Ich versuche mal eine Erklärung anhand von 3 beispielhaften "reinrassigen" Ausgangssituationen (gemeinsame Annahme: jeweils 4 Nebenbedingungen[NB]):
1. Fall: Alle 4 NB sind Ungleichungen vom Typ "<=".
Dann wird in jeder der 4 Zeilen auf der linken Seite eine Schlupfvariable addiert ( + si). Als Resultat hast du unmittelbar eine vollständige Einheitsmatrix, bestehend aus den 4 zu si gehörenden Einheitsspalten(-vektoren).
2. Fall: Alle 4 NB sind Ungleichungen vom Typ ">=".
Dann wird in jeder der 4 Zeilen auf der linken Seite eine Schlupfvariable subtrahiert ( - si). Als Resultat hast du jetzt eine negative Einheitsmatrix, bestehend aus den 4 zu si gehörenden negativen Einheitsspalten(-vektoren). Um die erforderliche (positive) Einheitsmatrix zu erhalten, muss zusätzlich in jeder der 4 Zeilen eine Hilfsvariable (+ hi) addiert werden.
3. Fall: Alle 4 NB sind Gleichungen.
Um die erforderliche Einheitsmatrix zu erhalten, muss zusätzlich in jeder der 4 Zeilen eine Hilfsvariable (+ hi) addiert werden.