WS08/09

#2
Hallo,

bei 4a hab ich einen Unterschied - anstelle in jeder Periode R abzuziehen hab ich in der letzten 25 R abgezogen - ob das allerdings richtig ist weiß ich auch nicht. Hintergrund der Entscheidung aus der Aufgabenstellung "... ab dem fünften Jahr mit einer ewigen Rente in Höhe von 25 GE an den obrigen Überschüssen..."

Grüße
 
#5
hi alex :) lieben dank für die lösung! jetzt wurde mir auch einiges klar. damit ich auch das allerletzte noch kapiere, magste zur Lösung 4)d) das ausführlich einmal hier notieren? bzw. wie du genau auf die 767... gekommen bist ... deine lieblings flugzeugsmodellreihe wird's wohl leider nit sein :p
Du musst rechnen:

Summe gvt*pt
= 300/1,808227+275/(1,808227*1,05)+225/(1,808227*1,05^2)+150/(1,808227*1,05^2*1,1)+550/(1,808227*1,05^2*1,1^2)
Summe Gt*pt
=100+0+0+5895,4836/(1,808227*1,05^2)+1760,7164/(1,808227*1,05^2*1,1)+30460,7164/(1,808227/1,05^2/1,1^2)
Summe bt*pt
=1400+1400/1,808227+1400/(1,808227*1,05)+1400/(1,808227*1,05^2)+1400/(1,808227*1,05^2*1,1)+(1400+1400/0,05)/(1,808227*1,05^2*1,1^2)

Dann: Summe gvt*pt + Summe Gt*pt -Summe bt*pt = 767,6180

MfG
 
#6
Du musst rechnen:

Summe gvt*pt
= 300/1,808227+275/(1,808227*1,05)+225/(1,808227*1,05^2)+150/(1,808227*1,05^2*1,1)+550/(1,808227*1,05^2*1,1^2)
Summe Gt*pt
=100+0+0+5895,4836/(1,808227*1,05^2)+1760,7164/(1,808227*1,05^2*1,1)+30460,7164/(1,808227/1,05^2/1,1^2)
Summe bt*pt
=1400+1400/1,808227+1400/(1,808227*1,05)+1400/(1,808227*1,05^2)+1400/(1,808227*1,05^2*1,1)+(1400+1400/0,05)/(1,808227*1,05^2*1,1^2)

Dann: Summe gvt*pt + Summe Gt*pt -Summe bt*pt = 767,6180

MfG
Herrlich! Dank dir! Hatte zwei Vorzeichenfehler, und schon kam (§$"("% raus ;)
 
#7
Hallo an alle!

Ich weiß, es ist schon etwas spät, aber ich hätte zum Lösungsansatz von ALEXANDER ein paar Anmerkungen:

Aufgabe 4a:
Es soll dir Mindestrate ermittelt werden. Die Entnahmen der einzelnen Perioden sind bereits gegeben. Deshalb muss die Zielfunktion "Min Rate; Rate := R" lauten.

Aufgabe 4c:
Die Kredite in den Perioden 4 und 5 werden bis an die verfügbaren Grenzen ausgeschöpft, weshalb diese kein Grenzobjekt darstellen können. Deshalb wird in diesen Perioden die Vermögenmaximierungsfunktion zum Grenzobjekt. Die endogenen Grenzzinsfüsse müssen deshalb wie folgt ermittelt werden:

i_t = (d_t-1) / (d_t) - 1 mit d_t als Gewichtungsfaktoren der Entnahmen

i_5 = 1,5 / 1 -1 = 50 %

i_4 = 2,5 / 1,5 - 1 = 66,67 %

Der Grenzzinsfuß in Periode 1 ist ein Mischzins aus Soll- und Habenzinssatz:

d_0 = (1 + i_1)*(1 + i_2)*(1 + i_3)*d_3 mit d_0 = 3 und d_3 = 2,5

=> i_1 = d_0 / [(1 + i_2)*(1 + i_3)*d_3] - 1 = 8,84 %

Was meint ihr zu meinem Lösungsansatz?

Liebe Grüße
Peter
 
#8
zu c): diesen Lösungsweg hatte ich auch erst, aber es handelt sich wohl um ausgeartete Grenzobjekte, deswegen 10% als Zinsfuß.
so zumindest die Lösung aus Erfurt, wo ich allerdings nicht selbst war.
 
#9
Hallo an alle!

Ich weiß, es ist schon etwas spät, aber ich hätte zum Lösungsansatz von ALEXANDER ein paar Anmerkungen:

Aufgabe 4a:
Es soll dir Mindestrate ermittelt werden. Die Entnahmen der einzelnen Perioden sind bereits gegeben. Deshalb muss die Zielfunktion "Min Rate; Rate := R" lauten.

Aufgabe 4c:
Die Kredite in den Perioden 4 und 5 werden bis an die verfügbaren Grenzen ausgeschöpft, weshalb diese kein Grenzobjekt darstellen können. Deshalb wird in diesen Perioden die Vermögenmaximierungsfunktion zum Grenzobjekt. Die endogenen Grenzzinsfüsse müssen deshalb wie folgt ermittelt werden:

i_t = (d_t-1) / (d_t) - 1 mit d_t als Gewichtungsfaktoren der Entnahmen

i_5 = 1,5 / 1 -1 = 50 %

i_4 = 2,5 / 1,5 - 1 = 66,67 %

Der Grenzzinsfuß in Periode 1 ist ein Mischzins aus Soll- und Habenzinssatz:

d_0 = (1 + i_1)*(1 + i_2)*(1 + i_3)*d_3 mit d_0 = 3 und d_3 = 2,5

=> i_1 = d_0 / [(1 + i_2)*(1 + i_3)*d_3] - 1 = 8,84 %

Was meint ihr zu meinem Lösungsansatz?

