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Konnte leider niemanden erreichen.
Du legst also gleich los (unter Beachtung der Kritik)?
Ich fand ja die Antowrten doch recht schwammig, da würd ich gern nachhaken, um mich nicht in der Arbeit zu verrennen.
Was ist mit der Kritik, neuere Literatur zum Thema einzubeziehen?
Das ändert doch vermutl. schon die Vorbereitung, Struktur und Inhalte? Das habe ich versucht in meinem letzten Punkt zu berücksichtigen, wird aber sicher eine "Herausforderung".
Ich werde wohl zuerst die Punkte 1-6 anhand des Papers durchgehen (bis Mitte Mai) und dann beginnen zu Punkt 7 zu lesen und schreiben (ab Mitte Mai).
Ich denke 1-6 sind das Fleisch für die zu erbringende Leistung, Punkt 7 der Speck drumherum. 😉
Meine neue Gliederung wäre demnach (ergänzt um geschätzte Wortzahl).
1. Einleitung (100)
2. Einordnung und Abgrenzung des Schriftwerks (200)
3. Forschungsmethode (400)
4. Kontext (900)
5. Zusammenfassung /*(und Gang der Arbeit)*/ (300)
6. Erkenntnisse (200)
7. Kritische Auseinandersetzung
7.1 Anforderungen (400)
7.2 Annahmen (200)
7.3 Argumentation (1000)
7.4 Vergleich Anforderungen und Methode (200)
7.5 Erkenntnisfortschritt (200)
7.6 Stand der Forschung (400)
= ca. 4500 Worte
Urgh ... an dem Kaptiel saß ich auch gerade, allerdings als mein erstes bearbeitetes (bisher 100 statt geplanter 400 Wörter, mehr als 200 seh ich da aktuell nicht machbar).
Ich habe als Literatur/Zitiation verwendet ...
- das Paper selbst (Kaptiel Research Method reflektiert)
- U Frank Konfiguration von Forschungsmethoden, welches uns vorab bereitsgestellt wurde
- Hevner: DESIGN SCIENCE IN INFORMATION
SYSTEMS RESEARCH 2004
- Hevner: Design Science Research in Information Systems 2010
Ansatz ist bei mir Design Science und Methode ein design research process (eigene Konfig. im Paper als Punkt 3 Research Method beschrieben) ... Also sowas wie Literatur gewälzt, emprische Forschung nicht relevant, prototypische Ansätze, Aufbau des Papers.
Forschungsmethode ist recht allgemein (DS: kontruktionsorientiert etc.)
der Ansatz des Forschers eher individuell (Domäne, Darstellung (Modell, Formal, ...), Ergebnis (Modell, Prototyp, Code, ... )).
Methode behav. = Verhalten untersuchen und Ansatz (also etwa der Beleg) dann auf "Erfahrungen" basierend. Warum nicht? Würde so etwas aber eher in den sozial-geisteswissenschaften erwarten.
danke! 🙂
also in meinem paper wurde eine befragung von probanden durchgeführt. zuvor aufgestellte hypothesen wurden durch diese ergebnisse bestätigt oder verworfen. das sieht für mich nach einem behavioristischen ansatz mit einer emprischen methode aus, oder nicht?
Wenn die Ergebnisse eher statistisch ausgewertet werden liegst du mit dem empirischen Ansatz relativ richtig. Wenn aber häufig Anwender zitiert werden sowas wie "Ein Mann erwähnte - sieht gut aus, bringt mir aber nichts", würde ich es eher in den hermeneutischen Ansatz packen 🙂
ja ich glaube auch, danke 🙂 da wird viel mit varianzanalysen und regressionsanalysen und irgendwelchen statistischen verfahren rumhantiert 😀
ich denke dass ich im Punkt "behavioristischer Ansatz" nach dem was FRANK schreibt, eingehe, aber mehr auch nicht. suche mir gerade quellen zum behaviorismus raus. merke dadurch, dass es glaube ich sinnvoller ist das nur anzuschneiden, weil das thema selber riesig ist ...
Meinst du "Factors of Process Model Comprehension - Findings from a Series of Experiments" (2012)"Factors of Process model Comprehension"
Meinst du "Factors of Process Model Comprehension - Findings from a Series of Experiments" (2012)
Wohl ca. 25 mal zitiert - darunter auch von Frank und Strecker:
Das Forschungsfeld "Modellierung betrieblicher Informationssysteme"
Hast du dir das schonmal angesehen? Kapitel zwei (Rückblick) und Kapitel drei - Forschungsgegenstand / -methode klingen doch relativ interessant?
genau das ist es. hätte es mir angeschaut wenn ich die möglichkeit hätte das online einzusehen. wie hast du einsicht in die kapitel bekommen?
sollte dem nicht so sein, möchte ich bitte einen wortzählassistenten vom Lehrstuhl bekommen.Weiß jemand ob auch die direkten Zitate im Fließtext mit zur Zählung der Wörter gehören?
Hi Daniel,
zur ersten Frage: ich habe aktuell so um die 50 Quellenangaben.
Mein Beitrag hat auch relativ viele. Ein Großteil der Quellenangaben wird dabei verwendet im Zusammenhang des Kontext: Auf welchen Vorarbeiten baut der Beitrag auf.
