Termine Modul 32531 Preisbildung auf unvollkommenen Märkten

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Sommersemester 2024​

  • Einsendearbeit 1 (Abgabetermin: 01.06.2024)
  • Einsendearbeit 2 (Abgabetermin: 15.07.2024)

Präsens-Klausur​

Fr., 20.09.2024, 09:00 – 11:00 (Prüfer: Schmidt)
an den Campusstandorten (außer Neuss) sowie in Budapest, Wien und Zürich

Modul in den Studiengängen​

  • M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
  • M.Sc. Volkswirtschaft
  • M.Sc. Wirtschaftsinformatik
  • M.Sc. Wirtschaftswissenschaft für Ingenieur/‑innen und Naturwissenschaftler/‑innen
Im Modul Mikroökonomik (bzw. Mikro- und Makroökonomie) haben Sie sich intensiv mit Märkten unter vollkommener Konkurrenz befasst, auf denen weder einzelne Anbieter noch Nachfrager in der Lage sind, den Marktpreis zu beeinflussen und der Marktmechanismus zu einer effizienten Gleichgewichtsallokation führt.

Sofern Sie das Modul „Mikroökonomik“ absolviert haben, haben Sie auch das gegenteilige Extrem, den Monopolmarkt, bereits kennengelernt. Allerdings wurde dort vereinfachend angenommen, dass der Monopolist lediglich seine Angebotsmenge wählen kann. In diesem Modul werden Sie sich weiteren absatzpolitischen Instrumenten, wie Preisdifferenzierung, Qualitätswahl oder dem Einsatz von Werbung widmen.

In der Praxis haben wir es in der Regel weder mit einem einzelnen noch mit beliebig vielen Anbietern eines Gutes zu tun, sondern häufig mit mehreren größeren Anbietern, die ein (zumindest ähnliches) Produkt anbieten und so z.B. mit ihrer Angebotsentscheidung Einfluss auf den Gewinn der Konkurrenten nehmen können. Mit dieser Marktform, welche man als Oligopol bezeichnet, werden Sie sich in Moduleinheit 1 ebenfalls näher beschäftigen. Sie lernen, wie sich ein Oligopolist in dieser Konkurrenzsituation verhält, um seinen Gewinn zu maximieren.

Kapitel 2 widmet sich vertikalen Marktstrukturen, in denen beispielsweise die Produkte eines oder mehrerer Hersteller auf einer nachgelagerten Marktstufe weiterverarbeitet oder von Händlern an die Konsumenten vertrieben werden. Sie begegnen hier insbesondere dem Problem doppelter Marginalisierung, welches zu Ineffizienzen führt und lernen, ob bzw. wie einzelne Marktakteure dieses verhindern können.

Der Nutzen, den eine Software einem Konsumenten liefert, hängt häufig auch davon ab, wie viele andere Nutzer dieser Software es gibt, bzw. ob das genutzte Programm mit denen anderer Anbieter kompatibel ist. Die Kompatibilitätsentscheidungen der Hersteller lassen sich mithilfe der Netzwerktheorie, welche wir in Moduleinheit 3 behandeln, analysieren. Andere Anwendungsgebiete sind z.B. Streckenentscheidungen von Fluggesellschaften oder auch die Analyse der Struktur von Religionsgemeinschaften.

In allen drei Moduleinheiten lernen Sie Entscheidungsprobleme strukturiert zu analysieren, indem Sie zunächst relevante Zielfunktionen und Nebenbedingungen charakterisieren und hieraus optimale Verhaltensweisen ableiten. Diese Vorgehensweise lässt sich bei einer Vielzahl ökonomischer Fragestellungen anwenden. Dabei finden aufgrund der betrachteten interdependenten Entscheidungssituationen auch einfache spieltheoretische Gleichgewichtskonzepte und Lösungsmethoden Anwendung. Eine vorherige Belegung des Moduls Spieltheorie ist jedoch für die Bearbeitung des Moduls nicht erforderlich, da die benötigten Kenntnisse im Modul vermittelt werden.
 
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