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Fortbildungskosten bei den Werbungskosten

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ich bin seit Oktober 2010 hier an der Fernuni in einem Master Studiengang eingeschrieben und überlege mir gerade fürs kommende Jahr ob es sich lohnen würde eine Einkommenssteuererklärung einzureichen ... 😀

Da ich, manchmal doch, ziemlich schludrig bin überlege ich mir nicht eine Excel Datei zu erstellen in der ich sämtliche Ausgaben für die Fernuni (Fortbildungskosten als Weiterbildungskosten angesetzt) führen möchte.

Hatte da eine Tabelle mit folgenden Werten gedacht:
- laufende Nummer
- Grund / Beschreibung
- gefahrene km
- gefahrene km * Satz (z.Zt. 0,3 EUR)
- Verpflegungspauschale (für Fahrten nach Hagen > 8 Stunden sind es ja 6 EUR)
- Betrag (z.B. Locher für 4,95 EUR)
- Summe

Ist der Weg zum Schreibwarenladen dann auch Steuerlich absetzbar?

Also z.B. folgende Werte:
1; Fahrt zur Beschaffung von Locher; 12,0 km; 3,6 EUR; 0 EUR; 4,95 EUR; 8,55 EUR
2; Beschaffung Schreibutensilien; 8,0 km; 2,4 EUR; 0 EUR; 10,00 EUR; 12,40 EUR
...
x; Mündl. Prüfung in Hagen; 600 km; 180 EUR; 6 EUR; 0; 186 EUR

Wie erfasst Ihr den sämtliche Ausgaben? Bei mir sind das meist immer so kleine Kleckerbeträge die den Braten (wahrscheinlich - ich hab das noch nie so genau bisher erfasst) fett machen. 😱

Weitere Vorschläge wo sich das Sammeln / Erfassen von Belege für 2011 lohnen würde?
(Möchte das Sammeln / Erfassen schon während des Jahres machen - schon ein guter Vorsatz für 2011 😀 - den sonst vergess ich Schusel wieder etwas.)

Gruß Kerstin
 
Die Fahrt zum Schreibwarenladen ist grundsätzlich absetzbar. Der Knackpunkt ist aber, dass die Fahrt ausschließlich beruflich bzw. studienbedingt veranlasst sein muss. Liegt also der Schreibwarenladen in einem großen Einkaufzentrum, könnte das Finanzamt einwenden, dass diese Bedingung nicht erfüllt ist. Wenn die Fahrtkosten in Relation zum Kaufpreis des Gegenstand unverhältnismäßig sind, könnte das Finanzamt Probleme machen. Absetzbar sind auch Fahrten zur Stadtbibliothek oder Unibibliothek, um Fachliteratur auszuleihen oder zurückzugeben. Daher empfiehlt es sich die entsprechenen Belege für Ausleihe und Rückgabe aufzubewahren. Ebenso sind die Kosten für Fotokopien von Fachartikeln absetzbar. Diese beiden Punkte werden spätestens bei einer Seminar- oder Masterarbeit wichtig. Ebenso absetzbar sind die Fahrten zu Studienzentren oder Lerngruppen. Die Studienzentren haben zu zu diesem Zweck entsprechende Formulare, mit denen du dir den Besuch des Studienzentrum bescheinigen lassen kannst.
Ich sammle die entsprechenden Belege zum Studium zentral in einer Mappe. Etwaige Fahrtkosten berechne ich dann nachträglich mit einem Routenplaner. So brauche ich innerhalb des Jahres nicht darauf zu achten, wieviele km ich gefahren bin. Erst im Zuge der Steuererklärung erfasse ich dann die einzelnen Positionen in einer Excel Datei.
 
Okay, also heißt es für mich "Sammeln - Sammeln - Sammeln" und am besten schon direkt eintragen. Am Jahresende krieg ich das ja bestimmt nicht mehr zusammen ...

Wie heftet Ihr den diese Klasse Termopapier Kassenzettel ab? 😉

Bin gerade am überlegen ob "aufkleben" / Tackern auf ein DIN A4 Papier eine sinnvolle Möglichkeit ist -> auf dem Papier werden dann eine "id" zugewiesen, auf die ich in meiner Excel Liste dann referenzieren kann ... (Ihr merkt schon das ich Informatik affine bin? *lächel*) 😉

Oder habt ihr noch andere Vorschläge?
Was ich auf jedenfall vermeiden möchte ist die "Schuhkarton" Sammel Methode! Die hab ich schon einmal ausprobiert - aber mit mäßigem Erfolg ... :/
 
Ich mache mir eigentlich immer gleiche eine Kopie der Rechnung / des Belegs.

Das Original kommt in meinen Rechnungsordner, die Kopie gleich in die Sammlung fürs FA.
Damit habe ich meine Rechnungen immer alle zusammen und meine Unterlagen fürs FA sind auch i. O..