Eine empirische Studie wird ja durchgeführt weil die Autoren von Gewissen Annahmen ausgehen, und diese versuchen zu bestätigen. Diese Annahmen formulieren sie in einer "Forschungsfrage". Diese würfelt sich häufig aus Vorarbeiten zusammen. Entsprechend würde ich diese durchaus erwähnen...
Passt auch in den "Kontext" den wissenschaftlichen Diskurs nachzuzeichnen. So kann ja eine Quelle zwei konträre Thesen aufstellen, und in deiner Arbeit gehen die Autoren nur auf eine ein. Das festzustellen und herauszuarbeiten ist meines Erachtens nach Teil der aufgabenstellung dieser "implizit" und "expliziten" erwähnung...
...
Welche Aspekte, bspw. hinsichtlich der Postulate wissenschaftl. Arbeitens, habt ihr denn fokussiert (hoffentl. nicht alle ein wenig, da m.E. von der Forschungsmethode abhängig), und vor allem wie adressiert (alles doof, Verweise, individuelle Vorschläge o.ä.)?
Ziemlich knappe Zeitplanung - wann hast du vor zu Drucken bzw. zu Binden? Ich hab mittlerweile eine ansässige Druckerei gefunden, die in Ausnahmefällen, und mit vorheriger Terminvereinbarung, binnen eines Tages druckt und bindet - gängig scheinen da eher drei Tage zu sein.Mein Vorgehen: Widerspiegeln (bis 26.5.), dann relevante Aspekt kritisch betrachten (bis 2.6.).
Hm... ehrlich gesagt finde ich es schade, dass der Lehrstuhl nicht sonderlich kommunikativ ist und die Studenten gefühlt eher im Dunkeln tappen lässt.Nun weiß ich mittlerweile, weshalb mir anfangs soviele Unverständlichkeiten und Fragen aufkamen.
Mein analytischer und konzeptioneller Ansatz aus dem berufl. Umfeld ist einfach "etwas" anders als der wissenschaftl. Arbeitens.
Die Aufgabenstellung ist eigentl. schon eine echt gute Orientierung, auch wenn ich davon, meinem eigentl. Ansatz folgend, abweiche (aber im Vorwort darauf hinweise).
Muss eine Seminararbeit neuerdings gebunden werden?Ziemlich knappe Zeitplanung - wann hast du vor zu Drucken bzw. zu Binden? Ich hab mittlerweile eine ansässige Druckerei gefunden, die in Ausnahmefällen, und mit vorheriger Terminvereinbarung, binnen eines Tages druckt und bindet - gängig scheinen da eher drei Tage zu sein.
Wenn das nie erwähnt wurde, ist auch nur ein Ausdruck zulässig (ggf. in einem Schnellhefter, wobei selbst das schon einige Lehrstühle nicht wollen).😱 Binden?
Das wurde nirgends erwähnt, daher muss ein Ausdruck reichen.
Den wollte ich eigentl. am 2.6. machen und in die Post geben.😕
Mach nur das, was der Lehrstuhl will. Dass eine Bindung (ob schlicht oder aufwendig) einen guten Eindruck macht, ist nur Deine persönliche Meinung. Man kann das auch als Angeberei auffassen, weil es eben nur eine Seminararbeit ist und keine Dissertation. Deshalb wirklich unbedingt an die Vorgaben halten und im Zweifelfall nachfragen.Umgekehrt ist eine schlichte Bindung vllt. garnicht verkehrt um einen ersten guten Eindruck zu vermitteln.
🙂
Sind die Ergebnisse des Aufsatzes intellektuell anregend / überraschend? Haben Sie den Eindruck gewonnen, dass die Forschungsarbeit und ihre Ergebnisse Sie „klüger machen“? Sind die Arbeit und ihre Ergebnisse aus Ihrer Sicht überzeugend? Aus
welchen Gründen (nicht)?
Hi Daniel,
also gehst du auf die Fragen nicht direkt ein, sondern "verklausulierst" sie im Text.
So bin ich zwar mit den anderen Dingen auch umgegangen aber das irgendwie hat mich der Teil "Haben Sie den Eindruck gewonnen..." ein bisschen irritiert 🙂
Danke für deine Antwort!
aber fragen zur formalen sachen der erstellung wissenschaftlicher arbeit gehören nicht dazu oder?
beispielsweise: warum wurde kein tabellenverzeichnis erstellt?
Ja... da hast du schon recht - aber was genau in die Präsentation gehört steht ja auch nicht so richtig fest?!
Das Zeug im Leitfaden liest sich ja irgendwie relativ allumfassend - die Aussage, dass potentiell jedes Kapitel Teil der Präsentation sein kann auch...
Ich versuche mal im ersten Abschnitt die Forschungsmethode des Papers näher zu bringen (3-4 Folien), im zweiten Teil kurz auf das Ergebnis des Basis-Papers einzugehen (2-3 Folien), danach noch meine Kritik anzusprechen (2-3 Folien).
Dann habe ich ne Menge nichts-sagender Folien, viel Platz für Tonspur - und überlege mir noch ein paar Backup-Folien für den Frageteil...
Bin mal gespannt was das wird 😕
Auf der ebene könnte man auch jeden Rechtschreibfehler kritisieren. Abgesehen davon, dass das für den Vortragenden verdammt unangenehm wird (stell dir mal du stehst vorne und musst die Frage beantworten, warum du da 'n Komma falsch gesetzt hast)...
Irgendwie wage ich zu bezweifeln, dass SO ein wissenschaftlicher Diskurs aussieht?! 😀
