleicht noch hierzu ergänzend:

dramatisch
= showing --> Leser hat den Eindruck selbst dabei zu stehen, covert narrator

narrativ
= telling --> Leser bekommt Kommentare, Erläuterungen präsentiert, overt narrator


---------

Zum Tristan:

Der erste Satz "Hier ist Einfried, das Santorium!" erweckt den Eindruck wie wenn der Erzähler nun den Vorhang aufzieht... Das historische Präsens passt dazu mit der szenischen, dramatischen Darstellung. Mann benutzt es vielleicht auch nur, um den Leser möglichst schnell, unmittelbar in die Geschichte einzuführen.
Außerdem dient das Präsens Historicum ja auch zur Vergegenwärtigung. Womöglich könnte es also heute noch im Sanatorium so zugehen?

Der Wechsel zum epischen Präterium des restlichen Textes wäre dann vielleicht nur eine Mega-Rückblende auf eine Begebenheit, die sich irgendwann mal zugetragen hat?

Für die Analyse ist das vermutlich nicht soo entscheidend, da schon zuviel Interpretation und so einen großen Ausschnitt werden wir ja gar nicht bekommen, um dies beurteilen zu können.

Da fällt mir allerdings ein, dass Schneider bei der L1-Klausurvorbereitung in Hagen einen Satz sagte: Wenn die Erzählung umkippt in das historische Präsens wäre dies auch zu beachten... - DAs muss natürlich nichts bedeuten... In dem Fall muss man es eben nur nennen, das man es registriert hat und gut iss.
 
Danke für deine schnelle Antwort. Sie hat mir bei meinem Problem schon geholfen :).
Geht dir das genau so, dass du manchmal Schwierigkeiten hast, den dramatischen und den narrativen Modus zu unterscheiden?

Mit Erzählerbericht meine ich das "normale" Erzählen, bei dem keine erzählte, erlebte Rede etc. zu erkennen ist (insofern man dabei von "normalem" Erzählen sprechen kann ;)).
 
Naja, alles ist ja vom Erzähler erzählt. Selbst die zitierte Rede (wg verbum dicendi - sagte er, meinte sie...) Manchmal ist der Erzähler offenbar (overt) und manchmal tritt er fast völlig zurück (am meisten in Dialogszenen mit autonomer direkter Rede)

Ich habe oft Schwierigkeiten zw. narrativ und dramatisch zu unterscheiden und Dehnung wirklich als solche zu erkennen. Leider habe ich nicht die Zeit in der Klausur wir jetzt beim üben, wo mir 2 Tage später noch was ein/auffällt. *seufz*
 
Die Frage passt jetzt vielleicht nicht ganz so gut in dieses Thema...:

Wenn ich einen Ich-Erzähler habe, bedeutet das dann automatisch, dass der Modus dramatisch ist? Denn näher dran am Geschehen ist man ja aus keiner anderen Perpektive.
 
Nein. Denn die Stellung des Erzählers als Unterkategorie der Stimme und die Distanz als Unterkategorie des Modus sind zwei unterschiedliche Kategorien.

Ersteres fragt nur nach dem Standpunk, dem Zeitpunkt und der Ebene, in der die Erzählung stattfindet.
Letzteres fragt aber danach, wie denn die Distanz zum Erzählten ist.

Du selbst kannst ein persönl. gestriges Erlebnis sowohl narrativ als auch dramatisch erzählen.
 
Wäre jemand so nett und würde einen Link zu der ominösen Lerngruppe der Tristananalysierer posten? Hab bis heute nicht hin gefunden.

Orientierungslosigkeit entwickelt sich grad zum Dauerzustand. :rolleyes
 
Ich habe einige Fragen zu der Erzähltextanalyse und hoffe, ihr könnt mir helfen:

1. Wie soll man den Brief bei der Analyse behandeln? Hier gibt es ja zum Bsp. viele Analepsen. Sind das dann auch "echte", weil es ja ein Brief ist? Es ist dann intradiegetisches Erzählen, oder?