Mit getackerten oder geklebten Papieren hat mein Kopierer schon negative Erfahrungen gemacht
 
Ich mache mir eigentlich immer gleiche eine Kopie der Rechnung / des Belegs.

Das Original kommt in meinen Rechnungsordner, die Kopie gleich in die Sammlung fürs FA.
Damit habe ich meine Rechnungen immer alle zusammen und meine Unterlagen fürs FA sind auch i. O..
[...]

Das ist auch eine gute Idee, so wirkt man auch gleich dem "ausblassen" oder "gammeln" des Thermopapiers vor. 😉
Interessant ist

Mit getackerten oder geklebten Papieren hat mein Kopierer schon negative Erfahrungen gemacht 🙁[/QUOTE]
Interessant ist "Das Original kommt in meinen Rechnungsordner, ..." - in Klarsichthülle? Lochst du die Kassenzettel und heftest die "normal" ab?
Das "Wie" ist mir wichtig *G*

Gruß
Kerstin
 
Die schlechten Erfahrungen hat mein Kopierer gemacht, bevor ich die doppelte Ablage gemacht habe.

Für den Rechnungsordner loche ich die Zettel und hefte sie ganz normal ab.
 
Ich mache von diesen kleinen Belegen immer 2 Kopien - auf eine kommt das Original und die andere ist mein Beleg, falls das FA etwas verschludert.

Wenn ich Bücher etc. über ebay o. ä. kaufe, drucke ich die Webseite aus. Man bekommt ja nicht immer 'ne Rechnung. Portokosten nicht vergessen!
 
Ich mache von diesen kleinen Belegen immer 2 Kopien - auf eine kommt das Original und die andere ist mein Beleg, falls das FA etwas verschludert.

Hallo Hundehuette, was meinst du mit "... 2 Kopien - auf eine kommt das Original ... "?
Also du machst 2 Kopien, eine heftest du dir für Dich privat ab und die Zweite? Und was machst du mit dem Original?

Ich hasse dieses komische Thermopapier welches auch schonmal gerne ausbleicht oder schwarz wird ... *argh*

Schonmal vielen lieben Dank für alle antworten - dann werde ich das nächste Jahr unter die "Jäger & Sammler" gehen.
Jagen tue ich die Prüfungen und Sammeln Quittungen 😀

Gruß
Kerstin
 
Auf eine Kopie tacker ich das Original des kleinen Kassenzettels oder was auch immer. Manches Mal kann man die nach 3 Monaten schon nicht mehr lesen.
Die zweite Kopie ist für mich.
 
Ich habe mirangewöhnt, alle Kosten in eine Excel-Liste zu übertragen und die Kassenbons in einer Hülle aufzubewahren. Bei der letzten Steuererklärung wurden mir alle Originale wieder zurückgeschickt. Habe keine Kopien oder ähnliches gemacht, sondern alles in Listen aufgeschrieben. Ist natürlich immer alles etwas Arbeit... Die Zettel von der Uni für die Wegfahrten wurden das letzte Mal nicht benötigt.
 
Ich mache das auch so wie Embi, bis auf Probleme beim Arbeitszimmer wurde mir immer alles anerkannt. Alles in Excel und ggf. Selbstbelege erstellen, z.B: Fahrtkosten mit KM Pauschale zu den Klausuren und ins Studienzentrum. Außerdem bekommt jeder Beleg bei mir ne fortlaufende Nr., die sich in der Excelliste wiederfindet. Die Belege kommten numerisch sortiert hintereinander in eine Klarsichthülle. Außerdem führe ich alle meine Termine in Outlook und weiß daher genau wann ich z.B. ins Studienzentrum gefahren bin. Wenn man das regelmäßig im Laufe des Jahres einträgt, hat man am Schluss nicht soviel Aufwand. Außerdem habe ich so´n Bankprogramm für´n PC, wo ich Überweisungen z.B. für Telefon, Internet, Miete, Bücherausgaben etc. auf virtuelle Konten buchen kann (wie in der Buchhaltung-Aufwandskonten f. Miete, Telefon), da kann ich mir am Jahresende anzeigen lassen, wieviel ich bspw. an Telefongebühren gezahlt habe und ich berechne fix den Anteil fürs Studium.
 
Dr Franke Ghostwriter
Kassenbons werden aufgeklebt / getackert und in eine Mappe gelegt.
Bei der StE dann einfach eine Auflistung samt Gesamtsumme tippen/schreiben und unten drunter komt "siehe Anlage". Die Anlage besteht dann aus den gesammelten Belegen die auf einen Heftstreifen geheftet werden. Fertig. Da geht nix verloren und ansehen tut sich die sowieso niemand bem FA.
Gleiche Vorgehensweise auch für FU-Rechnungen für Kursmaterial oder Zusatzliteratur. Klappt sogar mit Portokosten für EAs.
Das doppelt und dreifach kopieren kann an sich getrost sparen. Mache das schon seit Jahren so.
 
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