Vertiefungen: juristische Wahlfächer

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Hallo
Ich stehe im WS 2013/14 vor der Entscheidung - wie andere wohl auch!- welches juristische Wahlfach ich wählen sollte.
Von der Uni wurden (bisher) keine Mentoriate für juristische Wahlfächer in irgend einem deutschen Studienzentren angeboten. Warum eigentlich nicht? Die "Juristische Fakultät" soll doch die grösste Deutschlands sein (Werbung). Studiert denn keiner weiter als bis zum vierten oder fünften Semester an der Fernuni?
Da es nächstes Semester - wie bisher - auch keine "Unterstützung" der Fernuni geben wird, ist man wohl auf sich selber gestellt: Stichworte "Ökonomische Prinzip" und "Einzelkämpfer".
Mag denn jemand von Euch mir/uns Vor- und Nachteile dieses Wahlfaches aus seiner Erfahrung, Abwägungen oder Mutmassung schildern?
Danke und ein schönes Wochenende
 
Bist Du für die Belegung dieses Wahlfachs im Wintersemester nicht schon etwas spät dran?

Die Belegungszahlen lassen sich aus der Klausurstatistik ablesen: https://www.fernuni-hagen.de/rewi/pruefungsamtsportal/klausurinfos/statistik.shtml - da sieht man dann schon, dass die Studierenden bis hin zu den Wahlfpflichtfächern deutlich "ausdünnen". Und für deutschlandweit 20-50 Studenten lohnen sich Mentoriate in den Regionalzentren einfach nicht.

Ich denke es hat schon so seinen Grund, wieso es keine Absolventenzahlen in Hagen gibt. Aktuell schließen so um die 50 Studis pro Semester ab, es schreiben so um die 300 Studis die Propäd-Klausur. Bei einer Durchfallquote von ca. 25 Prozent sind es also um die 250 Erstsemester. Was man aber nicht vergessen darf: Hagen ist sehr beliebt bei den Staatsexamensdurchfallern, die bekommen zum einen eine Menge angerechnet und tauchen daher in der Propäd-Klausur gar nicht auf, zum anderen dürften von denen wiederum sehr viele dann auch erfolgreich abschließen. Summa summarum: Von denen, die sich zum 1. Semester in Hagen einschreiben, machen vermutlich nur sehr sehr wenige am Ende tatsächlich den Abschluss.

Für Kollektives Arbeitsrecht gab es in der Vergangenheit immer ein Klausurvorbereitungsseminar der Fachschaft in Hagen, ob es das auch weiterhin gibt weiß ich nicht: https://rewi.fsr-fernuni.de/

Ansonsten habe ich das Wahlpflichtfach kommendes Semester belegt, kann also noch keine Infos dazu geben.
 
WEEKEND
Besten Dank für Deinen engagierten Beitrag und die entsprechenden "harten" Fakten in der Quellenangabe.- Ich bin nach dem Lesen dieser Quellen noch etwas mehr erschrockener als zuvor.
Zu spät bin ich hoffentlich nicht dran, denn ich habe mir für dieses und das kommende Semester die Kurse 55204, 55205, 55208 und 55213 schon gesichert resp. gesichtet. Aber mein Problem: Was lernt sich "alleine" und ohne Mentoriat am besten zu Hause und unterwegs.
Wenn es denn theoretisch maximal im Durchschnitt nur 50 Studis pro Semester bei einem normalen siebensemestrigen Studienverlauf geben sollte, die den LL.B. dann auch nach sieben Semestern machten/abschlössen (ohne die Studis mitzuzählen, die in den letzten drei Semester noch abspringen, die Wahlfächer nur als "Weiterbildungskurse ohne Abschlusswille" belegten, die anfangs das falsche Wahlfach wählten oder die länger als sieben Semester an der Fernuni verweilen), könnte man mutmassen, dass es sich mindestens um ca. 200 Studis und mehr handeln müsste, die noch ein Interesse an Wahlfächern in den letzten zwei Semestern des regulären Studiums oder grundsätzlich innerhalb ihres längeren Studiums haben könnten.
Da jeder zwei juristische Wahlfächer zu wählen hat und nicht jede der zehn Wahlfach-Möglichkeiten gleich stark nachgefragt sein wird und zudem nur "einmal" belegt werden kann, müsste es doch sehr wohl als grösste JURA-Fakultät mit ca. 8'000 eingeschriebenen Studierenden möglich sein, zumindest in nur einem Studienzentrum in Deutschland die am meisten belegten Wahlfächer als Mentoriate anzubieten.
Ökonomisch mag das ggf. keinen Sinn ergeben, aber aus Image- und Wettbewerbsgründen der Fernuni und dem wohl bedeutenderen Bildungsauftrag einer staatlichen Uni als der grössten JURA-Fakultät Deutschlands wohl doch, wie ich meine.