2. Tristan ist ja sehr im narrativen Modus mit einem overet narrartor geschrieben, wenn der Erzähler nun aber sagt "Was ging vor?", ist das einfach ein deutliches Zeichen für den narrativen Modus? Oder eine Leseransprache und somit Metalepse?

3. Es geht um die Klavierszene, generell um das Ende der Seite 32 und den Anfang von Seite 33, z.B. "mein Auge bricht". Ich kann nicht ganz einordnen, wer das sagt. Der Erzähler?

4. Wenn Gabriele erzählt wie sie ihren Mann kennen gelernt hat, ist das dann eine Analepse? Oder gibt es so etwas nur wenn der Erzähler Vergangenes "zwischendrin" erzählt? Oder ist das gar sekundäres Erzählen?

EDIT: Alles klar, dank einer Nachricht haben sich die Fragen erledigt. Viel Erfolg noch!
 
ich habe eben das Ende vom Tristan analysiert bin mir aber ab 48/20 unsicher im Bezug auf die Dauer: Szene, Dehnung oder beides gemischt? Sätze wie "...dieser goldigen Verklärung, die gewaltige Gloriole der Sonnenscheibe zu Häupten..." deuten für mich auf eine Dehung hin. Allerdings befinden sich diese Sätze für mich am Rand von Szene zu Dehnung.

Wie analysiert ihr diesen Abschnitt in Bezug auf die Dauer?

Wäre super, wenn ihr mir so kurz vor der Klausur noch helfen könntet.

LG
Sarah
 
Habe den Abschnitt auch analysiert und bin mir da auch nicht so sicher. Würde sagen das diese ausschweifigen Beschreibungen schon Dehnungen sind. Bin aber auch überfragt!
 
Ich denke, dass es da Unterschiede gibt.
48/20 - 26 - raffend (weil solche Sätze, wie "da die Sonne Gestalt annimmt" und "sein Weg führte ihn so, daß sie ihm verdeckt und verborgen war" ist für mich zusammenfassend; wenn szenisch müsste vielleicht beschrieben werden, wie die Sonne Gestalt annimmt und wie sein Weg verläuft:confused:
48/26 (Plötzlich) - 49/7 - szenisch (Die Sonne wird zwar ziemlich ausführlich beschrieben, ich würde das aber noch als Szene durchgehen lassen
 
Ich finde die Beispiele persönlich zu schwach für eine Raffung, bzw. sehe ich keine Anhaltspunkte für eine Raffung. Wenn dort stände - stundenlang - ging die Sonne unter. Dieses "Plötzlich" beschäftigt mich auch noch.
Bin mir da auch unschlüssig, ob die Beschreibungen für eine Dehnung reichen, oder es eine Szene ist. (Finde irgendwie fast in jedem Teil vom Tristan so "zwiespältige" Stellen)
 
ich bin neu hier und fand sehr spannend, dass Diskussionen über Thomas Mann über die Novelle "TristanW entstehen. Ich studiere Germanistik im Master und gerade jetzt in einer Semiar sollen wir "Tristan" von Thomas Mann lesen. Das was mir schwer einfällt, da wir im Novelle Ironie, Humor und Satire Passagen finden sollen und da habe ich einbischen Schwerigkeiten. Könnte mir vielleicht jemand von Euch mit die Passagen von Ironie, Humor und Satire helfen? Falls mir jemand mit diese Passagen helfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
 
Ich habe gerade ein Seminar an der Uni über "Tristan" von Thomas Man und wir sollten das Werk lesen und folgendes analysieren:
1. Ironie Passagen
2. Satire Passagen
3. Humor Passagen im Roman finden

Könnte mir jemand von Euch mit diese Passagen helfen? Ich wäre sehr dankbar, falls jemand von Euch mit diese Stellen helfen könnte.
 
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