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Wechsel zur Fernuni Hagen/Anrechung von Leistungen

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ich bin zwar (noch) keine Fernuni-Studentin, habe mich aber trotzdem mal
angemeldet, weil ich über einen Wechsel nachdenke.

Ich studiere z.Zt. an der Uni Hamburg Jura. Habe das Grundstudium auch komplett fertig und ein paar Scheine im Hauptstudium.
Ich arbeite allerdings auch noch in Teilzeit und so langsam wächst mir das Jura-Studium über den Kopf.

Da ich den Anwaltsberuf eh nicht ergreifen, sondern in der Wirtschaft bleiben will, habe ich an einen Wechsel an die Fernuni gedacht.
Habe der Studienberatung eine Mail geschickt, mit der Frage, ob mein Grundstudium denn irgendwie angerechnet werden kann.
Daraufhin habe ich eine Mail mit der Prüfungsordnung oder Zulassungsordnung (????) erhalten. So wie ich das verstanden habe, werden nur die Scheine aus dem Hauptstudium anerkannt, sofern man es komplett fertig hat.

Aber das bringt mir ja nun garnichts. Dann müsste ich ja wieder ganz von vorn anfangen.

War hier jemand von Euch in einer ähnlichen Situation?
Oder habe ich das einfach nur falsch verstanden????

Freue mich über Eure Antworten,

LG Claudia
 
Die Übungsscheine (auch 'große Scheine' genannt) werden dir anerkannt.

Ich habe die Scheine:
- Übung im Bürgerlichen Recht
- Übung im Strafrecht
- Übung im öffentlichen Recht

eingereicht und die Module M1, M2, M4, M5, M8 und M 12 angerechnet bekommen.
 
vielen Dank für Eure Antworten.
Habe mich entschieden, nicht an die Uni Hagen zu wechseln.
Dann müsste ich ja wieder ganz von vorn anfangen und das hatte ich eigentlich nicht vor.
Es gibt jedoch andere Fern-FH´s, die auch Scheine des Grundstudiums anrechnen. Das wäre für mich doch die bessere Alternative.
Ich wünsch Euch allen noch viel Spaß u. Erfolg.
LG Claudia
 
Ich hatte mich auch bei DIPLOMA (FH Nordhessen - Dipl. Wirtschaftsjuristin) 'beworben' und dort wurde mir auch einiges mehr anerkannt als hier in Hagen. War mir aber zu teuer, ca. 200,- € pro Monat, da es eine Private-FH ist.
 
Stimmt, viele private Fernfachhochschulen sind verdammt teuer und bei den meisten Arbeitgeber oft nicht wirklich anerkannt. Diese Abschlüsse gelten oft als "bezahlt" ...

Ich denke, dass sich derjenige, der sich hier in Hagen wirklich durchbeißt, gute Chance haben wird.

Sandra
 
Dass diese Abschlüsse weniger anerkannt sind, könnte ich mir auch gut vorstellen. Allerdings möchte ich nicht als Wirtschaftsjuristin tätig sein, sondern in einem anderen Berufsfeld arbeiten. Meine rechtlichen Kenntnisse sollen eher eine Zusatzqualifikation sein 😉

Würde mir mehr anerkannt werden, würde ich sofort Hagen wählen. Ich kann und will mir aber nicht vorstellen, die nächste 4 Jahre ein Doppelstudium zu machen, denn das würde zu Lasten meines "Hauptstudiums" gehen
 
Dass diese Abschlüsse weniger anerkannt sind, könnte ich mir auch gut vorstellen. Allerdings möchte ich nicht als Wirtschaftsjuristin tätig sein, sondern in einem anderen Berufsfeld arbeiten. Meine rechtlichen Kenntnisse sollen eher eine Zusatzqualifikation sein 😉

Würde mir mehr anerkannt werden, würde ich sofort Hagen wählen. Ich kann und will mir aber nicht vorstellen, die nächste 4 Jahre ein Doppelstudium zu machen, denn das würde zu Lasten meines "Hauptstudiums" gehen 🙁

Gut, hier musst Du eben genau gucken, welche Fächer gut zusammenpassen. Manchmal ist es eben günstiger, bestimmte Dinge erst an der einen Uni voll fertig zu machen und dann die Anerkennung der jeweiligen Leistungen zu beantragen.