Liebe Grüße
Peter
hatte ich vorher hier iwo im forum schon gelesen, allerdings sind die lösungen vom alex einfach zu gut, denn damit lässt sich später alles weitere recht gut berechnen und vorallem es kommt das gesuchte raus.
 
#10
hatte ich vorher hier iwo im forum schon gelesen, allerdings sind die lösungen vom alex einfach zu gut, denn damit lässt sich später alles weitere recht gut berechnen und vorallem es kommt das gesuchte raus.
Das Gesuchte kommt mit meinen Werten auch heraus - also zieht dieses Argument nicht ganz. Woran erkenne ich ausgeartete Grenzobjekte? Sind das Objekte - wie in unserem Fall Geldanlage und Kredit - von denen nur eines realisiert und dabei vollkommen ausgereizt wird? Ich finde, es ist für mich einfach zu spät, um die Antwort im Skript zu suchen.
 
#11
ka ... ich halt mich für morgen nach den schemata der im forum erarbeiteten lösungen. wir kommen ja aufs richtige ergebnis meist. wollen's uns dafür dann schönheitsfehler abziehen ... jajut, sollen's machen...wenn man keine musterlösung bereitstellt braucht man musterhafte lösungen in der klausur auch nicht voraussetzen ;)
 
#12
Ok, ich hab's gefunden:

ein ausgeartetes Grenzobjekt wird ganz oder gar nicht realisiert (Investitionstheorie, S. 5, letzter Absatz).

Liebe Grüße und morgen alles Gute
Peter
 
#13
Um die Diskussion um ausgeartete Grenzobjekte noch einmal aufleben zu lassen:

In Kapitel 4.2.5.2 im Skript Investitionstheorie II steht etwas dazu. Bei ausgearteten Objekten kann es demnach pro Periode mehrere korrekte endogene Steuerungszinsfüße geben. Insofern ist es nicht "erstaunlich", dass auch Tirolers Ansatz zum richtigen Ergebnis führt.

Allerdings ist mir noch nicht so ganz klar, woran ich ex ante ein ausgeartetes Grenzobjekt erkenne. Vielleicht hat hier jemand eine Idee.

Liebe Grüße
Armin
 
#14
Ich würde sagen, dass nur die Lösung von Tiroler korrekt ist. Die Sache mit den ausgearteten Grenzobjekten zieht sich ja durch mehrere Klausuren. Löst man das LOP dann aber mit einem Simplexrechner, dann sieht man, die Ansätze mit den ausgearteten Grenzobjekten sind nicht richtig. Ich hatte bisher noch keine Klausur, bei der ein ausgeartetes Grenzobjekt wirklich den Zinsfuß bestimmt hat. Meist gibt es ja 9 Punkte, die kann es m. E. nicht für einfaches ablesen geben.
 
#16
Puh das ist ja mal eine "lustige" Aufgabe.

Ich frage mich wodurch ich durch Aufstellung des VOFI denn nun gezeigt habe, dass "bei einem Verkauf der Handelsbank zum Entscheidungswert derselbe maximale Zielfunktionswert GW* wie im Basisprogramm aus Aufgabe a) resultiert!"?

Ausserdem konnte ich mich noch nicht so ganz mit den gegebenen Formeln für 4d) anfreunden. Normalerweise soll man bei den Aufgaben, die ich bisher gerechnet habe einfach p* ausrechnen. Jetzt muss man auf einen Wert i.H.v. 190,7164 kommen. Kann man dies gewissermaßen als "Aufzinsung" (da sich p* auf Periode 0 bezieht) verstehen?

Zur Preisformel: ist Summe Cj>0 xj*Cj = 300? Soweit ich es bisher verstanden habe ist Cj der Kapitalwert der Investitions- und Finanzierungsobjekte. Bis zum Zeitpunkt t=1 gibt es diese nicht wirklich. Muss man daher "nur" den in t=0 erhaltenen Preis abziehen?

VOFI im Anhang. Danke an alle die hier ihren Input gegeben haben!
 

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#17
Hallo,
weiß zufällig jemand, warum ich bei der Aufgabe 4c) bei der Berechnung des Zinssatzes diese Formel:

i_1 = d_0 / [(1 + i_2)*(1 + i_3)*d_3] - 1 = 8,84 % verwenden muss

und nicht diese: (die ja auch zur Berechnung von i4 und i5 verwendet worden sind)?
i_t = (d_t-1) / (d_t) - 1

Viele Grüße
 
#21
Kann mir jemand erklären, wie man auf den zweiten Faktor in der Gleichung bei 4d) komme (den unterm Bruchstrich mit den z_t).

Kann die Altklausuren leider nicht herunterladen weil ich noch nicht genug "hilfreiche Beiträge" habe -.-
 
#23
Summe aus z_t *p_t=1/1,8082+1/1,8082/1,05+1/1,8082/1,05^2+1/1,8082/1,05^2/1,1+1/1,8082/1,05^2/1,1^2
 
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