Nochmals besten Dank für Deine freundlichen Ausführungen. Vielleicht schreiben ja noch ein paar mehr/andere Betroffene.

Weiterhin ein schönes Wochenende.
 
Hmmm ... zum einen muss es ja auch Mentoren geben. Diese finden sich z.T. ja schon nicht für die Pflichtfächer. Da stelle ich mir das für die Wahlfpflichtfächer nicht unbedingt einfacher vor.

Und zum Angebot in nur einem Studienzentrum: Meiner Erfahrung nach nutzt nur ein Bruchteil der Studenten tatsächlich die angebotenen Mentoriate. Ich saß in BGBI und II meist mit 2-4 Studis in einem Regionalzentrum, das locker 3-4 Bundesländer als Einzugsgebiet hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort tatsächlich nur so viele Studenten gerade BGBI+II belegt haben.

Anderes Beispiel, wirtschaftswissenschaftliches Wahlpflichtfach: In Grundlagen des Marketing gibt es sehr sehr wenige Mentoriate, ich weiß grad gar nicht, ob es außer Nürnberg noch eins gab außer das vom Lehrstuhl angebotene Kolloquium in Hagen. Dort waren ca. 12-15 Studenten - und das belegen jedes Semester mehr als 300 Studenten.

Meiner Erfahrung nach wäre ein Mentoriat für ein Wahlfplichtfach mit 20 oder 30 Studenten deutschlandweit praktisch leer - immerhin gäbe es eine echt gute Betreuungsquote. 😉

Und - siebensemestriger Studienverlauf - es wäre mal interessant, wie lang tatsächlich benötigt wird. Laut Statistik liegt der Schnitt bei mehr als 10 Semestern, aber die die länger studieren sind wohl z.T. schlicht noch nicht fertig, so lang scheint es Rewi ja noch nicht zu geben, wenn ich die Statistik richtig interpretiere. Und da musst Du auch noch die rausrechnen, die das Staatsexamen nicht gepackt haben und hier nur noch ein paar wenige Klausuren schreiben müssen, weil ihnen alles mögliche anerkannt wird.
 
Ja, Weekend, kann das gut nachvollziehen und habe alles auch schon selbst erlebt in den STZen. Aber trotzdem schwillt mir der Kamm, warum sich so wenige in den STZen für ihren "Studienabschluss" engagieren. Die wollen doch nicht nur für verbilligte Zeitungsabos eingeschrieben sein, oder?
Dir weiterhin eine schöne Zeit.
 
Interessante Frage ... aber man hat eben manchmal einfach keine Zeit. Und z.T. liegen die Veranstaltungstermine auch echt blöd. Und manche mögen auch nicht die finanziellen Mittel für die dauernde Pendelei durch die Republik haben - oder nicht dafür aufwenden wollen. Mit Kindern ist es dann ggf. auch noch schwierig, eine Betreuung für die Zeit zu organisieren. Dann denkt man sich vielleicht, man kommt auch ohne zurecht (was in manchen Modulen ja auch der Fall ist). Ich glaube es gibt viele Gründe.

Mal ein Beispiel: Strafrecht dieses Semester in einem Regionalzentrum: Es hat an vier Freitagen ganztags stattgefunden, einer im Juli, drei im August. Wer schon mal gearbeitet hat weiß, wie schwierig in vielen Unternehmen die Urlaubsplanung gerade im Sommer ist. Man macht sich da nicht unbedingt beliebt, wenn man vier Freitage in den Sommerferien frei haben möchte. Ganz davon abgesehen, dass es sich ggf. auch noch mit der eigenen Urlaubsplanung überschneidet.