Du müsstest hier eben mal mit dem Prüfungsamt sprechen. An zwei juristischen Fakultäten gleichzeitig eingeschrieben zu sein, geht leider nicht. Studierst Du an einer FH kommt es eben wirklich darauf an, was Du im jeweiligen Studium gemacht hast. Du hast dem PA quasi genau die
Klausurbescheide vorzulegen, den Stoffplan sowie die jeweiligen SWS ... Hast Du z.B. in Strafrecht "nur" 7 SWS ist das für unser PA eben genau eine SWS zu wenig ...

Ein Telefonat mit dem Prüfungsamt Rewi oder Wiwi wirkt oft wirklich wunder 😉

Gruß


Sandra
 
Danke für deine Antwort 🙂
Jura werde ich (an der Uni) definitiv nicht weiterstudieren, allerdings werde ich ab Herbst an einer FH mit einem anderen Fach sein.
Im Moment bin ich halt noch in der rechtswissenschaftlichen Materie drinnen, daher wäre es sicherlich sinnvoll gleich mit Wirtschaftsrecht zu beginnen, als erst nach Abschluss meines Hauptstudiums - wenn ich wieder alles vergessen habe 😉

Ich werde mich einfach nochmal genauer beim Prüfungsamt erkundigen, aber die Hoffnung, dass mir doch mehr meiner Scheine von der Uni anerkannt werden, habe ich nicht so recht. Die Informationen auf der Hagener Homepage, sowie hier sind ja doch recht aufschlussreich ...
 
mal eine Frage interessehalber: welche Fern-FH´s sind nicht so anerkannt und warum nicht?
Wenn man das so behauptet, muss man ja auch begründen können, warum.
Ich arbeite auch in einem großen Wirtschaftsunternehmen und eigentlich ist es so, dass die FH´s angesehener sind als die Uni´s.
Unabhängig ob nun Fern-FH oder Abendstudiengang o.ä.
Es gibt sogar ziemlich viel Führungskräfte, die "nur" einen (Fern-)FH Abschluss haben.....

Lieben Gruß
Claudia
 
Hallo,
mal eine Frage interessehalber: welche Fern-FH´s sind nicht so anerkannt und warum nicht?
Wenn man das so behauptet, muss man ja auch begründen können, warum.
Ich arbeite auch in einem großen Wirtschaftsunternehmen und eigentlich ist es so, dass die FH´s angesehener sind als die Uni´s.
Unabhängig ob nun Fern-FH oder Abendstudiengang o.ä.
Es gibt sogar ziemlich viel Führungskräfte, die "nur" einen (Fern-)FH Abschluss haben.....

Lieben Gruß
Claudia

Schau mal, so viele Leute, die sich hier in Hagen wirklich durchbeißen und nicht nach kurzer Zeit einen einfacheren Weg (z.B. Fern-FH) suchen, gibt es nicht. Pro Jahr werden glaube ich nur 1000 bis 2000 Studenten in Hagen fertig, was bei rund 40.000 eingeschriebenen Studenten nicht gerade viel ist. Die meisten Leute brechen irgendwann einmal ab ...

Der Service der "Bezahl-"FHs (sofern man sich die Studiengebüren leisten kann, wenn man finanzkräftige Eltern oder Kreditgeber im Hintergrund hat) ist natürlich wesentlich besser. Hab schon Klausuren gesehen, über die können die Hagener Studenten eigentlich nur Hüsteln ...

Gut, bei den Arbeitgebern kommt es natürlich sehr gut an, wenn sich jemand neben dem Beruf weiterbildet - egal ob FU oder "nur FH. Zeugt von Zielstrebigkeit, Belastbarkeit, großem Organisationstalent etc.

Da es eben in Hagen nur so wenige Leute schaffen, stehen den Arbeit-
nehmern nur sehr wenig Absolventen bundesweit zur Verfügung (wobei die Durchhaltequote sicherlich besser wäre, wenn die Betreuung hier etwas besser wäre). Zitat einer Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit: Sie hätte nur einmal in ihrem Leben einen Absolventen der FU gehabt, der sein Studium auch noch in 10 Semestern Vollzeit gemacht hätte und der wäre gerade mal eine Woche arbeitslos gewesen.

