Wie ausführlich sollte das Schema der Prüfung in der Klausur sein?

Hallo,
ich mache hier ein paar Fälle durch - nicht von der FernUni - und bei mir stellt sich die Frage, wie tief wir in unserer Schematas bei der Prüfung "grabben" müssen.
Bspw. wäre folgende Fragestellung in der Klausur vorgegeben:
"Wäre eine Anfechtungsklage des A mangels ordnungsgemäßen Vorverfahrens unzulässig?"
Eigentliche Gliederung:
A) Zulässigkeit der Klage
1. Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs
2. Statthafte Klageart
3. Klagebefugnis
4. Vorverfahren
a) ordnungsgemäße Durchführung des Vorverfahrens - und hier müsste man eingreifen.

Ich (persönlich) hätte die oberen Punkte (wie Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs etc. mit einem Satz bejaht und wäre bei der "Ordnungsmäßigkeit des Vorverfahrens" richtig eingestiegen.
Bei der Bearbeitung steht aber dran: völlig vergehlt wäre es, wenn Sie die Fragestellung ignorieren und die übliche, hier aber nicht gestellt Frage nach der Zulässigkeit der Klage erörtern.

Hm... wie sieht es die Korrekturbelegschaft der FernUni, genauso?
 
Also grundsätzlich ist es ja so, dass sowohl fehlende Prüfungspunkte als auch zu viel geprüfte Merkmale Punktabzug geben können.
Dies hat jawohl den Hintergrund, dass du in der Praxis mit unnötigem Zeitaufwand Zeit verschwenden würdest. Deshalb würde ich mich streng an der Fallfrage "entlanghangeln".
So ne Frage denke ich, würde aber auch höchstens als Zusatzfrage in der Klausur abgeprüft werden...Das hört sich für mich nämlich nach einer Frage aus den "44 Fällen" aus dem Hemmer Skript an ;)
 
Das Schema hilft ihm hier ja gerade nicht weiter !! Wenn die Fallfrage nur auf das Vorverfahren gerichtet ist, dann soll/darf auch nur diese Frage beantwortet werden... Das Schema komplett zu prüfen wäre verfehlt! Ich glaube dieses Problem wollte er ansprechen. :)
Also müsste man bei so einer Fallfrage direkt am Anfang des Gutachtens starten mit: Das Vorverfahren müsste ordnungsgemäß und erfolglos durchgeführt worden sein.... usw...
 
Das hört sich für mich nämlich nach einer Frage aus den "44 Fällen" aus dem Hemmer Skript an ;)
Bingo. Findest dud as Buch als Vorbereitung ausreichend? Ich muss zugeben, dass ich das Skript bearbeitet habe, dann Fälle der Uni (aber so zahlreich sind sie ja net) und dann nur noch die Hemmer-Skripte.

Also die FernUni sieht das also auch so, dass man sich streng an die Fragestellung richten sollte. Es MUSS nicht sein, dass man ein komplettes Schema (der Zulässigkeit oder Begründetheit) auflistet, sondern nur das was sie kontret von einem wollen.
 
Ja. Zur Vorbereitung sind die Hemmer Skripten/Fallbücher optimal finde ich, in allen Gebieten. Das einzige was ich nicht so gut fand an dem Fallbuch ist, dass die Begründetheitsprüfung insgesamt recht schmal und unstrukturiert ausfällt. Hier habe dann ich dann noch auf das Fallso aus dem Achso Verlag zurückgegriffen "Lernen mit Fällen".
Hoffentlich war das alles ausreichend....
 
ich hab gleich mit dem achso verlag gelernt.... hemmer ist für BoL zu tiefgreifend - habe ich mir sagen lassen... zumindest war das bei den anderen fächern immer so ....
 
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