Und dann: 4 Urlaubstage für das Mentoriat, 1 für die Klausur. Wenn das nun alle so machen würden, bräuchte ich bei 2 Modulen pro Semester 20 Urlaubstage allein für Mentoriate und Klausuren - und da habe ich weder mal eine EA oder Hausarbeit geschrieben noch mich erholt/bin weggefahren. Das ist einfach nicht zu leisten.

(Und ja, dieses Strafrechtsmentoriat war so ein persönlicher Aufreger für mich, dieses Semester. 😉)
 
ja, nach meinen Vorstellung sollte die primäre Aufgabe "Lehre" einer Fernuni sein, den Stoff aktuell medial so aufzubereiten und darzubieten (Vorlesungen/Übungen jeder Zeit -Videos- auf Abruf im Netz etc. neben dem Virtuellen Klassenzimmer; vernünftig lesbar und konstruktiv kommentierte EA-Rücksendungen) und vor Ort in STZen (persönliche Mentoriate) so anzubieten, dass er von Berufstätigen in der "Freizeit", also meistens an Wochenenden und ausserhalb der "Schul-/Familienhauptferienzeit und hohen Feiertage", zu bewältigen und wahrgenommen werden kann. Die Fernuni muss papierloser, schneller und pünktlicher werden!
Vielleicht wäre es auch sinnvoller nur Wochenendseminare zu haben, die z.B. am Samstag erst um 10 oder 11 Uhr beginnen, so dass jeder am selben Tag noch (süd- oder norddeutschlandorientiert) anreisen kann und freitags keinen Urlaubstag einreichen muss. Zum anderen liesse sich eine Kinderbetreuung etc. an Samstagen und Sonntagen auch besser bewerkstelligen (Partner etc.).
Oder man setzt zusätzlich wahlweise auf einen Präsenzzeitraum je Semester in einem bestimmten STZ, der eine entsprechend dem Semester vor- und nachgelagerte Modulbearbeitung beinhaltet. Z.B. mittwochs 12 Uhr bis dienstags 12 Uhr. Das bedingt, dass mehr nach Studienplan studiert werden müsste.
Und zudem weg mit z.B.: 10 x werktags 18-21 Uhr im Semester etc.. Die Fernuni ist keine "Vor-Ort-Uni" für Ballungsräume, sondern eine nationale/internationale.
In den Ballungsräumen sind m.E. auch die Präsenzunis mit Vorlesungszeiten bis 22 Uhr anzutreffen und zu präferieren, da braucht es eigentlich keine Fernuni.
Ein wichtiges Kriterium der STZen müsste m.E. allein die verkehrstechnische Anbindung/Erreichbarkeit durch alle Verkehrsträger sein (z.B. ICE-Knoten, Flughafennähe, Autobahnnähe; sicherlich nicht an exponierter und teurer City-Lage in Metropolen mit Verkehrschaos zu Spitzenzeiten und fehlenden Parkplätzen).
Fraglich ist auch, ob man nicht erst didaktisch mit Propädeutikum, Strafrecht, Verfassungs- und Verwaltungsrecht beginnen sollte, um anschliessend einen Wirtschaftsjuristen LL.B. zu backen.
Sicherlich machen sich hierzu viele Leute ihre Gedanken, die es auch angeht; wohl seltener die Studierenden, wie man annehmen muss. Anderenfalls müssten auch mehr als 50 LL.B. "hinten" rauskommen, wenn angeblich über 8'000 Jura-Studis in Hagen eingeschrieben sein sollen, von denen die meisten wohl mit dem ersten Semester begonnen haben.- Selber schuld?
 
Zuletzt bearbeitet:
An sich stimme ich dir zu. Es wäre toll, wenn das ginge. Aber:

Die Regionalzentren sind wohl nicht so groß, dass man alle Mentoriate an Wochenenden stattfinden lassen kann. Neben den juristischen Mentoriaten müssen dort noch die Mentoriate der anderen Fakultäten stattfinden.

Da die Mentoren nach meinem Wissen andere Hauptberufe haben, wird es sicherlich schwierig, dass sie eine Woche im Block unterrichten können. Auch die Entscheidung, ob der Unterricht in der Woche abends oder am Wochenende stattfindet, wird davon abhängen.
 