Claudia bedenke, dass das "nächste" Studium - nachdem Du bereits das Jurastudium geschmissen hast - Deine Erstqualifikation ist. Da kommt eine private Fern-FH nicht gut. Riecht in so einem Fall eben nach "bezahltem Abschluss" ... Arbeitest Du dagegen Vollzeit und machst den Abschluss quasi nebenbei in Deiner Freizeit, zieht man vor Dir den Hut.

Warum meinst Du wohl, weshalb sich hier so viele FH-ler tummeln, um hier in Hagen doch noch einen normalen Universitätsabschluss zu machen? Als FH-ler bist Du eine relativ "billige" Kraft. Deine Aufstiegschancen sind i.d.R. begrenzt.

Jedenfalls würde ich dann in Deiner Situation ganz normal an eine
Präsenz-FH gehen. Hier bekommst Du eben auch die entsprechende Praxiserfahrung - was eben die FHs auszeichnet ... Wo bitte soll an einer Fern-FH die Praxis sein?

Du brauchst erst einmal einen "normalen" Abschluss, eine "normale" staatliche Prüfung. Dann kannst Du mit dem Fern-FH-
Abschluss entsprechend aufbauen und bist gefragt.

Ein Verwandter hatte nach der mittleren Reife eine Lehre gemacht, danach Abi nachgeholt, an der FH in Ulm studiert. Hier hat er erstmal längere Jahre gearbeitet und hat schließlich dann erst an einer privaten "Bezahl-Universität" nebenher den Master (mit "nur" FH ist er beruflich eben nicht weiter gekommen) als international akkreditiertem Abschluss nachgeholt, was ihn ca. 20.000 Euro gekostet hat ... Jetzt ist er Prokurist in einem internationalen Unternehmen.
 
Jedenfalls würde ich dann in Deiner Situation ganz normal an eine
Präsenz-FH gehen. Hier bekommst Du eben auch die entsprechende Praxiserfahrung - was eben die FHs auszeichnet ... Wo bitte soll an einer Fern-FH die Praxis sein?
Die Praxis bekommt man an der Präsenz-FH ja aber auch nicht an der FH sondern nur im externen Praxissemester, wo man selber dafür verantwortlich ist, wo und wie man das macht.
 
Die Praxis bekommt man an der Präsenz-FH ja aber auch nicht an der FH sondern nur im externen Praxissemester, wo man selber dafür verantwortlich ist, wo und wie man das macht. 😉

Echt? Hier in Ulm werden die Studenten ans Robert-Bosch-Gymnasium zu einem Bekannten von mir geschickt ... Da dürfen die dann selber rumwerkeln, allerdings streng nach Lehrplan und mit entsprechender Aufsicht (nicht dass sich der angehende Akademiker verletzt 😀 ) ... Aber alles über die FH organisiert.
 
Und was studieren die ?

Klar haben wir an der FH auch Übungen gemacht (Programmieren ect) aber das macht man ja an der Fernuni auch, das meine ich nicht mit Praxis.
In Bayern mußte man seinerzeit 2 Praxissemester machen, also Vollzeit 4-5 Monate.
 
Glaube ... Maschinenbau, E-Techniker ... was er sonst noch so an Studenten hat, weiß ich nicht. Jedenfalls ist er für diese Leute für die praktische Ausbildung verantwortlich.

Ob die darüber hinaus noch zusätzliche Praxissemester machen müssen, weiß ich nicht.

Gut, die E-Techniker an der Uni Ulm müssen auch schweißen ... oder die Zahnmediziner entsprechende Dinge, die später das Labor macht, selbst herstellen.

Nur in Claudias Fall finde ich es wirklich nicht glücklich, nur auf den Abschluss einer Fern-FH zu setzen. Da wäre eine einschlägige Lehre wohl sinniger und dann eben privat die Fern-FH nebenbei.
 
