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Aufgabe 5 aus 9/99 und 1 aus 3/97

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ich hab ein Verständnisproblem bei der Aufgabe 1c aus 3/97 und 5 aus 9/99.
Hier ist zweimal eine von der Ausbringungsmenge abhängige Kostenfunktion angegeben (d.h. bei 3/97 zunächst nur die Grenzkostenfunktion, ab die Kostenfunktion hat man ja gleich). Nun muss man aber bei der Aufgabe 1c) aus 3/97 bei der Kostenermittlung zunächst mit der Funktion bis zur Menge 500 rechnen und steigt dann auf die nächste Funktion um. So z.B. bei Aufgabe 1c2).
Bei der Klausur in 9/99 muss man aber direkt mit der 2ten Funktion rechnen, wenn die Menge über der Vorgabe der ersten Funktion liegt.Man steigt also nicht zwischendurch um.
welchen plausiblen Grund gibt es, dass hier m.E. gleichartige Funktionen unterschiedlich gehandhabt werden? Habt Ihr eine Idee???

LG, Mark
 
bei der Aufgabe 5 aus 9/99 ermittelst Du zuerst die Stückkostenfunktion aus 3*x+900 und erfährst dadurch dass bei Maximierung des x die Stückkosten sinken (k=3+900/x). Daher wechselt man bei der Ermittlung der stückkostenminimalen Werte zu der Kostenfunktion, die für die Maximierung der x gilt und das ist hier die zweite Kostenfunktion.
Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich...

Elke
 
Hallo,
bei der Aufgabe 5 aus 9/99 ermittelst Du zuerst die Stückkostenfunktion aus 3*x+900 und erfährst dadurch dass bei Maximierung des x die Stückkosten sinken (k=3+900/x). Daher wechselt man bei der Ermittlung der stückkostenminimalen Werte zu der Kostenfunktion, die für die Maximierung der x gilt und das ist hier die zweite Kostenfunktion.
Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich...

Elke

Hallo elke,

danke für die schnelle Antwort.
Bei der Ermittlung der stückkostenminimalen Menge hatte ich kein Problem, da bin ich mehr oder weniger so vorgegangen wie du beschrieben hast. die Frage ist aber, warum rechne ich bei 3/97 zur ermittlung der Gesamtkosten pro Stück:

(500*40 + 100*45 + 7000) 600 =31500/ 600 = 52,5

wechsele also mitten drin die Funktion

bei 7/99 rechne ich aber zur ermittlung der Sollkosten
(824^2)400 + 1700 = 3400

statt
3*400 + (424^2)/400 + 1700 (=Verfahrensweise wie bei 3/97, oder?)

Oder anders gefragt: Wann rechne ich zur ermittlung von Gesamtkosten nur mit einer Funktion obwohl mehrere je nach Menge zur Auswahl stehen und wann muss ich mehrere funktionen nacheinanderschalten? (etwas dumm zu erklären, aber ich hoffe es ist verständlich, was ich meine)

Gruß, Mark
 
Dr Franke Ghostwriter
Hmm, logische Frage...
Ich würde das anhand der Aufgabenstellung unterscheiden.In 3/97 sind lediglich die variablen Stückkosten und die Fixkosten separat angegeben, aus denen du dann erst mal die Kostenfunktion bilden musst. In 9/99 sind die Kostenfunktionen inkl. jeweils anfallender Fixkosten in Abhängigkeit von x vorgegeben. Daher musst Du dann auch nur die für die Produktion der vorgegebenen x zutreffende Funktion verwenden. In 3/97 ist keine Kostenfunktion für die jeweilige Produktionsmenge vorgegeben - daher muss man sie sich eben "zusammenbasteln".

Elke
 
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