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Frage Übergang linear-gleichbleibende AfA zur geometrisch-degressiven AfA

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Studienkollegen,

eigentlich dachte ich diese Thematik verstanden zu haben. Es heisst ja, dass ein Übergang von der linearen zur geometrisch-degressiven AfA dann durchgeführt wird, wenn der linear-gleichbleibende Abschreibungsbetrag über dem des geometrisch-degressiven Betrags liegt.

Ich sitze nun vor der EA 42240 vom WS 2010/11 Aufgabe 1b. Ich hab mir auch den damaligen EA Thread durchgelesen und dort wurde die Frage auch nicht abschließend beantwortet.

Der Übergang erfolgt in dieser Aufgabe im Jahr 2017. Nach der Formel i = n - 100/p + 1 ergibt sich auch das 7. Jahr, welches 2017 ist.

Wenn ich allerdings meine Ergebnisse vergleiche ist meine geometrisch-degressive Abschreibung im Jahr 2014 das erste Mal kleiner als 10.000. Folglich haette ich im Jahr 2015 das erste Mal linear abgeschrieben.

Versteht einer von Euch, warum erst 2017 der Übergang erfolgt? Vielen Dank vorab, ich würde das nämlich wirklich gerne verstehen.
 
Es heisst ja, dass ein Übergang von der linearen zur geometrisch-degressiven AfA dann durchgeführt wird, wenn der linear-gleichbleibende Abschreibungsbetrag über dem des geometrisch-degressiven Betrags liegt.
Vorsicht, es ist nur der umgekehrte Fall erlaubt, also von geometirsch-degressiv zu linear. Auch zu finden im Skript irgendwo zwischen S. 38 und 41 bzw. in § 7 Abs. 3 EStG.
 
Du darfst nicht den aktuell errechneten geometrisch-degressiven Wert mit dem linearen Wert, den Du verwendet hast, vergleichen. Du musst den Wert mit dem linearen Wert vergleichen, der sich bezogen auf die Restnutzungsdauer und dem noch vorhandenen Restbetrag ergibt. In Deinem Bsp. ist zwar 9. 228,52 kleiner als 10.000, aber die 10.000 bezogen sich auf den Gesamtbetrag.
 
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