In erster Linie ist die FernUni eine "Veranstaltung" des Landes NRW.
Der Rest spielt da in der Planung nur eine untergeordnete Rolle.

Man wird es nie allen (von den wenigen, die überhaupt zu einem Mentoriat gehen) Recht machen können.

Beispiel: Master WiWi Pflichmodul Rechnungslegung, Betreuung im RZ Hamburg
Termine: 13.10.13, 27.10.13 und 10.11.13
Wer kann denn vernünftig etwas vorbereiten bzw. die KEs schon gelesen haben.

Noch ein Beispiel: Das einzige Mentoriat findet zwei Wochen vor der Klausur statt. Wenn dann Probleme auftauchen, ist es zu spät.

Schlimmer finde ich die Endlos-Veranstaltungen von Roso, Maeß und Co.
Keiner kann mir erzählen dass er nach 10 - 12 Stunden noch besonders aufnahmefähig bzw. vermittlungsfähig ist. Und dann noch sicher nach Hause fahren?

Und was ist mit den Mentoren (auch wieder Roso, Maeß und Co.), die (gefühlt) für jedes Modul eine Betreuung durchführen? Fachleute für alle Module oder einfach nur geldgeil?
 
ttt
Besten Dank für Deine Wortmeldung.
Du hast sicher recht, dass nicht alles "nur" am Wochenende in e i n e m STZ angeboten werden kann, zumal es auch noch mehrere Fakultäten der Fernuni gibt, die durch die STZen bedient werden wollen.
Grundsätzlich bin aber schon der Meinung, wenn eine öffentliche UNI einen BA-Studiengang anbietet, dass zumindest a l l e Pflicht- und Wahlfächer irgendwo - meinetwegen auch nur an
e i n e m Ort im Bundesgebiet - als Mentoriate anzubieten sind.
Zudem müsste doch eine gewisse Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete innerhalb eines Semesters (Mentoriate einer Fakultäten) von bestimmten Studienzentren - eines mindestens in NRW, eines im Norden und eines im Süden - doch bei der Fakultätsgrösse möglich sein.
Und eine gewisse Ausgewogenheit der Angebote zwischen Wochenendveranstaltungen für "reisende Berufstätige" (inhaltszentriert) und Werktagveranstaltungen für "sesshafte Berufstätige" (STZ-zentriert) müsste doch auch durchführbar sein, wenn es angeblich über 8'000 eingeschriebene und wohl zahlende Jurastudierende gibt. Die Fernuni (Kernkompetenz) soll doch keine Konkurrenz zu den Präsenzunis vor Ort sein, oder?
Wenn das aber nicht möglich sein sollte, dann müsst die "Semesterplanung der STZen bezüglich der spezifischen Mentoriate" - zumindest für die Wochenendveranstaltung - bundesweit überschneidungsfreier gestaltet werden. Koordiniert die Fernuni die STZen überhaupt?
Hierzu würde ich mir einen abrufbaren und zu aktualisierenden Mentoriatsplan der gesamten STZen zusammen in einer Tabelle nach Datum, Kurs und STZ für die jeweilige Fakultät der Fernuni wünschen (siehe Karlsruhe KIT; hier wirst Du sogar 1 Woche vorher benachrichtigt!).
Ja, das Argument mit den externen Teilzeit-Mentoren (Honorare und Anreiseentschädigungen) und deren Verfügbarkeit ist sicher ein Aspekt. Andererseits könnte die Fernuni auch eigene Mentoren für ein "Lehrstuhlgebiet" oder für eine Region mit mehreren STZen in Vollzeit einstellen und würde gleichzeitig etwas für die Besserung und Gleichwertigkeit der Mentorenveranstaltung bezüglich des Qualitätsstandards beitragen.
Und die Idee mit den "alternativen" Semesterblöcken finde ich weiterhin bestechend, insbesondere dann, wenn man schnell zielorientiert bis zum Abschluss "durchkommen" möchte.
Nochmals besten Dank für Deinen Beitrag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fernunistudent

Meines Wissens und der Werbung im In- und Ausland nach, sieht sich die Fernuni mit Sitz in Hagen/NRW nicht als Bundesland-UNI, sondern als nationale mit Auslandsaktivitäten (z.B. mit neuen, regionalen STZen in anderen Bundesländern der BRD und auch z.B. in Österreich und in der Schweiz). Das mag in der Gründungszeit vielleicht anders gedacht gewesen sein. Ich studiere heute!