Was ich bisher so gehört habe von Leuten, die das Staatsexamen nicht bestanden haben: sie sind an eine FH gewechselt (Wirtschaftsrecht, Diplom-Wirtschaftsjurist) und fanden die Klausuren dort sehr sehr einfach.
Das soll in Hagen ja anders sein. Bin mal auf den September gespannt. (btw. ich hab immer noch keinen Plan, wo die Klausurorte sind)
 
So, um mal einiges richtig zu stellen. Einige kommen sich ja mächtig schlau vor:
Ich habe bereits eine kaufm. Ausbildung gemacht.
Ich habe sogar mehr als 5 Jahre Berufserfahrung.
Ich habe mein Jura-Studium noch nicht geschmissen.
Ich suche lediglich nach einer Alternative zu meinem derzeitigen
Studium an der Uni, da ich nebenbei in einem Wirtschaftsunternehmen
arbeite.
Mir ist mein Arbeitsplatz jedoch z.Zt.wichtiger, als ein Studienabschluss.
Ich habe auch absolut keine Probleme an der Uni, was das Begreifen des juristischen Denkens und Arbeitens betrifft!
Aber jeder, der ein Vollzeit-Jura-Studium macht oder gemacht hat, weiß dass sich das mit einem Arbeitsplatz, um den man froh und auf den man finanziell angewiesen ist, nicht vereinbaren lässt.
Zumindest sieht es bei mir derzeit so aus, dass ich nicht einfach aufhören kann zu arbeiten. Auf der anderen Seite, schafft man das Studium, vor allem was dann die Examensvorbereitung betrifft, nicht so wie vorgestellt.
Und bevor jemand sagt: Das musst Du doch bei Studienbeginn gewußt haben - Ja, das habe ich. Aber jeder weiß auch, dass sich manchmal einige Begebenheiten im Leben ändern können, auf die man nicht immer großen Einfluß nehmen kann.

Mir geht es einfach darum, nun in absehbarer Zeit einen qualifizierten Abschluss zu machen. Und ich möchte einfach nicht wieder bei Null anfangen, weil das was ich an der Uni erreicht habe, viel Arbeit war und es nicht so ist, dass man ein juristisches Dummchen ist, nur weil man nicht alle Scheine im Hauptstudium fertig hat. Das heißt ja nicht, dass man noch garnichts geschafft hat.

So, und wenn mir nun jemand schreibt, ein Fern-FH Abschluss "riecht" nach erkauftem Abschluss, dann ist das für mich keine stichhaltige Begründung. Sorry.
Wenn nun jemand eine bestimmte FH benennen kann und sagt, dass beispielsweise von dort nur Beschwerden kommen oder diese FH unter Beobachtung steht oder schlechte Presse hat oder offiziell bei Firmen nicht gern gesehen wird oder aber nachweislich Klausuren unteres Niveau haben,
dann sind das Begründungen, die man aufführen kann.
Aber doch nicht, dass etwas danach riecht oder man hat mal gehört dass...

Ich bin absolut offen, für Kritik an der einen oder anderen FH,
ich freue mich genauso über auch mal positive Rückmeldungen zu einer oder mehreren bestimmten FH´s.

LG
Claudia
 
Was ich bisher so gehört habe von Leuten, die das Staatsexamen nicht bestanden haben: sie sind an eine FH gewechselt (Wirtschaftsrecht, Diplom-Wirtschaftsjurist) und fanden die Klausuren dort sehr sehr einfach.
Das soll in Hagen ja anders sein. Bin mal auf den September gespannt. (btw. ich hab immer noch keinen Plan, wo die Klausurorte sind)

Das kann an der Examensvorbereitung liegen, die die meisten dann ja bereits hinter sich haben.
Beim Staatsexamen gibt es Durchfallquoten von ca. 40 %.
Es ist ja aber nicht so, dass die die durchgefallen sind von Jura garkeine Ahnung haben.
Dann sind so ganz normale Klausuren auch nicht mehr schwer.
Während der Ex.vorbereitung befasst man sich i.d.R. mit etwas anspruchsvollerer Kost als noch zu Klausurenzeiten.
 
