Ich studiere seit 2 Semestern an einer FH und werde das Studium an der Fernuni Hagen fortsetzen. Durch die Prüfungen im 1. und 2. Semester bin ich durchmarschiert wie ein warmes Messer durch Butter. Ich habe in der Zeit Prüfungen mit insgesamt 90 ECTS (auf Hagen umgerechnet also 9 Module) geschrieben. Stellenweise war ich kein einziges Mal in der Vorlesung und habe auch nie das Skript gelesen. Das waren aber auch alles nur Grundlagenfächer, die ich aufgrund meiner Ausbildung, meiner bisherigen Aus- und Fortbildung und Berufserfahrung sehr gut beherrsche.
Ich bin auch schon im Blindflug durch meine Abitur-Prüfungen gegangen (null Vorbereitung, aber trotzdem 1,0 in Mathe, Physik und Englisch sowie 2,0 in Deutsch) und kenne das auch gar nicht anders von mir. Wie ich das ganze Wissen damals während meines Abiturs gelernt habe habe weiß ich heute nicht mehr, aber das wüsste ich nun gern wieder. Typische Lernfächer (Bio, Geo, Geschichte) lagen mir damals schon nicht, da hatte ich regelmäßig nur Noten zwsischen 3 und 4. Das war aber eigentlich nur Faulheit, denn ich weiß heute noch Dinge, die mich damals üebrhaupt nicht interessiert haben. In Latein hatte ich eine kontinuierliche 5, das Fach bin ich nach der 11. aber losgeworden.
In den zwei Semestern an der FH habe ich nicht wirklich viel gelernt, es ging ja aber auch nur um Grundlagen. Ich habe testweise (zählen nicht als Fehlversuche) Prüfungen in höheren Semestern mitgeschrieben und bin da durchgefallen, obwohl ich in den Vorlesungen saß und aufmerksam der Vorlesung gefolgt bin. Bei der Suche nach den Ursachen ist mir etwas aufgefallen, was mich sehr beunruhigt: Ich habe nie gelernt zu lernen! Falls doch dann weiß ich nicht mehr wie es geht.
Egal was ich in den vergangenen 2 Semestern an neuen Wissen bekommen habe, fast nichts davon ist hängengeblieben. Gestern Vorlesung, heute nichts mehr wissen, das war bei mir die Regel (in den Vorlesungen in den höheren Semestern).
Alle bisher erbrachten Leistungen in Schule und Studium habe ich mehr oder weniger meinem Talent, meiner Intelligenz und ausgeübter Routine zu verdanken. Das mag zwar im späteren Studium hilfreich sein, aber allein reicht das für einen guten Studienabschluss eben nicht aus. Ich sollte dieses Problem innerhalb der nächsten Monate lösen können bzw. herausfinden was mich hindert.
Da ich davon ausgehe dass ich nicht der Einzige mit so einem Problem bin Frage ich mal hier im Forum, wie ihr das gelöst habt. Mir ist allerdings schon aufgefallen, dass es sehr unterschiedliche Lerntypen gibt. Das merkt man auch wenn man Rezensionen zu Büchern liest, der eine ist von einem Buch total begeistert, der andere stuft es als Schrott ein. Eine Bitte habe ich deshalb noch: Wenn ihr antwortet dann erwähnt bitte in einem Satz, ob ihr eher logisch arbeitet oder eher lernbezogen, ob ihr Themen eher beherrscht oder einfach auswendig lernt. Ich brauche für alles eine logische Erklärung, so dass ich es mir innerhalb kurzer Zeit notfalls herleiten kann.
Ich bin auch schon im Blindflug durch meine Abitur-Prüfungen gegangen (null Vorbereitung, aber trotzdem 1,0 in Mathe, Physik und Englisch sowie 2,0 in Deutsch) und kenne das auch gar nicht anders von mir. Wie ich das ganze Wissen damals während meines Abiturs gelernt habe habe weiß ich heute nicht mehr, aber das wüsste ich nun gern wieder. Typische Lernfächer (Bio, Geo, Geschichte) lagen mir damals schon nicht, da hatte ich regelmäßig nur Noten zwsischen 3 und 4. Das war aber eigentlich nur Faulheit, denn ich weiß heute noch Dinge, die mich damals üebrhaupt nicht interessiert haben. In Latein hatte ich eine kontinuierliche 5, das Fach bin ich nach der 11. aber losgeworden.
In den zwei Semestern an der FH habe ich nicht wirklich viel gelernt, es ging ja aber auch nur um Grundlagen. Ich habe testweise (zählen nicht als Fehlversuche) Prüfungen in höheren Semestern mitgeschrieben und bin da durchgefallen, obwohl ich in den Vorlesungen saß und aufmerksam der Vorlesung gefolgt bin. Bei der Suche nach den Ursachen ist mir etwas aufgefallen, was mich sehr beunruhigt: Ich habe nie gelernt zu lernen! Falls doch dann weiß ich nicht mehr wie es geht.
Egal was ich in den vergangenen 2 Semestern an neuen Wissen bekommen habe, fast nichts davon ist hängengeblieben. Gestern Vorlesung, heute nichts mehr wissen, das war bei mir die Regel (in den Vorlesungen in den höheren Semestern).
Alle bisher erbrachten Leistungen in Schule und Studium habe ich mehr oder weniger meinem Talent, meiner Intelligenz und ausgeübter Routine zu verdanken. Das mag zwar im späteren Studium hilfreich sein, aber allein reicht das für einen guten Studienabschluss eben nicht aus. Ich sollte dieses Problem innerhalb der nächsten Monate lösen können bzw. herausfinden was mich hindert.
Da ich davon ausgehe dass ich nicht der Einzige mit so einem Problem bin Frage ich mal hier im Forum, wie ihr das gelöst habt. Mir ist allerdings schon aufgefallen, dass es sehr unterschiedliche Lerntypen gibt. Das merkt man auch wenn man Rezensionen zu Büchern liest, der eine ist von einem Buch total begeistert, der andere stuft es als Schrott ein. Eine Bitte habe ich deshalb noch: Wenn ihr antwortet dann erwähnt bitte in einem Satz, ob ihr eher logisch arbeitet oder eher lernbezogen, ob ihr Themen eher beherrscht oder einfach auswendig lernt. Ich brauche für alles eine logische Erklärung, so dass ich es mir innerhalb kurzer Zeit notfalls herleiten kann.