Damit will ich sagen, wenn man ein ernsthaftes Angebot mit der Kernkompetenz Fernuni darstellen will, dann sollte man zumindest die Pflicht- und Wahlfächer - zumindest einmal vor Ort irgendwo für das Bundesgebiet - ein Mentoriat gemäss Studienplan in jedem oder jedem zweiten Semester anbieten können. Bei über 8'000 zahlende Studierende an unserer Fakultät sollte das zumindest möglich sein, oder?

Dass die Planung, Koordination und Terminierung der Mentorenveranstaltungen der Fernuni untereinander bezüglich der STZen nicht stattfindet, ist offensichtlich, scheint aber nicht einmal die Studierendenschaft/STZen/Fachschaft ernsthaft zu interessieren resp. umzutreiben.

Ja, Qualität kann man nur erzeugen, wenn man Standards von der Fernuni vorgibt und diese vor Ort auch kontrolliert.

Persönlich finde ich Wochenendveranstaltungen, die gut vorbereitet und realistisch geplant sind (2x 6 Stunden konzentriertes Arbeiten) als nicht ermüdend oder gar verkehrsgefährdend.

Besten Dank für Deinen Beitrag.
 
Hallo Fernunistudent

Meines Wissens und der Werbung im In- und Ausland nach, sieht sich die Fernuni mit Sitz in Hagen/NRW nicht als Bundesland-UNI, sondern als nationale mit Auslandsaktivitäten (z.B. mit neuen, regionalen STZen in anderen Bundesländern der BRD und auch z.B. in Österreich und in der Schweiz). Das mag in der Gründungszeit vielleicht anders gedacht gewesen sein. Ich studiere heute!

Damit will ich sagen, wenn man ein ernsthaftes Angebot mit der Kernkompetenz Fernuni darstellen will, dann sollte man zumindest die Pflicht- und Wahlfächer - zumindest einmal vor Ort irgendwo für das Bundesgebiet - ein Mentoriat gemäss Studienplan in jedem oder jedem zweiten Semester anbieten können. Bei über 8'000 zahlende Studierende an unserer Fakultät sollte das zumindest möglich sein, oder?

Dass die Planung, Koordination und Terminierung der Mentorenveranstaltungen der Fernuni untereinander bezüglich der STZen nicht stattfindet, ist offensichtlich, scheint aber nicht einmal die Studierendenschaft/STZen/Fachschaft ernsthaft zu interessieren resp. umzutreiben.

Ja, Qualität kann man nur erzeugen, wenn man Standards von der Fernuni vorgibt und diese vor Ort auch kontrolliert.

Persönlich finde ich Wochenendveranstaltungen, die gut vorbereitet und realistisch geplant sind (2x 6 Stunden konzentriertes Arbeiten) als nicht ermüdend oder gar verkehrsgefährdend.

Besten Dank für Deinen Beitrag.


Ich meinte 12 Stunden pro Tag, respektive 25 Stunden an einem Wochenende.

Schau dir die Termine der Herren Roso und Maeß in Coesfeld, Berlin, Hannover und Hagen doch mal an.

6 Stunden sind ja pille-palle
 
Fernunistudent
Bei den "Juristen" und in unseren Wirtschaftsfächern habe ich bisher noch von keinen Veranstaltungen länger als 2 x 4 Stunden und zusätzlicher Mittagspause an e i n e m Tag gehört.
Ja, wenn das so sein sollte, bin ich wirklich sprachlos!
 
Dr Franke Ghostwriter
Fernunistudent
Ja, das ist schlimm. Deinen Ärger kann ich nachvollziehen. Hast Du schon mit dem verantwortlichen Lehrstuhl und der Fachschaft gesprochen?
Qualitäts- und Erfolgskontrollen in didaktischer und pädagogischer Hinsicht wären wünschenswert, wenn nicht in diesen Fällen sogar zwingend notwendig. Wie begründen denn die STZen und der Mentor diese offensichtlich überfordernde "Zeitorgie"?
Und was sagen denn Deine Kommilitonen/innen dazu? Kannst Du die nicht motivieren, aktiv zu werden?
 
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