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ich bin gerade dabei meine Wahlpfächer zusammenzustellen und bin beim VWL Teil auf Industrieökonomie gestoßen. Handelt es sich hier mehr um auswendig lernen oder mit "Sinn und Verstand" anwenden? Gibt es sonst irgendetwas Spannendes zum Modul zu sagen?
Generell würde ich sagen: Ausschließlich Sinn und Verstand, praktisch kein Auswendiglernen, mathematisch sollte man einigermaßen fit sein (Lagrange und Envelop-Theorem sollte man schon anwenden können und Angst vor Summenzeichen ist sicher auch eine schlechte Voraussetzung für diesen Kurs).
Ich hatte mir mal die Kurseinheiten aller VWL-Module ausgeliehen.
IÖ war schon ziemlich abschreckend. Und ich bin Formeln und der Mathematik im Allgemeinen gegenüber sehr aufgeschlossen...
Vielleicht noch ergänzend: Grosser legt großen Wert darauf, dass man die mathematischen Modelle und evtl. Berechnungen ökonomisch interpretieren kann. Daher gibt es wenig "Rechenaufgaben" mit Zahlen, sondern es wird in der Regel eher qualitativ anhand der allgemeinen Eigenschaften der betrachteten Funktionen argumentiert. Das war auch für mich, die ich in Mathe auch eher fit bin, anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig.
"Auf der von Studenten organisierten Seite www.studienservice.de lässt es sich wunderbar plaudern, lästern und abschreiben, ganz wie im richtigen Leben auch."