also, ich kann mich den meisten Meinungen hier nun auch nicht wirklich anschließen. Wie kann man denn als Student an der Fernuni einfach behaupten, als FH Absolvent hat man nur das entsprechende Geld bezahlt, um an den Abschluss zu kommen? Ich für meinen Teil bin sehr froh darüber, an einer guten privaten FH meinen Abschluss gemacht zu haben, denn dort saßen die Dozenten, die nicht nur trocken die Materie rübergebracht haben, sondern wirklich aus der Praxis gesprochen haben, u.a. Richter, Vorstände aus großen Industrieunternehmen usw... SO lernt man doch etwas kennen. Und zudem wird der FH Abschluss mit entsprechender Berufspraxis, die man nebenbei erwirbt, gerade von den großen Wirschaftsunternehmen deutlich mehr anerkannt als jeder "normale" Uni Abschluss.
Ich kann dich, Claudia, auf jeden Fall gut verstehen. Weiß zwar nicht wo oder als was du arbeitest, aber ich sehe den BOL für mich auch als gute Zusatzqualifikaten und denke, durch deine Berufserfahrung und Ausbildung ist es letztendlich relativ egal, wie der Titel jetzt heißt und wo du ihn erworben hast und ob du zwischendurch an die Fernuni gewechselt bist. So sehe ich es für mich auf jeden Fall, es muss ja kein Staatsexamen sein, wenn man eh in der Wirtschaft arbeitet...
Viele Grüße,
Verena
 
Vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden, aber normale FH-Studenten sind heute doch nicht mehr schlechter gestellt!? Das ist meiner Meinung nach längst ein veraltetes Vorurteil ...
Oft ist zwar das Einstiegsgehalt eines Hochschulsabsolventen ein wenig höher, aber die Praxis zeigt, dass sich dieser minimale Unterschied in den Jahren relativiert.

Ich kann die Skepsis mancher gegenüber Privaten (Fern-)Unis verstehen, aber zumindest die Absolventen von Privaten Präsenzuniversitäten wie zB der EBS haben nach einer Spiegel-Studie die höchsten Einstiegsgehälter ... so schlecht kann ihr privater Abschluss dann ja doch nicht sein 😉
Wie es jetzt bei einer privaten Fernuni aussieht, weiß ich nicht. Allerdings zeigt ein Fernstudium -egal wo es absolviert wird- Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Disziplin, denn geschenkt bekommt man nirgendwo etwas! Und das wird ein Arbeitgeber auch honorieren, vorallem wenn es sich eben nur um eine Zusatzqualifikation handelt!
 
Sorry Claudia,

ich wusste nicht, dass Du zuvor eine Ausbildung hattest. Dann ist das ganze eine andere Sache.

Hier ist dann die private Fern-FH eine nebenberuflich erworbene Weiter-
bildungsmaßnahme. Da sehen die Dinge anders aus ... Das ist dann eine zusätzliche Qualifikation.

Als Erstabschluss bleibe ich bei meiner Meinung. Auch ich hatte mich einst erkundigt, wie es mit privaten Fernfachhochschulen aussieht. Finanziell war dies für mich nicht entferntesten machbar und die Probeskripte hatten eben nicht die Tiefe, die ich von einem Studium erwarte.
 
Dr Franke Ghostwriter
Naja, ehrlich gesagt, sind Probeskripte für mich nicht aussagekräftig, was
die Anerkennung eines Studienganges betrifft.
Ich habe von meinen Prof´s an der "normalen" Uni jede Menge Skripte und Fälle mit Lösungen erhalten, die sehr leicht zu lesen sind und relativ einfach zu verstehen. Und dann sind sie auch gut, weil man schnell versteht um was es geht und wie der Aufbau ist.
Jedoch sind solche Skripte eben nur ein Leitfaden durch die jeweilige Materie und ersetzen auf garkeinen Fall die Lektüre der einschlägigen Fachliteratur.
Überhaupt Sinn eines Studium ist ja, sich den Vorlesungsstoff in der Tiefe selbst zu erarbeiten. Und das ist an einer Uni nicht anders als an einer FH.
Und somit schließe ich nun aus der bisherigen Diskussion, dass es keine objektiven Kriterien gibt, die gegen ein FH-Studium sprechen und dass so ein Studium eben von der eigenen Finanzkraft abhängt bzw. auch vom persönlichen Gefühl, wo es einem eben besser gefällt.
 
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